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zu Benedikt XVI.






Lebenshingabe


Feuerprobe
Alle Ordensleute, Brüder und Schwestern, müssen wissen, dass sie nicht vor Versuchungen verschont bleiben. Eure drei Gelübde werden früher oder später der Feuerprobe von Problemen, Krisen und Gefahren unterworfen. Eure starke Liebe zu Christus und seiner Kirche wird es euch eingeben, wie ihr treu bleiben könnt.
Ansprache an die Ordensleute im Seminar von Imadan, 15. Februar 1982



Reinheit des Evangeliums bewahren
Kennzeichen des Ordenslebens in der Kirche muss es sein, die Reinheit des Evangeliums zu bewahren; nicht nur in den Gelübden, die charakteristisch für eure Weihe sind, sondern vor allem in der vollkommenen Liebe zu Gott und zum Nächsten, die das Wesen des Evangeliums ausmacht.
Ansprache an die Ordensmänner in Guatemala-City, 7. März 1983



Geweihtes Leben gehört zutiefst zur Kirche
Auf der Synode wurde mehrmals bestätigt, dass das geweihte Leben nicht nur in der Vergangenheit eine Rolle der Hilfe und der Unterstützung für die Kirche gespielt habe, sondern dass es auch für die Gegenwart und die Zukunft des Gottesvolkes ein kostbares und unerlässliches Geschenk ist, weil es zutiefst zu dessen Leben, Heiligkeit und Sendung gehört. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten, auf die nicht wenige Institute in einigen Gegenden der Welt stossen, dürfen nicht zu Zweifeln daran verleiten, dass das Bekenntnis zu den evangelischen Räten wesentlicher Bestandteil des Lebens der Kirche ist, dem es einen wertvollen Impuls zu einer immer konsequenteren Verwirklichung des Evangeliums verleiht.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Eine Gabe von Gottvater
Wir dürfen niemals vergessen, dass das geweihte Leben nicht zuerst Ergebnis menschlicher Anstrengungen ist, sondern Gabe, die von oben kommt, Initiative des Vaters, der sein Geschöpf mit einer besonderen Liebe und im Hinblick auf eine spezielle Sendung an sich zieht. Dieser Blick seiner bevorzugten Liebe trifft zutiefst das Herz des Gerufenen, welcher sich vom Heiligen Geist bewegt aufmacht, der Spur Christi in einer Form der besonderen Nachfolge durch die übernahme der evangelischen Räte der Jungfräulichkeit, der Armut und des Gehorsams nachzugehen. Welch wunderbares Geschenk!
Botschaft anlässlich des 1. Tages des geweihten Lebens, 6. Januar 1997



Vollkommenheit der Liebe
Durch euer streben nach der Vollkommenheit der Liebe setzt ihr ein Zeichen für die Hoffnung der Kirche und werdet zu ihrer Krone und ihrer Ehre. Ihr seid ein Trost für sie. Ihr seid ihre Gesandten.
Ansprache an die Ordensleute im Seminar von Imadan, 15. Februar 1982





Antwort einer ausschliesslichen Ganzhingabe
Den Personen des geweihten Lebens enthüllt die kontemplative Anschauung der Herrlichkeit des Herrn Jesus im Bild der Verklärung vor allem den Vater, Schöpfer und Spender alles Guten, der sein Geschöpf mit einer besonderen Liebe und im Hinblick auf eine spezielle Sendung an sich zieht. »Das ist mein geliebter Sohn: auf ihn sollt ihr hören!« ( Mt 17,5). Indem sie diesem Ruf, der von einer innigen Anziehung begleitet ist, folgt, vertraut die berufene Person sich der Liebe Gottes an, der sie in seinen ausschliesslichen Dienst beruft, und weiht sich vollständig ihm und seinem Heilsplan. Hier liegt der Sinn der Berufung zum geweihten Leben: eine ganz und gar vom Vater ausgehende Initiative, die von denen, die er erwählt hat, die Antwort einer ausschliesslichen Ganzhingabe fordert. Die Erfahrung dieser unentgeltlichen Liebe Gottes ist dermassen tief und stark, dass der Betreffende spürt, mit der bedingungslosen Hingabe seines Lebens antworten zu müssen, indem er alles, Gegenwart und Zukunft, in seine Hände hinein opfert. Auf Grund dessen kann man, im Sinne des hl. Thomas, die Identität der geweihten Personen von der Totalität ihrer Hingabe her begreifen, die mit wahrer Selbstaufopferung vergleichbar ist.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Frei sein für die anderen
Armut, Keuschheit und Gehorsam sind bezeichnende Merkmale des erlösten Menschen, der innerlich von der Sklaverei des Egoismus befreit worden ist. Frei, um zu lieben; frei, um zu dienen: dies zeichnet die Männer und Frauen aus, die für das Himmelreich sich selbst verleugnen. In den Spuren des gekreuzigten und auferstandenen Christus leben sie diese Freiheit als Solidarität, indem sie die spirituellen und materiellen Belastungen der Brüder und Schwestern auf ihre Schultern nehmen.
Predigt zum VII. Tag des geweihten Lebens, 1. Februar 2003



Wie Jesus
Durch ein Leben in Gehorsam, ohne Eigentum und in Keuschheit bekennen die Personen des geweihten Lebens, dass Jesus das Vorbild ist, in dem jede Tugend zur Vollkommenheit gelangt. Seine Lebensform in Keuschheit, Armut und Gehorsam erscheint in der Tat als die radikalste Weise, das Evangelium auf dieser Erde zu leben, eine sozusagen göttliche Lebensform, weil sie von ihm, dem Gottmenschen, als Ausdruck seiner Beziehung als des eingeborenen Sohnes zum Vater und zum Heiligen Geist angenommen wurde. Das ist der Grund, warum in der christlichen Überlieferung immer von der objektiven Vollkommenheit des geweihten Lebens gesprochen wurde.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Nur die Liebe ist glaubwürdig
Wenn man sich geliebt fühlt, ist man leichter geneigt zu lieben. Wenn man die Liebe Gottes erfährt, ist man bereiter, dem zu folgen, der seinen Jüngern »seine Liebe bis zur Vollendung« erwies (Joh 13, 1), das heisst bis zur vollkommenen Selbsthingabe. Eine solche Liebe hat die Menschheit heute vielleicht mehr denn je nötig, denn nur die Liebe ist glaubwürdig.
Predigt beim Pastoralbesuch der Diözese Ischia, 5. Mai 2002



Mit Hilfe des Heiligen Geistes
Der Geist ist es, der das Verlangen nach einer vollkommenen Antwort weckt; er leitet das Wachstum dieses Verlangens, indem er die positive Antwort heranreifen lässt und dann ihre getreue Ausführung unterstützt; er formt und bildet die Seele der Berufenen, indem er sie nach dem keuschen, armen und gehorsamen Christus gestaltet und sie anspornt, sich seine Sendung zu eigen zu machen. Während sie sich auf einem Weg unablässiger Läuterung vom Geist leiten lassen, werden sie immer mehr zu Personen, die mit Christus gleichförmig sind, zur Verlängerung einer besonderen Gegenwart des auferstandenen Herrn in die Geschichte hinein.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996




Ich will dir folgen, wohin du auch gehst
Der Lebensalltag der geweihten Personen, der durch den ständigen Kontakt mit dem Herrn in Stille und Gebet von der Unentgeltlichkeit der Liebe und des Dienstes besonders an den Ärmsten erhellt wird, bezeugt, dass die Freiheit daraus erwächst, dass der Mensch die kostbare Perle gefunden hat (vgl. Mt 13, 45 –46), das heisst Christus, für den er bereit ist, alles zu verlassen, Zuneigung und irdische Sicherheit, und voll Freude spricht: Meister, »ich will dir folgen, wohin du auch gehst« (Lk 9, 57). In aller Welt ist das der Weg der vielen geweihten Personen, die auch bis zur äussersten Hingabe des Lebens im Martyrium gelangen.
Botschaft an die Teilnehmer der Vollversammlung der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften Apostolischen Lebens, 21. September 2001




Umkehr und Selbstaufgabe
Denn die Berufung der Personen des geweihten Lebens, vor allen anderen Dingen das Reich Gottes zu suchen, ist vor allem ein Ruf zur völligen Umkehr, in der Selbstaufgabe, um ganz vom Herrn zu leben, damit Gott alles in allen sei.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Sieg der Gnade
Ihr habt eure Zweifel und Schwierigkeiten bei Seite geschoben und euch zu einem Leben vollkommener Treue zu den höchsten Idealen des Evangeliums verpflichtet. Eure freie Entscheidung wurde von der Gnade unterstützt, und euer Ausharren durch die Jahre ist ein grossartiges Zeugnis für den Sieg der Gnade über die Kräfte, die bestrebt sind, euer neues in Christus zu beflecken. Dieses neue Leben ist ein Geschenk Christie an seine Kirche. Es ist ein Beweis für die Heiligkeit der Kirche, ein Ausdruck ihrer Lebenskraft.
Ansprache bei der Begegnung mit den Ordensleuten im Digby-Stuart-College, London, 29. Mai 1982



Glaubt!
Glaubt an den Auferstandenen Herrn! Glaubt an eure eigene Berufung! Glaubt, dass Christus euch berufen hat, weil er euch liebt! Glaubt in Augenblicken der Dunkelheit und des Schmerzes, dass er euch nur um so mehr liebt. Glaubt an die besondere Inspiration und das Charisma eures Instituts! Glaubt an eure Sendung in der Kirche.
Ansprache bei der Begegnung mit den Ordensleuten im Digby-Stuart-College, London, 29. Mai 1982



Zeugnis
Christus, der sich selbst entäusserte, ist euer Vorbild und eure Stärke. Ihr selber dürft nie an eurer Identität zweifeln. Eure Auffassung von eurer Berufung, euer durchscheinendes Glück und euer ansteckender Friede, eure eifrige Hingabe an euer Apostolat zum Wohl der Menschen, denen ihr dient, sind eine beredtes Zeugnis für die Macht der Gnade Christi und den Vorrang seiner Liebe.
Ansprache an die Ordensleute im Seminar von Imadan, 15. Februar 1982



Schwierigkeiten
Ihr könnt sicher sein, Gott kennt gut eure Schwierigkeiten, das ertragen der Last der Arbeit und der Hitze über den ganzen Tag (Mt12,12), und er ist treu, er wird es nie an der notwendigen Gnade der Beharrlichkeit fehlen lassen, damit ihr der Berufung eure stets frohe Antwort geben könnt.
Ansprache an die Priester, Ordensleute und Seminaristen in Fatima, am 13. Mai 1982



Für die anderen
Ihr seid die, die sich Christus und der Kirche, der uneigennützigen Liebe zu ihm und einem Leben, das auf dem Glauben gründet, geweiht haben, ihr seid Diener und Zeugen des Glauben, Verfechter des Glaubens und die Hoffnung der Anderen.
Ansprache an die Priester und Ordensleute in der Kathedrale von Buenos Aires, 11. Juni 1982



Immer verfügbarer
Euch wurde die Gnade zuteil, den Appell zur radikalen Befolgung zu hören, der heute wie gestern durch die Gelübde der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams gekennzeichnet ist. Eine radikale Praxis, die euch Jahr für Jahr verfügbarer macht für den Herrn wie eure menschlichen Brüdern und Schwestern, wie die, die hier eure Antwort erwarten.
Ansprache an den Klerus, die Ordensleute und die Laienhelfer in Libreville 17. Februar 1982



Dank für das Zeugnis
Ihr verwirklicht das "mit Christus in Gott verborgene Leben", von dem der Apostel Paulus spricht (Kol 3,3), und ihr bietet der Welt die Werte der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams an, die eine Quelle wahrer innerer Freiheit sind. Die Kirche dankt euch für dieses Zeugnis, weil die Welt solche radikalen Entscheidungen braucht. Sie muss von Gott erfüllte Männer und Frauen sehen können, die mit täglichem Heroismus die christlichen Tugenden üben, einzig bestrebt, die Mitmenschen zu lieben und ihnen zu dienen.
Ansprache an die Priester, Ordensleute, Seminaristen und Ständigen Diakone am 25. Juni 1989



Nicht ablenken lassen
Wir wollen für die jungen Menschen beten, an die der Herr seine Einladung zur engeren Nachfolge richtet, dass sie sich durch die Dinge dieser Welt nicht ablenken lassen, sondern ihr Herz der Stimme des Freundes öffnen, der sie ruft; dass sie sich imstande fühlen, sich für ein ganzes Leben und mit "ungeteiltem Herzen" an Christus, an die Kirche und an ihre Mitbrüder zu verschenken; dass sie daran glauben, dass die Gnade ihnen Kraft für eine solche Lebensweihe gibt und dass sie die Schönheit und die Erhabenheit eines Lebens als Priester, Ordenschrist oder Missionar entdecken.
Botschaft zum Weltgebetstag für geistliche Berufe, 27. April 1980













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