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zu Benedikt XVI.






Berufung


Nach dem Herzen Gottes
Es bedarf sehr vieler Priester nach dem Herzen Gottes. Die Kirche und die Welt von heute braucht unbedingt das Zeugnis eines Lebens, das sich ohne Vorbehalt Gott schenkt.
Apostolisches Schreiben zum Internationalen Jahr der Jugend 1985



Quelle der Berufung
Ich suche die Quelle meiner Berufung. Sie pulsiert dort, im Abendmahlssaal von Jerusalem. Und ich danke Gott, dass es mir während des Grossen Jubiläums des Jahres 2000 vergönnt war, gerade dort, in jenem Raum im Obergeschoss (vgl. Mk 14,15) zu beten, in dem das Letzte Abendmahl stattfand.
Auf, lasst uns gehen! 2004



Der Blick Jesu
Verweilen wir im Abendmahlssaal und betrachten wir den Erlöser, wie er beim letzten Abendmahl die Eucharistie und das Priestertum eingesetzt hat. In jener Heiligen Nacht hat er jeden einzelnen Priester aller Zeiten beim Namen gerufen. Sein Blick wendet sich jedem von ihnen zu. Es ist ein liebevoller und aufmerksamer Blick wie jener, der auf Simon und Andreas, auf Jakobus und Johannes ruhte, auf Natanael unter dem Feigenbaum und auf Mathäus, der am Zoll sass. So hat Jesus auch uns berufen und auf mannigfachen Wegen fährt er fort, viele andere in seinen Dienst zu nehmen.
Johannes Paul II zum Gründonnerstag an die Priester 2004



Qualität
Bemüht euch vor allem zusammen mit den Familien, Priesterberufe zu wecken und heranzubilden. Durch die Qualität eures priesterlichen Lebens, durch eure Freude im Dienst des Herrn und seiner Kirche schenkt der Heilige Geist den jungen Menschen, die euch begegnen, das gleiche Verlangen.
Ansprache bei der Begegnung mit den Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Novizen in Antanarivo ( Madagaskar) 30. April 1989



Flehen um Berufungen
Ja, die Berufungen sind eine Gabe Gottes um die wir unaufhörlich flehen müssen. Dem Aufruf Jesu folgend müssen wir vor allem den Herrn der Ernte bitten, Arbeiter für seine Ernte auszusenden (vgl.Mt9,38). Das durch die Stille Hingabe des Leidens im Wert erhöhte Gebet ist hierbei das erste und wirksamste Mittel der Berufungspastoral. Beten heisst den Blick fest auf Christus richten und darauf vertrauen, das von ihm selbst, dem einzigen Hohen Priester, und aus seinem göttlichen Opfer durch das wirken des Heiligen Geistes in überreichem Mass die in jederzeit für das Leben und die Sendung der Kirche nötigen Berufungskeime hervorgehen.
Johannes Paul II zum Gründonnerstag an die Priester 2004



Geschenk
Ja, das Geschenk der Berufung zum Priesteramt ist nicht etwas, was ihr für euch selbst sucht. Es hat nicht mit einem Status oder Privileg zu tun, wie die Welt diese Dinge versteht. Euer Privileg wird sein, euer Leben mit Christus, dem ewigen Hohenpriester, hinzugeben, wenn ihr wirklich dazu berufen seid. Gott helfe jedem von euch, seinen Willen zu erkennen, damit auch ihr "euch aufmacht und Frucht bringt, bleibende Frucht".
Ansprache an die Priester, Ordensleute und Seminaristen in der Kathedrale in Blantyre ( Malawi) 4.Mai 1989



Im Abendmahlssaal gerufen
Währen er die Worte "tut dies..." aussprach, richteten sich seine Gedanken auf die Nachfolge der Apostel die ihre Sendung weiterzuführen hatten, um die Speise des Lebens bis an die äussersten Grenzen der Welt auszuteilen. So sind im Abendmahlsaal in einem gewissen Sinn auch wir persönlich, jeder einzelne, " in brüderlicher Liebe" gerufen worden, liebe Brüder im Priesteramt, um aus den heiligen und ehrwürdigen Händen des Herrn das eucharistische Brot zu empfangen, das dem auf den Strassen der Zeit zur ewigen Heimat pilgernden Volk Gottes zur Speise gebrochen wird.
Brief an die Priester zum Gründonnerstag 2004


Aufbruch
Wir müssen beten, dass Gott in seiner Vorsehung einen grossmütigen Aufbruch in den Herzen zu Gunsten des Ideals der Ganzhingabe an Christus erwecke, welche die Grundlage für den priesterlichen Dienst bildet.
Brief an die Priester zum Gründonnerstag 2002


Echte Berufungspastoral
Aus dem Abendmahlssaal heraus wird Jesus nicht müde, zu suchen und zu berufen: hier liegen der Ursprung und die immerwährende Quelle einer echten Berufungspastoral für das Priestertum. Ihr fühlen wir uns, Brüder, zuvorderst verpflichtet. Seien wir bereit, denen beizustehen, die er für sein Priestertum ausersehen hat, auf das sie grossherzig seinem Ruf Folge leisten.
Brief an die Priester zum Gründonnerstag 2004


Anspruchsvoll...
Die Berufung zum geweihten Dienstamt "ist im wesentlichen eine Berufung zur Heiligkeit in der Form, die aus dem Sakrament der Priesterweihe entspringt. Die Heiligkeit ist Vertrautheit mit Gott, sie ist Nachahmung des armen, keuschen und demütigen Christus; sie ist vorbehaltlose Liebe zu den Seelen und Hingabe an ihr wahres Wohl; sie ist Liebe zur Kirche, die heilig ist und uns heiligen will, weil das die Sendung ist, die Christus ihr anvertraut hat" (Pastores dabo vobis, 33). Jesus beruft die Apostel, weil er sie in bevorzugter Nähe "bei sich haben" wollte (Mk 3,14). Er lässt sie nicht nur die Geheimnisse des Himmelsreiches erkennen, sondern erwartet sich von ihnen auch eine grössere Treue, die dem apostolischen Dienst entspricht, zu dem er sie beruft. Er fordert von ihnen eine radikalere Armut, die Demut des Knechtes, der sich zum Letzten aller macht. Er verlangt von ihnen den Glauben an die verliehenen Vollmachten, Gebet und Fasten als wirksame Mittel der Verkündigung sowie Uneigennützigkeit: "Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben" (Mt 10,8). Er erwartet von ihnen Klugheit gepaart mit Einfalt und sittlicher Festigkeit sowie die Hingabe an die Vorsehung. Ebensowenig darf ihnen das Verantwortungsbewusstsein für die übertragenen Aufgaben fehlen, insofern sie die Verwalter der vom Herrn eingesetzten Sakramente und Arbeiter in seinem Weinberg sind.
Botschaft zum 39. Weltgebetstag für die geistlichen Berufe, 21. April 2002













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