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zu Benedikt XVI.






Demut


Nicht Kleinmut
Demut ist nicht dasselbe wie Demütigung und wie Resignation. Sie hat nichts mit Kleinmut zu schaffen. Ganz im Gegenteil. Demut ist schöpferisches Sich-Einfügen in die Macht der Wahrheit und Liebe. Demut ist Zurückweisung von falschem Schein und Oberflächlichkeit; sie ist Ausdruck der Tiefe menschliches Geistes; sie ist Bedingung seiner Grösse.
Angelus, Rom, 4. März 1979



Fundament wahrer Grösse
„Gloriam preacetid humilitas. Humilitas alta petit.“ (Dem Ruhm geht die Demut voraus. Demut strebt nach Höherem.) Es ist die Tugend, die zum Fundament der wahren Grösse des Menschen wird, weil sie ihn anspornt, nach Höherem zu streben. Ohne Demut gibt es keine Grösse, und Demut gibt es nicht ohne Gott.
Ansprache in Pavia, 3. November 1984



Mutter zahlreicher Tugenden
Wenn wir die schweigende Lehre der Heiligen Familie aufmerksam betrachten, wird der Weg vor uns klar: es ist der Weg der Demut, der Mutter zahlreicher Tugenden. Demut meint vor allem Wahrheit, aufrichtige Annahme der anderen und Verfügbarkeit für das Wirken Gottes; sie ist Armut und Einfachheit des Geistes.
Ansprache an Priester, Ordensleute und Laien, Castellammare di Stabbia, 19. März 1992



Welt und Reich Gottes
Die Mentalität der Welt drängt nämlich dazu, sich hervorzutun, vorwärtszukommen, vielleicht sogar mit Gerissenheit und ohne Skrupel, indem man sich selbst und die eigenen Interessen durchsetzt. Im Reich Gottes werden Bescheidenheit und Demut belohnt. In weltlichen Belangen hingegen gewinnen nicht selten Karrieredenken und Arroganz die Oberhand. Die Folgen haben wir alle deutlich vor Augen: Rivalität, übergriffe, Frustration. [...]Er selbst, der menschgewordene Gottessohn, ist den Weg der Demut konsequent gegangen und verbrachte den grössten Teil seines irdischen Daseins zurückgezogen in Nazaret, an der Seite der Jungfrau Maria und des hl. Josef, der als Zimmermann tätig war.
Angelus, 2. September 2001









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