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zu Benedikt XVI.






Berufung



Alle sind berufen!
Wenn ein solcher Ruf (Folge mir nach!) dein Herz erreicht, bring ihn nicht zum Schweigen! Lass ihn sich entfalten bis zur Reife einer Berufung! Wirke mit durch Gebet und Treue zu den Geboten!
Apostolisches Schreiben zum Internationalen Jahr der Jugend 1985



Wie erkenne ich meine Berufung?
Zögert nicht, auf den Ruf Gottes Antwort zu geben! Aus dem Abschnitt aus dem Buch Exodus (Ex 3,1-6.9-12) können wir lernen, wie der Herr bei jeder Berufung vorgeht. Zuerst ruft er neu ins Bewusstsein, dass er anwesend ist der brennende Dornbusch. Wenn wir beginnen, Interesse zu zeigen, ruft er uns beim Namen. Wenn unsere Antwort bestimmter wird und wir wie Mose sagen: "Hier bin ich" (Vers 4), dann zeigt er deutlicher sich selbst und seine leidenschaftliche Liebe zu seinem Volk, das in Not ist.
Stufenweise bringt er uns dazu, die Art und Weise zu entdecken, wie wir ihm tatsächlich dienen sollen: "Ich will dich senden." Für gewöhnlich kommen dann Ängste und Zweifel auf, die uns beunruhigen und die Entscheidung erschweren. Dann müssen wir auf die Zusage des Herrn hören: "Ich bin mit dir" (Ex 3,12). Jede Berufung ist eine tiefe persönliche Erfahrung der Wahrheit dieser Worte: "Ich bin mit dir." Die Worte werden zur persönlichen Überzeugung. Es hatte für mich eine so grosse Bedeutung, sie zu hören: "Ich bin mit dir. Fürchte dich nicht!"
Predigt, Forum der Delegierten, Manila 1995



Ja zu Gott
Selbst wenn ihr die Dunkelheit grosser Sünde erfahren habt und durch die Wüste der Hoffnungslosigkeit geirrt seid, Gott ruft euch dennoch.
Er weiss besser als jeder andere, dass in jedem von euch eine grosse Reserve an Gutem ist, denn er hat euch nach seinem eigenen Bild geschaffen.
Aber an dir allein liegt es, "Ja" zu Gott zu sagen, "Ja" zu seiner Liebe, "Ja" zu seiner Heiligkeit.
Ansprache, Blantyre 1989



Vollkommene Hingabe
Ich ermutige euch, standhaft zu sein in der Antwort auf den Ruf zur vollkommenen, liebenden Hingabe an den Herrn. Er wird viel von euch fordern. Er wird den vollen Einsatz eures ganzen Seins für die Ausbreitung des Evangeliums und den Dienst an seinem Volk verlangen. Aber habt keine Angst! Seine Ansprüche sind auch das Mass seiner Liebe zu jeder und jedem von euch persönlich.
Predigt, Forum der Delegierten, Manila 1995



Prüfungen
Denkt daran, dass die Selbsthingabe Entsagung verlangt, die Verleugnung unserer selbst und die Zustimmung zum Erlösungsplan des Vaters. Sie verlangt den Einsatz des Lebens bis dahin, dass man es verliert für Christus, wenn es nötig ist. Das sind letztlich die Grenzen, an die Christus jeden einzelnen von uns führt: "Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten" (Lk 9,24).
Wer sein Leben nur für sein eigenes Vergnügen und seine ehrgeizigen Ziele einsetzt, so edel diese auf den ersten Blick auch aussehen mögen, wird sein Leben retten wollen und sich deshalb von Christus entfernen. Ihr habt es also wie Jesus am Kreuz mit jener äussersten Liebe dessen zu tun, der "sein Leben für seine Freunde hingibt" (Joh 15,13).
Vigil, Buenos Aires 1987



Nicht nutzlos
Es gibt verschiedene Entwürfe, unterschiedliche Antworten und viele Berufungen. Alle machen die Schönheit un den geistlichen Reichtum der Kirche aus. Und das ist schön. Jede menschliche Person trägt in ihrem Herzen eingeschrieben eine göttliche Berufung: "Ich lebe nicht nutzlos."
Ansprache, Rom 1989




Unterstützung
Viele Priester, Seminaristen und geweihte Personen sind heute hier anwesend. Steht ihnen bei, und stützt sie! Und wenn ihr in der Tiefe eures Herzens denselben Ruf zum Priestertum oder zum geweihten Leben verspürt, habt keine Angst, Christus auf dem Königsweg des Kreuzes zu folgen. In schwierigen Augenblicken der Kirchengeschichte wird die Pflicht zur Heiligkeit noch dringender. Und die Heiligkeit ist keine Frage des Alters. Heiligkeit ist Leben im Heiligen Geist.
Predigt XVII. Weltjugendtag, Toronto, 28. Juli 2002



Mut haben zu hören
Mögt ihr, wenn ihr ihn in der heiligen Kommunion empfang, den Mut haben, auf seinen Ruf zu hören. Lasst mich diesen Ruf in die Worte eines Liedes fassen (ohne es aber zu singen!), das ich von jungen Leuten höre, als ich noch in meiner Heimat war. Es heisst so: "Komm mit mir, die Welt zu retten, denn es ist schon das zwanzigste Jahrhundert!" Nun geht aber das zwanzigste Jahrhundert schon zu Ende. Und so sagt Christus: "Komm mit mir ins dritte Jahrtausend, um die Welt zu retten!"
Predigt, X. Weltjugendtag Manila, 13. Januar 1995



Die Sache des Evangliums
Wie viele Missionare sterben auch heute noch als Märtyrer! Ihr Beispiel möge viele junge Menschen auf den Weg der heldenhaften Treue zu Christus führen. Die Kirche braucht Männer und Frauen, die bereit sind sich vollkommen der grossen Sache des Evangeliums zu weihen.
Botschaft zum Weltmissionssonntag, 22. Februar 2005



Wahres Leben
Sucht ihr das wahre Leben? Jesus sagt: "Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig" (Mt 10,38). Er sagt das nicht, weil er euch nicht genug liebt, sondern weil er euch zum wahren Leben und zu wirklicher Liebe hinführen will. Das Leben, das Jesus gibt, kann nur durch hingabevolle Liebe erfahren werden, und solche Liebe verlangt immer irgendeine Art von Opfer. "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht" (Joh 12,24). Das ist es, was das Kreuz uns lehrt.
Predigt, Denver 1993



Grosszügig
Christus braucht euch, damit ihr das Geschenk eurer Jugendlichkeit mit denen teilt, die alt geworden sind und auf denen das Gewicht der Jahre lastet. Er will, das ihr euch den Armen gebt und das ihr euer Wissen mit den Ungebildeten und mit denen, die die Schule nicht besuchen können, teilt. Für Christus ist es nicht wichtig, was ihr habt, sondern wer ihr seid. Freut euch, das ihr fähig seid, grosszügig zu geben.
Ansprache beim Jugendtreffen in Lusaka (Sambia) 3.Mai 1989



Nicht bremsen lassen
Wenn jemand unter euch, liebe Jungen und Mädchen, in sich den Ruf des Herrn spürt, sich ganz Ihm zu schenken, um ihn mit ungeteiltem Herzen zu lieben (vgl. 1 Kor 7,24), dann lasse er sich vom Zweifel oder von der Angst nicht bremsen. Er oder sie sage mutig und ohne Vorbehalt "Ja" und vertraue sich Ihm an, der treu ist in allem, was Er verspricht. Hat Er nicht etwa dem, der alles um Seinetwillen verlassen hat, das Hundertfache auf dieser Welt und später das ewige Leben verheissen? (vgl. Mk 10,29-30).
Predigt zum XV. Weltjugendtag, Tor Vergata, 20. August 2000




Keine Angst!
Dies ist der erste Appell, den ich an euch, junge Männer und Frauen von heute, richten möchte: Habt keine Angst! Habt keine Angst vor eurer eigenen Jugend und vor jener tiefen Sehnsucht nach Glück und Wahrheit, nach Schönheit und bleibender Liebe! Manchmal wird gesagt, die Gesellschaft habe Angst vor dieser mächtigen Sehnsucht junger Menschen, ja ihr selbst hättet Angst davor. Habt aber keine Angst! Wenn ich auf euch Jugendliche schaue, empfinde ich grosse Dankbarkeit und Hoffnung. Die Zukunft bis weit in das nächste Jahrhundert hinein liegt in euren Herzen. Um die Geschichte so, wie ihr es könnt und müsst, zu gestalten, müsst ihr sie von den falschen Wegen befreien, denen sie folgt. Um dies zu tun, müsst ihr Menschen sein mit einem tiefen Vertrauen in den Menschen und einem tiefen Vertrauen in die Grösse menschlicher Berufung einer Berufung, der man mit Respekt vor der Wahrheit sowie der Würde und den unverletzlichen Rechten der menschlichen Person entsprechen muss...
Seid wachsam gegenüber einer betrügerischen Welt, die euch ausbeuten und eure kraftvolle, energische Suche nach Glück und Sinn fehlleiten möchte. Zieht euch aber nicht zurück von der Suche nach wahren Antworten auf die Fragen, vor denen ihr steht! Habt keine Angst!
Botschaft zur Feier des Weltfriedenstages, 1. Januar 1985



Ihr seid das Salz der Erde...
Ihr seid das Salz der Erde... ihr seid das Licht der Welt" (Mt 5,13-14): Das ist das Thema, das ich für den nächsten Weltjugendtag gewählt habe. Die beiden von Jesus verwendeten Bilder vom Salz und vom Licht ergänzen sich und sind tiefsinnig. In der Antike galten Salz und Licht nämlich als wesentliche Elemente des menschlichen Lebens. "Ihr seid das Salz der Erde...". Eine der Haupteigenschaften des Salzes besteht bekanntlich darin, die Nahrungsmittel zu würzen, ihnen Wohlgeschmack zu verleihen. Dieses Bild erinnert uns daran, dass durch die Taufe unser ganzes Sein tiefgreifend verändert worden ist, weil es mit dem neuen Leben, das von Christus kommt, "gewürzt" wurde (vgl. Röm 6,4). Das Salz, dank dem die christliche Identität auch in einer stark säkularisierten Umgebung nicht entartet, ist die Gnade der Taufe. Diese hat uns zu neuem Leben erweckt, indem sie uns in Christus leben lässt und uns dazu fähig macht, auf seinen Anruf zu antworten und uns "selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen" (Röm 12,1). Der heilige Paulus schreibt an die Christen in Rom und ermahnt sie, ihre Denk- und Lebensweise, die sich von jener ihrer Zeitgenossen merklich unterscheidet, mit aller Klarheit herauszustellen: "Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist" (Röm 12,2).
Botschaft zum17. Weltjugendtag 2002, Toronto












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