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zu Benedikt XVI.






Apostolat


Zeugnis bis zum Martyrium
Im Laufe der Jahrhunderte haben die geweihten Personen in der missionarischen Sendung »ad gentes« stets an erster Stelle gestanden. Viele von ihnen haben ihr Haus, ihre Familie und ihr Heimatland verlassen, um mutig »bis an die Grenzen der Erde« vorzudringen (vgl. Apg 1, 8) und allen Menschen die Botschaft des Evangeliums zu bringen. Oft mussten sie Schwierigkeiten und Hindernisse überwinden, Entbehrungen und Opfer auf sich nehmen. Einige, und durchaus nicht wenige, besiegelten ihr Zeugnis Christi mit dem Martyrium.
Audienz für die Kongregation für die Evangelisierung der Völker, 31. März 2002



Licht und Trost sein
Seid allen Menschen, denen ihr begegnet, Licht und Trost. Seid wie brennende Kerzen von der Liebe Christi entflammt. Verzehrt euch für ihn, indem ihr überall das Evangelium seiner Liebe verbreitet. Durch euer Zeugnis werden auch die Augen so vieler Männer und Frauen unserer Zeit das Heil sehen, das »Gott vor allen Völkern bereitet hat, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel«.
Predigt zum V. Tag des geweihten Lebens, 2. Februar 2001



Sendungscharakter ist im geweihten Leben
Denn auch unabhängig von den Charismen jener Institute, die sich der Mission ad gentes widmen oder apostolische Aktivitäten im eigentlichen Sinne des Wortes ausüben, kann man sagen, dass der missionarische oder Sendungscharakter jeder Form des geweihten Lebens zutiefst innewohnt. In dem Masse, in dem der Geweihte ein Leben lebt, das ausschliesslich dem Vater gewidmet (vgl. Lk 2,49; Joh 4,34), von Christus ergriffen (vgl. Joh 15,16; Gal 1,15-16), und vom Geist beseelt ist (vgl. Lk 24,49; Apg 1,8; 2,4), arbeitet er wirksam mit an der Sendung des Herrn Jesus (vgl. Joh 20,21) und trägt in besonders intensiver Weise zur Erneuerung der Welt bei.
Nachsynodales Schreiben „Vita consecrata“ über das geweihte Leben, 25. März 1996



Treu
Nur wenn ihr beharrlich und treu Christus nachfolgt, werdet ihr zu glaubwürdigen Zeugen seiner Liebe.
Predigt zum V. Tag des geweihten Lebens, 2. Februar 2001



"Duc in altum", ohne Furcht!
Die Zeit ist gekommen, alle Furchtsamkeit abzulegen und sich kühnen apostolischen Zielen zuzuwenden. »Duc in altum«! (Lk 5,4). Diese Einladung Christi spornt uns an, weit hinauszufahren und eine grosse Sehnsucht nach persönlicher Heiligkeit und apostolischer Fruchtbarkeit zu hegen. Stets ist das Apostolat ein überströmen des inneren Lebens. Gewiss, es ist auch Handeln, aber ein von der Liebe getragenes Handeln. Und die Quelle der Liebe ist immer die innerste Dimension der Person, wo man die Stimme Christi vernimmt, der uns aufruft, mit ihm hinauszufahren. Möge jeder von euch dieser Aufforderung Christi folgen und ihr mit täglich neuer Grossherzigkeit entsprechen.
Ansprache zur Tagung über das Apostolische Schreiben "Novo Millennio ineunte", 17. März 2001



Erste Mission beginnt bei sich selbst
Die erste missionarische Aufgabe haben die Personen des geweihten Lebens gegenüber sich selbst und sie erfüllen sie dadurch, dass sie ihr Herz dem Wirken des Geistes Christi öffnen. Ihr Zeugnis hilft der ganzen Kirche, sich daran zu erinnern, dass an erster Stelle der unentgeltliche Dienst an Gott steht, der durch Christi Gnade ermöglicht wird, die dem Gläubigen durch das Geschenk des Geistes mitgeteilt wird. So wird der Welt der Friede verkündet, der vom Vater herkommt, die Hingabe, die vom Sohn bezeugt wird, und die Freude, die Frucht des Heiligen Geistes ist.
Die Personen des geweihten Lebens werden vor allem dann missionarisch sein, wenn sie unablässig das Bewusstsein vertiefen, von Gott berufen und erwählt worden zu sein, dem sie daher ihr ganzes Leben zuwenden und alles, was sie sind und haben, darbringen und sich von den Hindernissen befreien müssen, die die Vollkommenheit der aus der Liebe kommenden Antwort verzögern könnten. Auf diese Weise werden sie zu einem echten Zeichen Christi in der Welt werden können. Auch ihr Lebensstil muss das Ideal, zu dem sie sich bekennen, sichtbar werden lassen und sich als lebendiges Zeichen Gottes und als beredte, wenn auch oft schweigende Verkündigung des Evangeliums darstellen. Immer, aber besonders in der heutigen, oft so säkularisierten Kultur, die aber trotzdem für die Sprache der Zeichen empfänglich ist, muss sich die Kirche bemühen, ihre Anwesenheit im Alltagsleben sichtbar zu machen. Einen bedeutsamen Beitrag in diesem Sinne erwartet sie sich zu Recht von den Personen des geweihten Lebens, die berufen sind, in jeder Situation konkret von ihrer Zugehörigkeit zu Christus Zeugnis abzulegen.
Nachsynodales Schreiben „Vita consecrata“ über das geweihte Leben, 25. März 1996



Persönliche Zeugnis
Denn noch ehe sich die Sendung durch äussere Werke kennzeichnet, entfaltet sie sich dadurch, dass sie durch das persönliche Zeugnis für die Welt Christus selbst gegenwärtig macht. Das ist die Herausforderung, das ist die erstrangige Aufgabe des geweihten Lebens! Je mehr man Christus gleichförmig wird, umso gegenwärtiger und wirksamer macht man ihn in der Welt zum Heil der Menschen. Man kann also sagen, die Person des geweihten Lebens ist »in Mission« eben kraft ihrer Weihe selbst, die entsprechend dem Plan des eigenen Instituts bezeugt ist.
Nachsynodales Schreiben „Vita consecrata“ über das geweihte Leben, 25. März 1996



Um so apostolischer, je inniger, brüderlicher, glühender
Wenn das Gründungscharisma pastorale Tätigkeiten vorsieht, sind offensichtlich Lebenszeugnis und Werke des Apostolats oder menschlicher Förderung in gleicher Weise notwendig: beide stellen Christus dar, der geheiligt ist zur Ehre des Vaters und zugleich in die Welt gesandt zum Heil der Brüder und Schwestern. Das Ordensleben nimmt noch mit einem anderen, ganz besonderen Element an der Sendung Christi teil: dem geschwisterlichen Leben in Gemeinschaft für die Sendung. Das Ordensleben wird daher um so apostolischer sein, je inniger seine Hingabe an den Herrn Jesus, je brüderlicher seine gemeinschaftliche Lebensform, je glühender die Einbeziehung in die besondere Sendung des Instituts ist.
Nachsynodales Schreiben „Vita consecrata“ über das geweihte Leben, 25. März 1996













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