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zu Benedikt XVI.






Mittelpunkt und Quelle des Lebens


Übereinstimmendes Handeln
Von der Eucharistie empfangen wir alle Gnade und Kraft für unser tägliches Leben, damit wir ein wirklich christliches Leben führen können in der Freude und der Gewissheit, dass Gott uns liebt, dass Christus für uns gestorben ist und dass der Heilige Geist in uns lebt. [...] Zwischen dem, was wir glauben, und dem, was wir tun, muss es immer eine übereinstimmung geben. Wir können nicht vom Ruhm unserer christlichen Vergangenheit leben. Unsere Verbundenheit mit Christus in der Eucharistie muss in unserem wirklichen heutigen Leben greifbar sein in unseren Handlungen, unserem Verhalten, unserem Lebensstil und unseren Beziehungen zu anderen Menschen.
Predigt im Phoenixpark in Dublin, 29. September 1979



Mittelpunkt des Lebens
Lernt, die Eucharistie in den Mittelpunkt eures Lebens zu stellen. Vertieft ihre Bedeutung durch die Betrachtung des Evangeliums. Das wird euch helfen, den Wert und die Schönheit der Sonntagsmesse zu entdecken und die Freude, zu einem Volk zu gehören, das den gekreuzigten und auferstandenen Christus in seinem Herzen trägt.
Ansprache bei der Begegnung mit den Jugendlichen auf der Piazza della Fiera, 30. April 1995



Leben in Fülle
Die Eucharistie ist ein wahrhaft wunderbares Sakrament. In ihm hat Christus sich selbst uns als Speise und Trank, als Quelle heilbringender Kraft hinterlassen. Er hat sich selbst uns hinterlassen, damit wir das Leben haben uns es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10): das Leben, das in ihm ist und das er uns mit der Gabe des Heiligen Geistes in der Auferstehung am dritten Tag nach seinem Tod mitgeteilt hat.
Apostolisches Schreiben "Familiaris consortio", 22. November 1981



Reifung des Menschen
Christus will das Reifen des Menschen in seinem Menschsein begleiten. Er begleitet, nährt und stärkt uns im Leben seiner Kirche mit seinem Wort und seinen Sakramenten, mit dem Leib und dem Blut seines Pascha-Festes. Er nährt uns als der ewige Sohn Gottes, lässt den Menschen teilhaben an seiner göttlichen Sohnschaft, "vergöttlicht" ihn innerlich, damit er im Vollsinn "Mensch" werde, damit der Mensch, geschaffen nach dem Bild und Gleichnis Gottes, seine Reife in Gott erlange.
An die Laien im kirchlichen Dienst, Fulda, 18. November 1980



Quelle allen Tuns
Jedes Streben nach Heiligkeit, jede auf die Verwirklichung der Sendung der Kirche ausgerichtete Aktion, jede Ausführung pastoraler Pläne muss die notwendigen Kräfte aus dem eucharistischen Geheimnis beziehen und auf dieses hingeordnet sein als auf ihren Höhepunkt. [...] Wenn wir die Eucharistie vernachlässigten, wie könnten wir unserer Erbärmlichkeit abhelfen?
Enzyklika Ecclesia de Eucaristia, 17. April 2003



Tag des Herrn
Meine Lieben! Wenn ihr in eure Länder heimkehrt, dann macht die Eucharistie zur Mitte eures persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens: Liebt sie, verehrt sie, feiert sie besonders am Sonntag, dem Tag des Herrn. Lebt die Eucharistie und bezeugt so die Liebe, die Gott zu den Menschen hat! Ich vertraue euch, liebe Freunde, dieses grösste Geschenk an, das Gott für uns bereithält, die wir als Pilger auf dem Weg durch die Zeit den Durst nach der Ewigkeit in unseren Herzen tragen.
Predigt zum XV. Weltjugendtag, Tor Vergata, 20. August 2000



Echte Christen werden
Ich bitte euch, die Eucharistie, in der wir Menschen der Erlöserliebe Gottes begegnen dürfen, stets mit gläubigem und dankbaren Herzen zu feiern. Dann werden uns auch die Früchte zuteil, an denen die Welt den echten Christen erkennen kann.
Ansprache bei der Generalaudienz am 13. September 1989



Antwort
Liebe Jugendliche, zögert nicht, ihm zu antworten, wenn er euch " zum Hochzeitsmahl des Lammes" einlädt (vgl.Offb 19,9). Hört auf ihn, bereitet euch angemessen vor, und empfangt das Sakrament des Altares, besonders in diesem Jahr der Eucharistie (Okt.2004-2005), das ich für die ganze Kirche ausgerufen habe.
Botschaft zum XX. Weltjugendtag 2005, 6. August 2004



Zivilisation der Liebe
Die Eucharistie gibt uns die Kraft, das christliche Leben in all seiner Fülle zu leben, und bestärkt uns, dieses Leben mit anderen zu teilen. Der eucharistische Herr sendet euch auf die Strassen und Plätze eures Landes, um zum Ruhme Gottes "die Zivilisation der Liebe zu schaffen, die sich auf die universalen Werte des Friedens, der Solidarität, der Gerechtigkeit und der Freiheit gründet, die in Christus ihre volle Verwirklichung finden".
Ansprache beim Ad-limina-Besuch der indischen Bischöfe der Kirchenprovinzen, 13. Dezember 1995



Weitergeben
Wenn die kirchliche Gemeinschaft die Eucharistie feiert, insbesondere am Sonntag, dem Tag des Herrn, erfährt sie im Licht des Glaubens den Wert der Begegnung mit dem auferstandenen Christus und wird sich immer mehr des eucharistischen Opfers bewusst, das "für viele" gebracht wird (vgl. Mt 26,28). Wenn wir uns vom Leib und vom Blut des gekreuzigten und auferstandenen Herrn nähren, können wir diese "Gabe" nicht für uns behalten. Im Gegenteil, wir müssen sie weitergeben. Die leidenschaftliche Liebe zu Christus führt zur mutigen Verkündigung Christi; eine Verkündigung, die durch das Martyrium, das höchste Opfer der Liebe zu Gott und zu den Menschen wird. Die Eucharistie spornt zu einer grosszügigen Glaubensverkündigung an und zu einem tatkräftigen Einsatz für den Aufbau einer gerechteren und brüderlicheren Welt .
Botschaft zum Weltmissionssonntag, 22. Februar 2005



Selber "gebrochenes Brot" werden
Auch heute trägt Christus seinen Jüngern auf: "Gebt ihr ihnen zu essen!" (Mt 14,16). In seinem Namen gehen Missionare in alle Welt, um das Evangelium zu verkünden und von ihm Zeugnis abzulegen. Durch ihre Taten werden die Worte des Erlösers wieder hörbar: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben" (Joh 6,35); sie werden selbst "gebrochenes Brot" für die Mitmenschen, indem sie manchmal sogar ihr Leben dafür opfern.
Botschaft zum Weltmissionssonntag, 22. Februar 2005



Zeichen der Einheit
Die Eucharistie ist das Zeichen der Einheit der Gläubigen mit Jesus Christus und untereinander.[] Dabei zeigt sich eine vertikale Gemeinschaft, die uns auf wunderbare Weise mit Gott vereint, und eine horizontale, die uns in der Kirche zu Brüdern und Schwestern macht. Gottes Liebe versammelt seine Kinder um den einen Tisch.
Generalaudienz, 8. November 2000












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