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zu Benedikt XVI.






Gebet


Pflege des Gebetes und der Askese
Der Ruf zur Heiligkeit wird nur in der Stille der Anbetung vernommen und kann nur vor der unendlichen Transzendenz Gottes gepflegt werden […]Dies schliesst konkret eine grosse Treue zum liturgischen und persönlichen Gebet ein, zu den für das geistige Gebet und die Betrachtung vorgesehenen Zeiten, zur eucharistischen Anbetung, zu den monatlichen Einkehrtagen und zu den geistlichen Exerzitien. Es gilt auch die für die geistliche Tradition der Kirche und des eigenen Instituts typischen asketischen Mittel wiederzuentdecken. Sie waren und sind noch immer eine wirksame Hilfe für einen echten Weg der Heiligkeit. Da die Askese die Neigungen der von der Sünde verletzten menschlichen Natur zu beherrschen und zu korrigieren hilft, ist sie für die Person des geweihten Lebens wirklich unentbehrlich, um ihrer Berufung treu zu bleiben und Jesus auf dem Kreuzweg zu folgen. Es ist ebenso notwendig, einige Versuchungen zu erkennen und zu überwinden, die bisweilen durch teuflische Verlockung unter dem Anschein des Guten auftreten. […] Der Weg zur Heiligkeit schliesst also die Annahme des geistlichen Kampfes ein. Das ist eine anspruchsvolle Tatsache, der man heute nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit widmet.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Beim ihm sein
Die erste Berufung derer, die sich mit ungeteiltem Herzen in die Nachfolge Jesu begeben, ist es, »bei ihm zu sein« (vgl. Mk 3,14), Gemeinschaft mit ihm zu pflegen im Hören seines Wortes und im ständigen Lob Gottes (vgl. Lk 2,38). Ich denke in diesem Augenblick an das Gebet, besonders das liturgische, das sich aus den vielen über die ganze Erde verstreuten Klöstern und Gemeinschaften geweihten Lebens zu Gott erhebt. Liebe Brüder und Schwestern, lasst in Demut und Beständigkeit euer Lob in der Kirche erschallen, und das Lied eures Lebens wird ein Echo finden tief im Herzen der Welt.
Heiligjahrfeier des geweihten Lebens, Predigt, 2. Februar 2000



Danke
Danke vor allem für das Gebet. Wie viele kontemplative Gemeinschaften – die sich ganz und gar dem Gebet widmen, indem sie Tag und Nacht ans Herz des Gottes des Friedens anklopfen – wirken mit am Sieg Christi über den Hass, die Rache und die Strukturen der Sünde!
Predigt zum VI. Tag des geweihten Lebens, 2. Februar 2002



Kontemplation und Aktion
Und ihr, Brüder und Schwestern, deren Berufung die aktive Arbeit im Dienst der Kirche ist, ihr müsst die Kontemplation mit eurem apostolische Eifer verbinden. Durch das kontemplative Gebet sucht ihr im Geist und im Herzen Gott anzuhangen, durch die eifervolle apostolische Liebe verbindet ihr euch mit dem Werk der Erlösung und breitet das Reich Gottes aus.
Ansprache an die Priester und Ordensleute in der Kathedrale von Edinburgh, 31. Mai 1982



Nur mit Hilfe
Um diese Hingabe [des Lebens] begreifen und getreu leben zu können, brauchen wir die Hilfe der Gnade. Ein Priester oder ein Ordensangehöriger muss deshalb Zeit finden, mit Gott allein zu sein und zu hören, was er ihm in der Stille zu sagen hat. Es muss daher betende, eucharistische Seelen geben.
Ansprache an die Priester und Ordensleute in der Kathedrale von Buenos Aires, 11. Juni 1982



Für andere vor Gott
Die Zeit, die wir im Gebet verbringen, ist nicht Zeit, die wir unserem Volk wegnehmen. Es ist vielmehr Zeit, die wir für diese Menschen bei Gott verbringen, der die Quelle alles Guten ist. Deshalb zögert die Kirche auch nicht ihre Geweihten Diener aufzufordern, die Stundenliturgie zu beten. Bleibt dieser Verpflichtung immer treu, den das Stundengebet vereint uns mit der Kirche in der ganzen Welt in dem grossen Werk des Lobes und der Anbetung des lebendigen Gottes.
Predigt bei der feierlichen Messe und Priesterweihe in Kaduna, 14. Februar 1982



Erster Platz
Aber unter allen Werten, die im Ordensleben der Frau gegenwärtig sind, sollte man doch immer dem Gebet den ersten Platz einräumen. Es ist die wichtigste Form, um die Vertrautheit mit dem göttlichen Bräutigam zu verwirklichen und zum Ausdruck zu bringen. Alle Ordensfrauen sind berufen, Frauen das Gebets, Frauen der Frömmigkeit, Frauen des inneren Lebens, des "Gebetslebens" zu sein.
Ansprache bei der Generalaudienz, 15. März 1995



In Klausur
Das Leben der Schwestern in der Klausur, die sich hauptsächlich dem Gebet, der Askese und dem leidenschaftlichen Vorankommen im geistlichen Leben widmen, ist in der Tat »nichts anderes als ein Streben nach dem himmlischen Jerusalem, eine Vorwegnahme der endzeitlichen Kirche, unverwandt ausgerichtet auf den Besitz und die Anschauung Gottes«. Im Lichte dieser kirchlichen Berufung und Sendung entspricht die Klausur dem als prioritär erkannten Bedürfnis, beim Herrn zu sein. […]Als Ausdruck reiner Liebe, die mehr wert ist als jedes Werk, entfaltet das kontemplative Leben eine ausserordentliche apostolische und missionarische Wirksamkeit.
Nachsynodales Schreiben "Vita consecrata" über das geweihte Leben, 25. März 1996



Erstes Zeugnis
Die Gottgeweihten müssen die ersten in der Kirche sein, die beweisen, dass sie der Versuchung widerstehen, das Gebet den Aktionen nachzuordnen. Sie müssen deutlich machen, dass die Tätigkeit ihre apostolische Fruchtbarkeit aus einem inneren Leben schöpft, das vom Glauben und von der Erfahrung der göttlichen Dinge erfüllt ist.
Angelus, 8. Januar 1995













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