Bern 5./6. Juni 04
       Schweiz Juni 84
       Gebete in der Schweiz
       Liechtenstein 85


       Karol Wojtyla
       JPII & Petrusamt


       JPII & Seine Gebete
das Gebet
Zeugnis
zu Gottvater
zu Christus
zum Heiligen Geist
zur Hl. Dreifaltigkeit
an Maria
Eucharistie
       JPII & Rosenkranz


       JPII & Gott
       JPII & Christus
       JPII & Heiliger Geist


       JPII & Eucharistie
       JPII & Priestertum
       JPII & Ehe
       JPII & Versöhnung
       JPII & Lebensweihe


       JPII & Kirche
       JPII & Leiden
       JPII & Tugend
       JPII & Moral
       JPII & die Frau
       JPII & Politik
       JPII & Dialog
       JPII & An die Jugend


       JPII & Kirchenjahr
       JPII & Heilige
       JPII & Maria


       Fürbittgebet
       Lesungen des Tages
       Gästebuch
       Intro
       Jahrestag
       Neu







zu Benedikt XVI.






Persönliches Zeugnis über das Gebet


Unbedingte Notwendigkeit des Gebetes
Ich war also nicht zum kontemplativen Leben berufen, wohl aber seit der weit zurückliegenden Zeit meiner ‚Bekehrung‘ zu einem Leben der Innerlichkeit, und von daher zum Priestertum. Im ganzen Verlauf meines Weges war ich von der unbedingten Notwendigkeit des Gebetes durchdrungen und in besonderer Weise von der Bedeutung des kontemplativen Gebets für alles Wirken, das sich aus meinem Beruf ergibt. So ist es in all meinen Lebensphasen gewesen. Zuerst als Seelsorger auf dem Lande, dann in der Stadt, als Hochschullehrer, als Bischof und endlich seit dem 16. Oktober 1978. Ich sehe in dieser Hinsicht keinerlei nennenswerte Veränderung. Vielleicht musste ich als Kaplan länger aufbleiben, um die notwendige Zeit für das Gebet und vor allem für die Meditation zu finden. In der Folge wurde es mir leichter, das eine wie das andere in mein Tagesprogramm einzubauen.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982




Erwartung
Die Welt hat das Recht, viel vom Papst zu erwarten, deshalb betet ein Papst nie genügend.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982



Der Schutzengel
Meine besondere Verehrung gilt dem Schutzengel. Von Kind an habe ich, wie wahrscheinlich alle Kinder, ihn immer und immer wieder angerufen: "Engel Gottes, mein Beschützer, erleuchte, beschütze, regiere und leite mich..." Mein Schutzengel weiss, was ich tue. Mein Vertrauen auf ihn, auf seine schützende Gegenwart, wird ständig tiefer. Michael, Gabriel und Raffael sind die Erzengel, die ich im Gebet oft anrufe.
Auf, lasst uns gehen! 2004



Um was bittet der Hl. Vater für die Welt?
Ich bitte um die Barmherzigkeit. Ja, um die Barmherzigkeit.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982



Hl. Messe als höchstes Gebet
Wenn mein früheres und jetziges Leben ‚aktiv‘ genannt werden kann, so dürfen wir nicht vergessen, dass der höchste ‚Akt‘ an jedem Tag die heilige Messe ist, die alles Beten in vollkommenster Weise zusammenfasst und das Herzstück der Begegnung mit Gott in Christus darstellt. Eine über dreissigjährige Erfahrung priesterlichen Lebens hat mich gelehrt, dass man diesen Gipfel nur erreicht, dass man zu dieser Synthese und Fülle nur gelangt, wenn man durch das Gebet eintritt und wieder hinausgeht, um den ganzen Tag über zu beten, auch wenn man genau weiss, dass dieser Tag bis zum überlaufen voll ist von Arbeiten und Verpflichtungen jeder Art. Es ist bekannt, dass der Tagesablauf des Priesters ‚liturgisch‘ ist, nicht nur aufgrund der Messfeier, sondern auch durch das liturgische Stundengebet, das dem Tag seinen ihm eigenen Rhythmus gibt. Im grossen und ganzen nimmt die Arbeit mehr Zeit in Anspruch. Aber alles Tun muss ins Gebet versenkt sein wie eine geistliche Ackerscholle. Diese Scholle darf nicht zu klein sein und nicht zu sehr an der Oberfläche liegen. Durch die innere Erfahrung lernen wir, sie Tag für Tag zu formen, bis sie ausreichend gross ist.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982




Contemplata aliis tradere
Der alte Grundsatz: Contemplata aliis tradere (anderen die Früchte der Kontemplation weitergeben) ist immer aktuell und lebendig. Er betrifft in erster Linie den, der ‚weitergibt‘, den Verkünder oder Diener des Wortes. Er hat einzig und ausschliesslich das Recht, die Contemplata weiterzugeben, die Gedanken, die durch das Gebet hindurchgegangen sind.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982



Bittgebet
Eine Zeitlang glaubte ich, man müsse das ‚Bittgebet‘ einschränken. Diese Zeit ist vorüber. Je mehr ich auf dem Weg voranschreite, den die Vorsehung mir zugewiesen hat, um so mehr empfinde ich das Bedürfnis nach dieser Gebetsform, und um so mehr erweitert sich der Kreis. Zugleich werde ich mir mehr und mehr bewusst, dass ich von Gebet umgeben bin, und ich fühle mehr und mehr, wieviel Dank ich schulde.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982



Wie der Hl. Geist es gestattet
Der Papst betet wie es ihm der Heilige Geist gestattet. Ich denke, dass er im Gebet das in Christus offenbarte Geheimnis vertiefen muss und so das ihm übertragene Amt besser ausüben kann. Und der Heilige Geist steht ihm darin gewiss bei, vorausgesetzt, der Mensch hindert ihn nicht daran.
Vittorio Messori, Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, Interview mit Papst Johannes Paul II., 1994




Eine besondere Dimension
Das Gebet des Papstes hat jedoch eine ganz besondere Dimension. Die Sorge um alle Kirchen erlegt dem Papst Tag für Tag die Pflicht auf, mit seinem Gebet, seinen Gedanken und seinem Herzen durch die ganze Welt zu pilgern. So entsteht eine Art Geographie des Gebetes des Papstes. Es ist die Geographie der Gemeinschaften, der Kirchen, der Gesellschaften und auch der Probleme die die Welt von heute bedrücken. In diesem Sinne ist der Papst also zu einem weltweiten Gebet aufgerufen, indem die Sorge für alle Gemeinden ihm erlaubt Gott alle Freuden und Hoffnungen und zugleich die Betrübnisse und Sorgen darzulegen, die die Kirch mit der heutigen Menschheit teilt.
Vittorio Messori, Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, Interview mit Papst Johannes Paul II., 1994



Gebet für die Leidenden
Die Kirche betet für die Leidenden. Das Leid stellt nämlich nicht nur für die körperlichen, sondern auch für die geistigen Kräfte eine grosse Prüfung dar. [...] Das Gebet für die Leidenden und mit ihnen ist daher ein wesentlicher Bestandteil dieses grossen Schreis, in den Kirche und Papst gemeinsam mit Christus einstimmen: es ist der Schrei um den Sieg des Guten – auch durch das Böse, das Leiden, jedes Unrecht und menschliche Ungerechtigkeit.
Vittorio Messori, Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, Interview mit Papst Johannes Paul II., 1994



Dankbarkeit für die Gebete für den Papst
Ich weiss, dass viele in Italien, in Polen, in der ganzen Welt für den Papst beten und sich mit ihm im Gebet vereinen, um so im Geist die Sorge zu umfassen, die Gegenstand seines Flehens zu Gott sind. Ich möchte zum Ausdruck bringen, wie sehr ich für dieses Gedenken und für diese Gebetsgemeinschaft dankbar bin. Es ist eine grosse Hilfe und eine enorme Unterstützung, für die ich täglich Gott danke. Mit diesem Zeichen der Dankbarkeit umarme ich alle meine Wohltäter, ob ich sie kenne oder nicht, und besonders jene, die mit dem geistigen Opfer des Leidens ihr Gebet ergänzen.
Ansprache vor dem Angelus, 27. Juli 1980




Wir brauchen das Gebet
Ja, liebe Brüder und Schwestern, wir brauchen das Gebet, das grosse und unaufhörliche Gebet der Kirche; wir brauchen das demütige und ausdauernde Gebet. Es ist die erste Front der Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse in unserer Welt. Es führt zum Guten und hilft, das Schlecht zu überwinden. Es erhält göttliche Gnade und Erbarmen für die Welt. Es hebt die Menschen zur Würde auf, die ihnen vom Gottessohn gegeben wurde, wenn sie mit ihm vereint wiederholen: "Vater unser".
Ansprache vor dem Angelus, 27. Juli 1980








Neu       |       Sitemap       |       Impressum

Neu
Demnächst