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zu Benedikt XVI.






Weihegebet in der Dux-Kapelle „Maria zum Trost“                                                                                                                                                        
Schaan, 8. September 1985

Selige Jungfrau Maria,
Deine Geburt erfüllt uns alle mit grosser Freude.
In dir ist aufgeleuchtet die Morgenröte der Erlösung;
denn Du hast uns geboren
Christus, die Sonne der Gerechtigkeit.
Als Mutter des Retters der Welt und als Mutter der Kirche
hilfst Du uns beim Aufbruch zum Leben in Christus.
Du, allzeit reine und makellose Jungfrau,
geleitest uns auf sicherem Weg
aus der Finsternis der Sünde und des Todes
in das göttliche Licht Deines Sohnes,
der uns im Heiligen Geist mit dem himmlischen Vater versöhnt hat
und durch den Dienst der Kirche immer wieder neu versöhnt.


Heilige Gottesmutter,
dieses Heiligtum auf Dux
trägt Deinen Namen „Maria zum Trost“.
Du wirst hier als „Unsere Liebe Frau von Liechtenstein“ verehrt.
Vor deinem geliebten Bild
beteten gläubige Menschen vieler Generationen.
Hier kniete in gefahrvollen Zeiten der Fürst des Landes
und übergab Dir, der Trösterin der Betrübten
und der Königin des Friedens,
seine Familie und das ganze liechtensteinische Volk.
Heute knie ich als obersten Hirt der Kirche Christ
an diesem heiligen Ort
und weihe Deinem Unbeflecktem Herzen
Fürstenhaus, Land und Volk von Liechtenstein.
Voll Vertrauen übereigne ich Dir
seine Familien und Gemeinschaften,
seine Verantwortlichen in Kirche, Staat und Gesellschaft,
seine Kinder und Jugendlichen,
seine kranken, behinderten und betagten Menschen,
seine Toten, die in den Gräbern der Auferstehung harren.
Ich vertraue Deiner mächtigen Fürsprache das ganze Volk Gottes an und bekenne
vor Dir:
Du bist die „Mater fortior“ für uns alle.

Ja, die Mutter ist stärker!
Du, Gottesmutter, bist stärker als alle gottfeindlichen Mächte,
die unsere Welt und unser eigenes Leben bedrohen.
Du bist stärker als alle Versuchungen und Anfechtungen,
die den Menschen von Gott und seinen Geboten wegziehen möchten.
Du bist stärker als alles eigensüchtige Streben
nach Selbstverwirklichung, das dem Menschen den Blick
für Gott und den Nächsten verstellt.
Du bist stärker, weil Du vollkommen geglaubt,
gehofft und geliebt hast.
Du bist stärker, weil Du den Willen Gottes
ganz erfüllt hast und den Weg Deines Sohnes
gehorsam und treu bis unter das Kreuz
mitgegangen bist.
Du bist stärker, weil Du am Ostersieg des Herrn
bereits mit Leib und Seele Anteil hast.
Wahrhaftig, Du bist stärker,
weil der Mächtige Grosses an Dir getan hat.
„Land und Fürst und Volk sind Dir geweiht,
über alle, Mutter, Deinen Mantel breit“.

Innig bete ich mit allen Gläubigen zu Dir:
„Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not;
Dein in Kreuz und bittrem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.
Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass mich ganz Dein eigen sein!“
Amen.












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