Bern 5./6. Juni 04
       Schweiz Juni 84
       Gebete in der Schweiz
       Liechtenstein 85


       Karol Wojtyla
       JPII & Petrusamt


       JPII & Seine Gebete
       JPII & Rosenkranz


       JPII & Gott
       JPII & Christus
       JPII & Heiliger Geist


       JPII & Eucharistie
       JPII & Priestertum
       JPII & Ehe
       JPII & Versöhnung
       JPII & Lebensweihe


       JPII & Kirche
       JPII & Leiden
       JPII & Tugend
       JPII & Moral
Nächstenliebe
Leben
Homosexualität
Arbeit
       JPII & die Frau
       JPII & Politik
       JPII & Dialog
       JPII & An die Jugend


       JPII & Kirchenjahr
       JPII & Heilige
       JPII & Maria


       Fürbittgebet
       Lesungen des Tages
       Gästebuch
       Intro
       Jahrestag
       Neu







zu Benedikt XVI.






Nächstenliebe


Die Not ist ausschlaggebend
Der Aufruf Christi, "sich für den anderen", für den "Bruder", ja gerade für den Bruder zu öffnen, hat einen stets konkreten und immer universalen Radius. Er geht jeden an, weil er sich auf alle bezieht. Das Mass für diese öffnung ist nicht nur – und nicht so sehr – die Nähe des anderen als vielmehr und besonders seine Not: ich war hungrig, ich war durstig, ich war nackt, ich war eingekerkert, ich war krank.... Antworten wir auf diesen Ruf, indem wir den Menschen suchen der leidet, ihm auch über die Grenzen von Staaten und Kontinenten hinweg folgen.
Ansprache bei der Generalaudienz, 4. April 1979



Nur mit wahrer Liebe
Im Zusammenhang mit der gegenseitigen Liebe, dem Widerschein der Liebe Gottes zu uns, können wir den anderen verstehen und die Redlichkeit der Absicht erkennen, auch wenn seine überzeugungen verschieden sind. Ohne wahre Liebe wachsen geistige Vorbehalte, Misstrauen, gegenseitiger Verdacht; sie setzen sich fest, und man kann dem Nächsten auch Absichten unterstellen, die er nicht hat.
Ansprache bei der Generalaudienz, 20. Januar 1993



Liebe zu Gott und zum Mitmenschen
Erheben wir unser flehendes Gebet, geleitet vom Glauben, von der Hoffnung und der Liebe, die Christus unseren Herzen eingepflanzt hat. Diese Haltung ist gleichermassen Liebe zu Gott, den der zeitgenössische Mensch oft weit von sich entfernt und sich entfremdet hat, den er in verschiedener Weise als für ihn »überflüssig« bezeichnet; Liebe zu Gott, deren verletzende Ablehnung durch den heutigen Menschen wir tief empfinden, wobei es uns drängt, mit Christus am Kreuze auszurufen: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun«. Diese Haltung der Fürbitte ist gleichzeitig Liebe zu den Menschen, zu allen Menschen ohne jede Ausnahme und ohne den geringsten Unterschied: ohne Unterschied nach Rasse, Kultur, Sprache und Weltanschauung, ohne Unterscheidung zwischen Freunden und Feinden; eine Liebe zu den Menschen, die das wahrhaft Gute für jeden einzelnen von ihnen wünscht und für jede menschliche Gemeinschaft, für jede Familie, jede Nation, jede Gesellschaftsgruppe, für die Jugendlichen, die Erwachsenen, die Eltern, die Greise, die Kranken: Liebe zu allen ohne Ausnahme. Das ist Liebe, eifrige Sorge, einem jeden jedes wahrhaft Gute zu sichern und jegliches Übel hinwegzunehmen und zu verhindern.
Enzyklika 'Dives in misericordia', 30. November 1980











Neu       |       Sitemap       |       Impressum

Neu
Demnächst