Bern 5./6. Juni 04
       Schweiz Juni 84
       Gebete in der Schweiz
       Liechtenstein 85


       Karol Wojtyla
       JPII & Petrusamt


       JPII & Seine Gebete
       JPII & Rosenkranz


       JPII & Gott
       JPII & Christus
       JPII & Heiliger Geist


       JPII & Eucharistie
       JPII & Priestertum
       JPII & Ehe
       JPII & Versöhnung
       JPII & Lebensweihe


       JPII & Kirche
       JPII & Leiden
       JPII & Tugend
       JPII & Moral
       JPII & die Frau
       JPII & Politik
       JPII & Dialog
       JPII & An die Jugend


       JPII & Kirchenjahr
       JPII & Heilige
       JPII & Maria
Mutter
Fürbitterin
Jungfrau
Magd des Herrn
Vorbild


       Fürbittgebet
       Lesungen des Tages
       Gästebuch
       Intro
       Jahrestag
       Neu







zu Benedikt XVI.






Jungfrau


Mit Leib und Seele ganz Gott hingegeben
Marias Wille, die Jungfräulichkeit zu bewahren, überrascht in einer Umgebung, wo dieses Ideal nicht verbreitet war. Ihr Entschluss ist die Frucht einer besonderen Gnade des Heiligen Geistes, der ihr Herz dem Wunsch geöffnet hat, sich selbst mit Leib und Seele ganz Gott hinzugeben, und er so auf erhabene und menschlich unvorstellbare Weise die Berufung Israels zur Vermählung mit Gott, zur totalen und ausschliesslichen Zugehörigkeit zu ihm als Volk Gottes, verwirklicht.
Ansprache bei der Generalaudienz, 29. März 1995



Einzigartige Auserwählung
Deshalb ist Maria »voll der Gnade« (Lk 1,28), wie der Engel bekräftigt, als er ihr die Botschaft ihrer göttlichen Mutterschaft bringt. Der menschliche Verstand kann sich nicht anmassen, ein so grosses Wunder und Geheimnis zu verstehen. Es ist der Glaube, der uns offenbart, dass die Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria Unterpfand des Heils für jedes menschliche Geschöpf auf seinem irdischen Pilgerweg ist. Und es ist auch der Glaube, der uns daran erinnert, dass Maria aufgrund ihrer einzigartigen Auserwählung unsere unerschütterliche Stütze im harten Kampf gegen die Sünde und ihre Folgen ist.
Angelus, 8. Dezember 2003



Die Jungfräulichkeit bewahren
Die Kirche ist Mutter und Jungfrau. Mutter, weil sie ihre Kinder zum neuen und unsterblichen Leben gebiert, und Jungfrau, da sie das Treueversprechen, das sie dem Bräutigam gegeben hat, unversehrt und rein bewahrt. Die Kirche ist auch jungfräulich, im geistlichen Sinn der Unversehrtheit des Glaubens, der festen Hoffnung und der aufrichtigen Liebe. So ist Maria das Modell sowohl der Mütterlichkeit als auch der Jungfräulichkeit der Kirche (vgl. LG 64). Wie Maria körperlich Jungfrau war, so ist sie es auch im Herzen. Sie ermutigt alle Christen, je nach ihrem Lebensstand ihre Reinheit zu bewahren. Dadurch hilft sie uns, unseren Körper als Tempel des Heiligen Geistes zu entdecken. Das Konzil ermutigt die Gläubigen, zu Maria aufzuschauen, um ihren "jungfräulichen und unversehrten" Glauben, ihre Hoffnung und ihre Liebe nachzuahmen.
Generalaudienz, 20. August 1997



Schönheit der Jungfräulichkeit
Der Heilige Geist hat sie [Maria] mittels der Jungfräulichkeit auf die ausserordentliche Mutterschaft vorbereitet, denn nach dem ewigen Plan Gottes sollte eine Jungfrau den Sohn Gottes in seiner Menschwerdung aufnehmen. Das Beispiel Marias macht die Schönheit der Jungfräulichkeit deutlich und ermutigt die zum gottgeweihten Leben Berufenen, diesen Weg zu gehen. Es ist an der Zeit, die Jungfräulichkeit im Hinblick auf Maria aufzuwerten. Es ist an der Zeit, sie den Jugendlichen als ernsthaftes Lebensmodell anzubieten. Maria stützt mit ihrer Hilfe alle, die sich dazu entscheiden, sie zeigt ihnen die hohe Würde der Ganzhingabe des Herzens an Gott und stärkt ununterbrochen ihre Treue, auch in den Stunden der Schwierigkeiten und Gefahren.
Ansprache bei der Generalaudienz, 29. März 1995



Die Unbefleckte
Die "Unbefleckte" ist das Zeichen der Treue Gottes, die sich der menschlichen Sünde nicht ergibt. Ihre Fülle an Gnade erinnert uns an die unermesslichen Möglichkeiten des Guten, der Schönheit, der Grösse und der Freud, die der Mensch nützen kann, wenn er sich vom Willen Gottes leiten lässt und die Sünde ablehnt. Aus dem Licht jener, die uns der Herr als "Anwältin der Gnade und Vorbild der Heiligkeit" schenkt, lernen wir, stets der Sünde zu entfliehen. Bitten wir die Jungfrau, uns die Freud zu schenken, unter ihrer mütterlichen Aufsicht unser Leben in Reinheit und Heiligkeit zu gestalten.
Angelus, 8. Dezember 1998



Aufwertung der Jungfräulichkeit
Der Heilige Geist hat sie Maria mittels der Jungfräulichkeit auf die ausserordentliche Mutterschaft vorbereitet, denn nach dem ewigen Plan Gottes sollte eine Jungfrau den Sohn Gottes in seiner Menschwerdung aufnehmen. Das Beispiel Marias macht die Schönheit der Jungfräulichkeit deutlich und ermutigt die zum gottgeweihten Leben Berufenen, diesen Weg zu gehen. Es ist an der Zeit, die Jungfräulichkeit im Hinblick auf Maria aufzuwerten. Es ist an der Zeit, die den Jugendlichen als ernsthaftes Lebensmodell anzubieten. Maria stützt mit ihrer Hilfe alle, die sich dazu entscheiden, sie zeigt ihnen die hohe Würde der Ganzhingabe des Herzens an Gott und stärkt ununterbrochen ihre Treue, auch in den Stunden der Schwierigkeiten und Gefahren.
Ansprache bei der Generalaudienz, 29. März 1995



Frucht der Jungfräulichkeit
Maria stimmt der Wahl Gottes zu, um durch den Heiligen Geist die Mutter des Sohnes Gottes zu werden. Man kann sagen, dass diese ihre Zustimmung zur Mutterschaft vor allem eine Frucht ihrer vollen Hingabe an Gott in der Jungfräulichkeit ist. Maria hat die Erwählung zur Mutter des Sohnes Gottes angenommen, weil sie von bräutlicher Liebe geleitet war, die eine menschliche Person voll und ganz Gott »weiht«. Aus der Kraft dieser Liebe wollte Maria immer und in allem »gottgeweiht« sein, indem sie jungfräulich lebte. Die Worte »Ich bin die Magd des Herrn« bringen zum Ausdruck, dass sie von Anfang an ihre Mutterschaft angenommen und verstanden hat als die völlige Hingabe ihrer selbst, ihrer Person, für den Dienst an den Heilsplänen des Höchsten. Und ihre ganze mütterliche Teilnahme am Leben Jesu Christi, ihres Sohnes, hat sie bis zum Schluss in einer Weise vollzogen, wie sie ihrer Berufung zur Jungfräulichkeit entsprach.
Enzyklika "Redemptoris Mater", 25. März 1987



Hinsichtlich einer höher geordneten Mutterschaft
Nach der "Logik" der Vereinigung mit Christus als dem Priester und dem Bräutigam entfaltet sich in der Frau auch das Gefühl der geistlichen Mutterschaft. Die Jungfräulichkeit – oder evangelische Keuschheit - bringt den Verzicht auf die körperliche Mutterschaft mit sich, um sich nach dem göttlichen Plan in eine höher geordnete Mutterschaft umzusetzen, über der das Licht der Mutterschaft der Jungfrau Maria erstrahlt. Jede gottgeweihte Jungfräulichkeit ist dazu bestimmt, vom Herrn ein Geschenk zu empfangen, das in einem gewissen Mass die Merkmale der Universalität und der geistlichen Fruchtbarkeit der Mutterschaft Marias nachbildet.
Ansprache bei der Generalaudienz, 15. März 1995












Neu       |       Sitemap       |       Impressum

Neu
Demnächst