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zu Benedikt XVI.






Hoffnung



Pilger der Hoffnung
Junge Leute, verliert nicht die Hoffnung, seid Pilger der Hoffnung. Denn diese Hoffnung hat ihr Fundament im Sieg Jesu Christi über die Sünde und den Tod. Lasst zu, dass euer Herz sich berauscht an dem Leben, das Jesus uns bietet...
Predigt bei der Messe für die Jugendlichen in San Juan de los Lagos (Mexiko), 8. Mai 1990



Die Hoffnung darf nicht sterben
Ihr seid jung, und der Papst ist alt; wenn man 82 oder 83 Jahre alt ist, ist das nicht dasselbe wie mit 22 oder 23 Jahren. Aber er identifiziert sich noch mit euren Erwartungen und euren Hoffnungen. Obwohl ich inmitten vieler Dunkelheiten unter harten totalitären Regimes gelebt habe, habe ich genug gesehen, um felsenfest überzeugt zu sein, dass keine Schwierigkeit, keine Angst so gross ist, dass sie die Hoffnung völlig auslöschen könnte, die im Herzen der jungen Menschen immer lebendig ist. Ihr seid unsere Hoffnung, die jungen Menschen sind unsere Hoffnung. Lasst nicht zu, dass diese Hoffnung stirbt! Setzt euer Leben auf sie! Wir sind nicht die Summe unserer Schwächen und Niederlagen, im Gegenteil, wir sind die Summe der Liebe des Vaters zu uns und unserer wirklichen Fähigkeit, das Abbild seines Sohnes zu werden.
Predigt am XVII. Weltjugendtag, Toronto, 28. Juli 2002



Auf Christus gegründet
Die Hoffnung, von der ich spreche, ist gemeint als theologische Tugend, die Vertrauen erzeugt und, damit verbunden, Gelassenheit und Freude. In der Mitte unseres Lebens und Dienstes [...] steht „Christus Jesus, unsere Hoffnung“ (1 Tim 1,1). Auf ihn haben wir alle unsere Hoffnung gesetzt; er selbst ist wirklich unser Hoffnung geworden, und das nicht zunächst wegen irgendwelcher Werke und Taten, die wir vollbracht hätten, sondern aufgrund einer Zusage. Die Zusage Christi an die Apostel steht über der ganzen Heilsgeschichte und durchwirkt alles apostolische Handeln: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Auf diese Zusage Christi beruht unsere Hoffnung, auf seinem Wort und seinem erlösenden Handeln.
Ansprache an die skandinavischen Bischöfe beim „Ad-limina“-Besuch, 9. Oktober 1982



Jenseits
Die christliche Hoffnung hat vor allem ein Ziel jenseits dieses Lebens; es ist die Tugend, durch die wir unser Vertrauen in Gott setzen, der uns die Gnade schenkt, die wir brauchen, um in den Himmel zu kommen.
Predigt beim Wortgottesdienst in Tuxla Gutierrez, 11. Mai 1990



Wir wären beklagenswert
Ohne Hoffnung wären wir nicht nur unglückliche und beklageswerte Menschen, unser ganzes seelsorgliches Wirken würde unfruchtbar; wir würden überhaupt nichts mehr zu unternehmen wagen. In der Unbeugsamkeit unserer Hoffnung liegt das Geheimnis unserer Sendung. Sie ist stärker als die wiederholten Enttäuschungen und ermüdenden Zweifel, denn sie schöpft ihre Kraft aus einer Quelle, die weder unsere Unachtsamkeit noch unsere Nachlässigkeit zum Versiegen bringen können. Die Quelle unserer Hoffnung ist Gott selber, der durch Christus für uns die Welt ein für allemal überwunden hat und heute durch uns seine Heilssendung unter den Menschen fortsetzt.
Ad-limina Besuch der österreichischen Bischöfe, 6. Juli 1982



Keine Angst haben
Wir müssen lernen, keine Angst zu haben, und zu einem Geist der Hoffnung und Zuversicht zurückfinden. Hoffnung ist kein oberflächlicher Optimismus, diktiert von der naiven Zuversichtlichkeit, dass die Zukunft notwendigerweise besser sei als die Vergangenheit. Hoffnung und Zuversicht sind die Voraussetzung einer verantwortlichen Arbeitsamkeit und finden Nahrung im innersten Heiligtum des Gewissens, wo der Mensch allein ist mit Gott
Ansprache an die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO), 5. Oktober 1995



Christus ist das Zeichen der Hoffnung
Wegen der vielfältigen Gefährdung und Existenzbedrohung der Menschheit kämpfen die Christen aus der Kraft ihrer Hoffnung mit allen Menschen guten Willens für eine gesicherte, lebenswerte Zukunft. Dabei beseelt uns nicht nur eine rein innerweltliche Hoffnung, sondern vor allem jene Hoffnung, die aus dem Glauben kommt, deren Grund und Ziel letztlich Gott selber ist: Gott, der in Jesus Christus sein endgültiges Ja zum Menschen gesprochen hat. Christus hat in seinem Kreuz und in seiner Auferstehung alles Leid und Unheil der Welt überwunden und ist dadurch für uns alle zum Zeichen der Hoffnung geworden. Hoffnung ist eine göttliche Tugend; sie ist zutiefst ein Geschenk.
Botschaft zum "Katholikentag '83" in österreich, 8. Juni 1982



Keim des Guten
Durch die Tugend der Hoffnung bezeugt der Christ, dass jenseits alles Bösen und aller Grenzen die Geschichte einen Keim des Guten in sich trägt, den der Herr voll aufgehen und wachsen lassen wird.
Botschaft für die Fastenzeit 2000, 21. September 1999



Sicht auf Endziel und täglichen Einsatz
Die Grundhaltung der Hoffnung spornt einerseits den Christen dazu an, das Endziel, das seinem ganzen Dasein Sinn und Wert gibt, nicht aus dem Auge zu verlieren, und andererseits bietet sie ihm solide und tiefgehende Beweggründe für den täglichen Einsatz bei der Umgestaltung der Wirklichkeit, die dem Plan Gottes entsprechen soll.
Apostolisches Schreiben "Tertio Millennio Adveniente", 10. November 1994



Gewissheit
Die Auferstehung Christi stellt das umwälzendste Ereignis der Menschheitsgeschichte dar. Und dieses Ereignis hat allen neue Hoffnung gegeben: Hoffen heisst heute nicht mehr erwarten, dass etwas geschieht. Es bedeutet Gewissheit, dass etwas geschehen ist, denn »Christus ist von den Toten erstanden. Er stirbt nicht mehr«!
Regina Caeli, 5. April 1999



Trotz des Leids
Hoffnung; es ist das Wort, das die Kirche nie zu sagen aufhört in all ihren Anstrengungen, an die Wurzeln des Leids in der Welt zu gehen. Diese Hoffnung ist etwas mehr als der oberflächliche Optimismus, der nur dann eintritt, wenn wir das Dunkel in unserer Mitte nicht zugeben wollen. Sie ist vielmehr eine realistische und vertrauensvolle Vorstellung, die den Menschen eigen ist, die das Dunkel gesehen haben, so, wie es ist, und Licht in seinem Innern entdeckt haben. Die Hoffnung, von der die Kirche spricht, beinhaltet eine Sicht des Menschen als nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen (vgl. Gen 1,26).
Ansprache an die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, 18. November 1999













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