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zu Benedikt XVI.









Priesterweihe
Zu Beginn des fünften Jahres beschloss der Erzbischof, mich zur Vervollständigung meiner Studien nach Rom zu schicken. So kam es, dass ich, früher als meine Kommilitonen, am 1. November 1946 zum Priester geweiht wurde.
Geschenk und Geheimnis 1996



Erste Heilige Messe
In jenen Tagen wanderte ich in meinen Gedanken und mit dem Herzen oftmals in die Privatkapelle der Erzbischöfe von Krakau, wo der unvergebliche Metropolit von Krakau und spätere Kardinal Adam Stefan Sapieha mir die Hände auflegte und die sakramentale Gnade des Priestertums übertrug. Voll innerer Bewegung kehrte ich geistig zurück in die Kathedrale auf dem Wawel, wo ich am Tag nach der Priesterweihe die erste heilige Messe gefeiert hatte. [...] Ich erinnere mich deutlich der Gefühle, die die Wandlungsworte in mir weckten, als ich sie zum ersten Mal zusammen mit dem Bischof sprach, der mich kurz zuvor geweiht hatte: Worte, die ich am nachfolgenden Tag bei der heiligen Messe wiederholte, die ich in der Krypta des hl. Leonhard feierte.
Brief an die Priester zum Gründonnerstag, 16. März 1997



Verwirklichung der Berufung
Mir hat die Vorsehung die schwersten Erfahrungen [Konzentrationslager] erspart; um so grösser ist daher mein Gefühl des Respekts, den ich den mir bekannten wie auch den viel zahlreicheren mir unbekannten Personen, ohne Unterschied der Nation und Sprache, schulde, die durch ihr Opfer auf dem grossen Alter der Geschichte dazu beigetragen haben, dass ich meine Berufung zum Priestertum verwirklichen konnte.
Geschenk und Geheimnis 1996




Doktorthese
Anfang Juli 1948 verteidigte ich meine Doktorthese am Angelicum und trat kurz darauf meine Rückreise nach Polen an. Ich habe vorher darauf hingewiesen, dass ich in jenen zwei Jahren meines Aufenthalts in der Ewigen Stadt auf intensive Weise Rom "erlernt", d.h. kennen- und verstehen gelernt hatte: das Rom des Petrus und Paulus, das Rom der Bekenner.
In Gedanken kehre ich oft tiefbewegt in jene Jahre zurück. Beim Abschied nahm ich im Gepäck nicht nur eine erweiterte theologische Kultur mit, sondern auch die Stärkung meines Priestertums und die Vertiefung meines Kirchenbildes.
Geschenk und Geheimnis 1996



Pfarrei Stankt Florian
Nachdem ich zwei Jahre in der Pfarrei Sankt Florian gearbeitet hatte, ermutigte mich Erzbischof Eugeniusz Baziak, der Nachfolger von Kardinal Sapieha in der Leitung der Erzdiözese Krakau, während der Ferien 1951 zur wissenschaftlichen Arbeit. Ich sollte mich auf die Habilitation als Privatdozent für Ethik und Moraltheologie vorbereiten.
Das brachte eine Einschränkung der mir so teuren pastoralen Arbeit mit sich. Es hat mich einiges gekostet, aber seit damals war ich stets darum besorgt, dass die Hingabe an das wissenschaftliche Studium der Theologie und Philosopie mich nicht verleite zu "vergessen", dass ich Priester bin; vielmehr sollte sie mir helfen, es immer mehr zu werden.
Geschenk und Geheimnis 1996




Akademische Lehrtätigkeit
Jede derartige Begegnung weckt in meinem Herzen die Erinnerung an die Erfahrungen, die ich während meiner akademischen Lehrtätigkeit in Krakau und Lublin gesammelt habe [ab 1953]. Es waren Jahre reich an Studium, Kontakten und Forschungen, verbunden mit dem Wunsch, neue Wege der Evangelisierung zu finden und zu beschreiten, die auf die Herausforderungen der modernen Zeit Rücksicht nehmen. Die damals erworbenen Kenntnisse nutzten mir zunächst für das in Krakau ausgeübte Hirtenamt und schliesslich für den Dienst, den ich als Nachfolger Petri für das Volk Gottes leiste.
Ansprache an die Teilnehmer des Symposiums der päpstlichen Lateranuniversität, 9. März 2003




Nie Pfarrer
Ich muss euch, die ihr in Pfarreien eingesetzt seid, gestehen, dass ich nie Pfarrer gewesen bin. Ich war nur Kaplan. Und dann war ich Lehrer im Seminar, Professor an der Universität. Meine Erfahrungen habe ich eher an den Universitätslehrstühlen gemacht. Obwohl ich keine direkte, unmittelbare Erfahrung als Pfarrer besass, hatte ich trotzdem immer viele Kontakte mit Pfarrern, und ich kann sagen, dass sie ihre Erfahrung mit mir austauschten.
Audienz für den Klerus der Diözese Rom, 6. März 2003









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