Bern 5./6. Juni 04
       Schweiz Juni 84
       Gebete in der Schweiz
       Liechtenstein 85


       Karol Wojtyla
       JPII & Petrusamt


       JPII & Seine Gebete
       JPII & Rosenkranz


       JPII & Gott
       JPII & Christus
       JPII & Heiliger Geist


       JPII & Eucharistie
       JPII & Priestertum
       JPII & Ehe
       JPII & Versöhnung
       JPII & Lebensweihe


       JPII & Kirche
       JPII & Leiden
       JPII & Tugend
       JPII & Moral
       JPII & die Frau
       JPII & Politik
       JPII & Dialog
       JPII & An die Jugend


       JPII & Kirchenjahr
Advent
Weihnachten
Fastenzeit
Ostern
       JPII & Heilige
       JPII & Maria


       Fürbittgebet
       Lesungen des Tages
       Gästebuch
       Intro
       Jahrestag
       Neu







zu Benedikt XVI.






Ostern


Er ist da
Der Auferstandene verlässt uns nicht; der Auferstandene kehrt vielmehr zu uns zurück. "Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und Petrus: Er geht euch voraus..." (Mk 16,7). Er kommt überallhin, wo die meisten ihn erwarten, wo Traurigkeit und Angst am grössten sind, wo es am meisten Unglück und Tränen gibt. Er kommt, um alles, was noch vom Dunkel der Sünde und des Todes überschattet ist, mit dem Licht der Auferstehung zu erhellen.
Osterbotschaft vor dem Segen "Urbi et Orbi" am Ostersonntag, 15. April 1979



Für die ganze Welt
Der Frieden und die Freude von Ostern sind aber nicht nur für die Kirche, sondern für die ganze Welt bestimmt! Die Freude bedeutet den Sieg über Angst, Gewalt und Tod. Der Frieden ist das Gegenteil von Furcht. Als er die durch sein Leiden und seinen Tod erschreckten und entmutigten Apostel begrüsst, sagt der Auferstandene: "Der Friede sei mit euch!" (Joh 20,19). Und als Christus auf der Insel Patmos Johannes erscheint, lautet seine Einladung wieder: "Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt" (Offb 1,17-18). Ostern überwindet die Angst des Menschen, denn es gibt die einzige wahre Antwort auf eine seiner schwierigsten Fragen: der Tod. Indem sie die Auferstehung Jesu verkündet, will die Kirche der Menschheit den Glauben an die Auferstehung der Toten und an das ewige Leben vermitteln. Die christliche Verkündigung ist wesenhaft "Evangelium vom Leben".
Regina Caeli, 23. April 1995



Christi Himmelfahrt
Das Fest Christi Himmelfahrt lässt uns den Augenblick neu erleben, als der auferstandene Christus Abschied nahm von den Seinen, um endgültig in die göttliche Herrlichkeit einzugehen. Scheinbar handelt es sich um eine Trennung. In Wirklichkeit beginnt eine neue Gegenwart. Zur Rechten des Vaters sitzend, wird Christus in noch tieferer und innigerer Weise Weggefährte des Menschen, jedes Menschen. Wenn durch die Menschwerdung der Himmel auf die Erde herabgekommen ist, dann ist durch die Himmelfahrt die Erde gleichsam zum Himmel aufgestiegen! Deshalb ist das Geheimnis der Himmelfahrt eine deutliche Botschaft der Hoffnung. Vor der Finsternis des Todes und der unbekannten Zukunft sind wir eingeladen, den Blick auf Christus zu richten, nicht um die irdischen Dinge zu vergessen, sondern um das endgültige Ziel der menschlichen Existenz im Auge zu behalten und so Kraft zu schöpfen für den Weg und das Bemühen, eine bessere Welt zu bauen.
Regina Caeli, 28. Mai 1995



Einfluss auf unser Leben
Ostern darf nicht nur Emotion und Erinnerung bleiben; es muss eine Spur hinterlassen, es muss ständig Einfluss nehmen auf unser Leben, es muss für uns jeden Tag Ermutigung zu konsequentem Zeugnisgeben sein. Ostern bedeutet für den Christen die Aufforderung, "als neuer Mensch" zu leben (vgl. Röm 6,4): "Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!" (Kol 3,1-2). In den freudigen wie in den traurigen Ereignissen des Lebens, in Arbeit, Beruf und Schule muss der Christ davon Zeugnis geben, dass Christus wahrhaftig auferstanden ist, ihm voll Mut und Liebe folgen und auf ihn alles Vertrauen und alle Hoffnung setzen.
Generalaudienz, 14. April 1982









Neu       |       Sitemap       |       Impressum

Neu
Demnächst