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zu Benedikt XVI.






Geliebt und geführt


Vom Herrn geliebt
In eurem Priester- und Ordensleben kennt ihr zweifellos das Schwere und zuweilen die Prüfung; ihr könnt nicht immer selber die Frucht eures Apostolates feststellen. Doch der Herr, dem ihr euer Leben und eure Person geweiht habt, ist immer bei euch; ihr habt die Freude euch von ihm geliebt zu wissen und auf seine Liebe antworten zu dürfen; ihr habt die Ehre direkt für sein Reich zu arbeiten und euren Brüdern und Schwestern den erhabensten Dienst zu leisten. Er hat euch Hundertfältiges in dieser Welt und das ewige Leben verheissen.
Ansprache bei der Begegnung mit den Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Novizen in Antanarivo ( Madagaskar) 30. April 1989



Keine Entmutigung
Lasst euch nie entmutigen oder enttäuschen durch die kleine Zahl eurer Gläubigen. Denkt daran, dass ihr immer und durch unauflösliche Bande mit der ganzen Kirche auf Erden und im Himmel verbunden seid. Jesus Christus hat euch auserwählt, und er liebt euch. Er wird euch treu bis ans Ende bewahren. Seine Gnade aber wird euch in eurem hochherzigen Dienst für seine Kirche beistehen.
Ansprache bei der Begegnung mit den Priestern, dem Pastoralrat, den Laienvertretern und dem Rat der Ordensleute in Oslo (Norwegen 2.Juni 1989)



Die Gaben des Geistes
Während das der Weg ist, auf dem der Heilige Geist jeden Getauften freundlich führt, achtet er doch besonders auf diejenigen, die die heilige Weihe empfangen haben, damit sie ihren anspruchsvollen Dienst angemessen erfüllen. So führt der Geist den Priester durch die Gabe der Weisheit dahin, alles im Licht des Evangeliums abzuwägen, während er ihm hilft, in den eigenen Angelegenheiten und in denen der Kirche den verborgenen und liebevollen Plan des Vaters zu erkennen; durch die Einsicht fördert er in ihm eine Vertiefung der offenbarten Wahrheit, indem er ihn drängt, die frohe Heilsbotschaft mit Ueberzeugung und Entschlossenheit zu verkünden; durch die Gabe des Rates erleuchtet der Geist den Diener Christi, damit er das eigene Tun gemäss den Ausblicken der Vorsehung auszurichten weiss, ohne sich von den Meinungen der Welt beeinflussen zu lassen; durch die Gabe der Stärke stützt er ihn in den Schwierigkeiten des Dienstes, indem er ihm die notwendige »parresia« in der Verkündigung des Evangeliums gibt (vgl. Apg 4,29.31); durch die Gabe der Wissenschaft macht er ihn bereit, die bisweilen geheimnisvolle Verflechtung der Zweit-Ursachen mit der Erst-Ursache in den Vorgängen des Kosmos zu erfassen und anzunehmen; durch die Gabe der Frömmigkeit belebt er in ihm die Beziehung enger Gemeinschaft mit Gott und vertrauensvoller Hingabe an seine Vorsehung; durch die Gottesfurcht, der letzten in der Reihe der Gaben, festigt der Geist im Priester das Bewusstsein der eigenen menschlichen Hinfälligkeit und der unerlässlichen Rolle der göttlichen Gnade, weil »weder der etwas (ist), der pflanzt, noch der, der begiesst, sondern nur Gott, der wachsen lässt« (1 Kor 3,7).
Brief an die Priester, Gründonnerstag 1998



Zeichen der Liebe
„Von diesem heiligen Raum [Abendmahlssaal in Jerusalem] aus denke ich spontan an euch, die ihr in den verschiedensten Teilen der Welt lebt, mit euren tausend Gesichtern, jüngeren und fortgeschritteneren Alters, in euren unterschiedlichen Gemütsverfassungen: Aus vielen spricht, Gott sei Dank, Freude und Begeisterung, bei anderen überwiegen vielleicht Schmerz oder Müdigkeit oder auch Unsicherheit. In allen verehre ich jenes Bild von Christus, das ihr mit der Priesterweihe empfangen habt, jenen »Charakter«, der jeden von euch unauslöschlich kennzeichnet. Es ist das Zeichen der Liebe, die den »Lieblingskindern« gilt. Diese Liebe gilt jedem Priester.“
Brief an die Priester, Gründonnerstag 2000












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