Bern 5./6. Juni 04
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zu Benedikt XVI.






Amtsübernahme



Römer
Ja, liebe Brüder, Söhne und Töchter! Rom ist der Bischofssitz des Petrus. Im Laufe der Jahrhunderte sind ihm immer neue Bischöfe auf diesem Sitz nachgefolgt. Heute nimmt wieder ein neuer Bischof Besitz von der römischen Kathedra des Petrus, ein Bischof, erfüllt von Furcht und Zagen, seiner Unzulänglichkeit bewusst. Wie sollte er nicht erschrecken vor der Grösse seiner Berufung, vor der universellen Sendung, die mit diesem römischen Bischofssitz verbunden ist! Die Kathedra des Petrus hier in Rom besteigt heute ein Bischof, der kein Römer ist, ein Bischof, der aus Polen stammt. Aber von jetzt an wird auch er zum Römer. Ja, Römer!
Ansprache zu Beginn des Pontifikates, 22. Oktober 1978



Diener sein
Der neue Nachfolger Petri auf dem Bischofsstuhl in Rom betet heute innig, demütig und vertrauensvoll: »Christus! lass mich ganz Diener deiner alleinigen Herrschaft werden und sein! Diener deiner sanften Herrschaft! Diener deiner Herrschaft, die keinen Untergang kennt! Lass mich Diener sein! Mehr noch ein Diener deiner Diener!«
Ansprache zu Beginn des Pontifikates, 22. Oktober 1978



Habt keine Angst
Brüder und Schwestern! Habt keine Angst, Christus aufzunehmen und seine Herrschergewalt anzuerkennen!
Helft dem Papst und allen, die Christus und mit der Herrschaft Christi dem Menschen und der ganzen Menschheit dienen wollen!
Habt keine Angst! öffnet, ja reisst die Tore weit auf für Christus!
öffnet die Grenzen der Staaten, die wirtschaftlichen und politischen Systeme, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts seiner rettenden Macht! Habt keine Angst! Christus weiss, »was im Innern des Menschen ist«. Er allein weiss es!
Heute weiss der Mensch oft nicht, was er in seinem Innern, in der Tiefe seiner Seele, seines Herzens trägt. Er ist deshalb oft im Ungewissen über den Sinn seines Lebens auf dieser Erde. Er ist vom Zweifel befallen, der dann in Verzweiflung umschlägt. Erlaubt also — ich bitte euch und flehe euch in Demut und Vertrauen an —, erlaubt Christus, zum Menschen zu sprechen! Nur er hat Worte des Lebens!
Ansprache zu Beginn des Pontifikates, 22. Oktober 1978



Seid mit mir, betet für mich
Was sage ich euch, die ihr aus meiner Stadt Krakau hierhergekommen seid, vom Bischofssitz des hl. Stanislaus, dessen unwürdiger Nachfolger ich für 14 Jahre gewesen bin? Was sage ich? Alles, was ich euch sagen könnte, verblasst im Vergleich zu dem, was mein Herz und eure Herzen in diesem Augenblick empfinden. Lassen wir also die Worte! Es bleibe einzig das grosse Schweigen vor Gott, das Schweigen, das sich in Gebet verwandelt. Ich bitte euch: Seid mit mir! [...] Und schliesslich wende ich mich an alle Menschen, an jeden Menschen: Betet für mich! Helft mir, dass ich euch zu dienen vermag!
Ansprache zu Beginn des Pontifikates, 22. Oktober 1978



Gott weiss es!
Welches wird das Schicksal der Kirche nach Gottes Fügung in den nächsten Jahren sein? Welchen Weg wird die Menschheit am Ausgang dieses Jahrhunderts einschlagen, das sich dem Jahr 2000 nähert? Auf diese kühnen Fragen gibt es nur eine Antwort: Gott weiss es! (vgl. 2 Kor 12.2.3). Wie mein persönliches Leben verläuft, nachdem mir die schwere Last des Apostolischen Dienstes unerwartet auferlegt worden ist, bedeutet kaum etwas. Meine eigene Person — das möchte ich hier mit aller Deutlichkeit sagen — muss völlig hinter dem schweren Amt zurücktreten, dem ich gerecht werden muss. Daher werden meine Worte auch zur Bitte. Nachdem ich mein Gebet an Gott gerichtet haben, spüre ich, dass ich auch euer Gebet brauche, damit mir jene unerlässliche übernatürliche Hilfe zuteil wird, die ich zur Weiterführung der Aufgabe unserer Vorgänger dort nötig habe, wo diese sie aus der Hand legten.
Ansprache zum Segen "Urbi et Orbi", 17. Oktober 1978



Den Weg zeigen
Ich bin mir bewusst: die unerlässliche Aufgabe des obersten Hirten der Kirche ist es, den Weg zu zeigen, dem es zu folgen gilt. Dieser Weg ist Christus. Er allein. Er zu allen Zeiten: "Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit" Hebr 13,8). Meine tägliche Arbeit und "die Sorge für alle Gemeinden" (2 Kor 11,28) bestehen einzig und allein darin, dem Menschen zu begegnen, um dem Menschen die Begegnung mit Christus zu bringen.
Weihnachtsansprache an die Kardinäle, 22. Dezember 1979




Anvertrauen
In dieser Stunde voll Schwierigkeiten und Angst kann ich mich nur an die Jungfrau Maria wenden, die im Geheimnis Christi immer als Mutter lebt und mitwirkt: ich wende mich ihr in kindlicher Verehrung zu und wiederhole die Worte "Ganz allein Dir!", die ich vor 20 Jahren am Tag meiner Bischofsweihe in meinem Herzen und in meinem Wappen eingeschrieben haben. Ich rufe ferner die Heiligen Apostel Petrus und Paulus und alle Heiligen und Seligen der ganzen Kirche an. Zugleich grüsse ich jetzt alle Menschen, die Alten, die Erwachsenen, die Jugendlichen, die Kinder und Kleinkinder, und mein Herz ist so voll von väterlicher Zuneigung, dass ich diese auch in Worte fassen muss. Ich wünsche ihnen aufrichtig, sie alle mögen "in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus wachsen"(2Petr3,18), wie es der Apostelfürst gewünscht hat. Allen erteile ich meinen ersten Apostolischen Segen, der nicht nur ihnen persönlich, sondern auch der gesamten Menschheitsfamilie die Fülle der Gnaden unseres Vaters im Himmel schenken möge. Amen.
Erste Botschaft beim Gottesdienst in der sixtinischen Kapelle, 17. Oktober 1978



Was soll ich sagen?
Was sage ich? Alles, was ich euch sagen könnte, verblasst im Vergleich zu dem, was mein Herz und eure Herzen in diesem Augenblick empfinden. Lassen wir also die Worte! Es bleibe einzig das grosse Schweigen vor Gott, das Schweigen, das sich in Gebet verwandelt. Ich bitte euch: Seid mit mir! In Jasna Gora und überall. Hört nicht auf, dem Papst beizustehen, der heute mit den Worten des Dichters betet: "Mutter Gottes, schütze Tschenstochau und Ostra Brama!" und dieselben Worte richte ich in diesem besonderen Augenblick auch an euch.
Homilie bei der Übernahme des obersten Hirtenamtes, 22. Oktober 1978



Ich sage Christus...
Und was werde ich selber Christus sagen, ich, euer neuer Bischof? Vor allem möchte ich ihm sagen: Ich danke dir für alle, die du mir gegeben hast. Und weiter möchte ich ihm sagen ( und ich wiederhole es ihm beständig): Die Ernte ist gross, schicke Arbeiter für deine Ernte! Und ausserdem möchte ich ihm sagen: Bewahre sie in der Wahrheit und lass sie reifen zur Gnade des Sakramentes des Priestertums, auf das sie sich vorbereiten. All das möchte ich ihm sagen durch seine Mutter, die ihr im römischen Priesterseminar in dem Bild der "Madonna des Vertrauens" verehrt. Der Diener Gottes Johannes XXIII. verehrte dieses Bild ganz besonders. Ich vertraue also dieser Mutter jeden einzelnen von euch und alle drei Seminare dieser meiner neuen Diözese an. Amen.
Homilie an die Alumnen der römischen Seminare in der Paulinischen Kapelle, 19. November 1978











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