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zu Benedikt XVI.






Nachfolge


Die Rüstung Gottes anziehen
Es kann im Leben vorkommen [...], dass sich extrem harte Schwierigkeiten erheben, Augenblicke, in denen die menschliche Logik von der Kraft des Liebesgebotes revolutioniert werden muss, Umstände, die notwendig eine Überprüfung und Reinigung des Bewusstsein verlangen, das der Mensch von sich selber und von seinem Platz in der Gemeinschaft seiner Mitmenschen hat. In solchen Augenblicken muss man "die Rüstung Gottes anlegen" (Eph 6,3), d.h. Entscheidungen im Geiste Christi fällen, des einzigen Vorbilds für christliches Verhalten. Es erfordert eine radikale Umordnung der Werte, eine Art neuer Geburt und den entschiedenen Willen, einen Weg ähnlich dem Weg Christi einzuschlagen, bis zum Anteil an seiner Entblössung am Kreuz. Christus ist die Quelle solcher Entscheidungen: in ihm gewinnt jeder Gläubige Licht und Hoffnung, auch wenn er sich zu einem schrecklichen Kampf gegen die eigenen Gefühle und die in der Welt vorherrschende Mentalität aufgerufen sieht. "Standhalten am Tag des Unheils" (Eph 6,13), hat uns der hl. Paulus gesagt, d.h. an jenem Tag und in jeden Stunden, die uns vor die Probe stellen, ob wir dem Glauben gemäss Entscheidungen treffen. Am Ende dieses mühsamen Weges zu echter Liebe im Sinn des Evangeliums steht jedoch eine grosse Hoffnung: "Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfliessendem Mass wird man euch beschenken" (Lk 6,38), weil die Herrlichkeit des erhofften Gutes unendlich grösser ist als die aufgewandte Mühe, es zu verdienen.
Predigt in Val Visdende, 12. Juli 1987



Anspruchsvoll
Christus ist anspruchsvoll. Gott sei Dank ist er anspruchsvoll. Als ich jung war wie ihr, war Christus anspruchsvoll, und so hat er mich überzeugt. Wäre er nicht anspruchsvoll, gäbe es keinen Grund, ihm zuzuhören und ihm zu folgen. Er ist anspruchsvoll, weil er uns Werte vor Augen stellt und weil diese Werte anspruchsvoll sind.
Predigt, Rom 1997



Nicht sitzen bleiben
Jesu Botschaft ist aber zugleich ein Anspruch. Zuneigung und Vertrauen zu ihm sollen in Nachfolge einmünden. Gefühle allein reichen nicht: Wir müssen bereit sein, unser Wollen und Handeln auf ihn einzurichten. Daran lässt der Herr keinen Zweifel: ‚Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt‘ (Joh 14,21) [...] Jesus sagt zu Euch: ‚Ich sende euch.‘ Bleibt nicht sitzen in Bequemlichkeit. Bleibt nicht sitzen mit Euren Zweifeln und Ängsten, sondern geht. Ihr wisst den Weg. Unser Weg ist Jesus Christus. Gehen wir diesen Weg miteinander!
Ansprache bei der Begegnung mit der Jugend im Wiener Prater-Stadion, 10. September 1983



Ein einziges Vorbild
Meine Lieben, Schwestern und Brüder, baut euer Leben auf dem einzigen Vorbild auf, das euch nicht enttäuscht. Ich lade euch ein, das Evangelium aufzuschlagen und zu entdecken, dass Jesus Christus euer "Freund" sein will.: Er will in jedem Abschnitt eures Lebensweges euer "Begleiter" sein. Er will der "Weg" sein, euer Weg durch die Ängste, Zweifel, Hoffnungen und Träume von Glück hindurch. Er ist die "Wahrheit", die eurem Bemühen und euren Kämpfen Sinn gibt. Er will euch das "Leben" schenken, wie der dem Jüngling von Naim neues Leben geschenkt hat, wie er dem Zachäus eine vollkommen neue Zukunft schenkte, der im Geist durch Ehrgeiz und Habgier gestorben war. Er ist eure "Auferstehung", euer Sieg über Sünde und Tod, die Verwirklichung eures Verlangens nach ewigem Leben. Daher wird er eure "Freude" sein, der "Fels" auf dem eure Schwäche in Kraft und Optimismus umgewandelt wird. Er ist unser Heil, unsere Hoffnung, unser Glück und unser Friede. Christus! Christus! Christus!
Ansprache X. Weltjugendtag Manila, 14. Januar 1995



Wertvoll für Christus
Denkt also nie, in Jesu Augen unbekannt zu sein wie Nummern einer anonymen Menge. Jeder von euch ist für Christus wertvoll, jeder ist ihm persönlich bekannt, jeden hat er liebend gern, auch wenn er auf Gleichgültigkeit stösst.
Ansprache bei der Begegnung mit der Jugend auf dem Petersplatz, 15. August 2000



Alles, was ihr braucht
Wie sendet euch Jesus? Er verspricht euch weder Schwert noch Geld, weder Macht noch etwas von den Dingen, welche die Medien der sozialen Kommunikation für die Menschen von heute anziehend macht. Er sendet euch mit der machtvollen Botschaft seines Paschamysteriums, mit der Wahrheit über sein Kreuz und seine Auferstehung. Das ist alles, was er euch gibt, und das ist zugleich alles, was ihr braucht.
Ansprache X. Weltjugendtag Manila, 14. Januar 1995



Die Liebe hat einen Namen: Jesus Christus
"Gott ist Liebe" (1 Joh 4,16). Für den Christen ist Liebe keine Philosophie oder eine Sammlung von Grundsätzen und noch weniger eine Ideologie; sie ist nicht einmal eine Moral als solche. Für uns besitzt Liebe einen persönlichen Namen, und dieser Name lautet Jesus Christus! Nur wenn wir in eine Liebesbeziehung mit dieser lebendigen Person eintreten, können wir den Zweck erfüllen, für den wir geschaffen worden sind. Nur wenn wir im Glauben uns selbst übersteigen und er göttlichen Gabe der Taufe in Christus entsprechen, finden wir die Freude und den Frieden, nach denen das menschliche Herz verlangt. Ich bitte euch: öffnet die Tür eures Herzens für Christus. Tretet ein in eine Gemeinschaft mit Gott durch Christus, so dass ihr auch mit jeder menschlichen Person in Gemeinschaft verbunden sein könnt. Wendet euch ihm zu, dessen Name Liebe ist, so dass ihr auch andere lieben könnt, nicht aufgrund irgendwelcher vorübergehender Eigenschaften, sondern weil sie nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen sind, weil sie mit euch im Blut des Lammes erlöst worden sind.
Predigt in Tromsö, 3. Juni 1989











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