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zu Benedikt XVI.






Ökumene


Gebet für das Geschenk der Einheit
Nur die wahre Gemeinschaft mit Gott erzeugt wahre Einheit unter den Christen, denn sie drängt jeden Jünger, dem Willen des einzigen Meisters gegenüber aufmerksam und einsichtig zu sein. Das wirkt sich unweigerlich auf die Beziehungen der Christen untereinander aus, weil Jesu Wille eindeutig ist: "Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe" (Joh 15,12). Je mehr die christliche Gemeinschaft dieses Gebot in die Praxis umsetzen wird, desto wirksamer wird das demütige und einträchtige Gebet sein, mit dem sie das Geschenk der Einheit erfleht. Die brüderlichen Beziehungen, der auf die Wahrheit bedachte Dialog und die auf das Wohl des Nächsten ausgerichtete ständige Zusammenarbeit sind zweifellos hilfreich auf dem Weg zur Erlangung der vollen Gemeinschaft, die der Herr gewiss eines Tages verwirklichen wird.
Angelus, 22. Januar 1995



Eucharistie und Ökumene
Ich bin mir bewusst: Nicht wenige Jünger Christi, die verschiedenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften angehören, machen die schmerzliche Erfahrung, noch nicht gemeinsam Gäste am Tisch des Wortes und der Eucharistie sein zu können. Doch wer die sakramentale Kommunion teilen will, muss auch in voller Gemeinschaft in der Lehre stehen. [...] Die Last der Trennung ist für uns Herausforderung und Provokation zugleich: Der Wunsch Christi, dass alle eins sein mögen, soll uns anspornen, den Weg der Umkehr und der Reinigung des Herzens einzuschlagen und entschieden voranzugehen.
Generalaudienz, 15. November 2000



Die Seele der Ökumene ist das Gebet
Wie die Seele dem Körper, so gibt das Gebet der ökumenischen Bewegung Leben, Zusammenhalt, Geist und Ziel. Vor allem stellt uns das Gebet dem Herrn gegenüber, es läutert unsere Absichten, unsere Gefühle, unser Herz und führt zu jener "inneren Bekehrung", ohne die es keinen wahren ökumenismus gibt. Darüber hinaus erinnert es uns daran, dass die Einheit letztlich ein Geschenk Gottes ist, ein Geschenk, um das wir bitten, auf das wir uns vorbereiten müssen, damit es uns gewährt werde. Wie jedes Geschenk, wie jede Gnade hängt also auch die Einheit vom "Erbarmen Gottes" ab (Röm 9,16). Denn die Wiederversöhnung aller Christen "übersteigt die menschlichen Kräfte und Fähigkeiten". Das ständige, innige Gebet ist Ausdruck unserer Hoffnung, die nicht trügt, uns unseres Vertrauens in den Herrn, der alles neu machen wird (vgl. Röm 5,5; Offb 21,5).
Ansprache bei der Generalaudienz, 17. Januar 1979











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