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zu Benedikt XVI.






Betrachtung Christi


Antlitz Christi
Der Rosenkranz ist ein fortlaufendes Betrachten des Antlitzes Christi mit Marias Augen. Er wurzelt im Evangelium selbst, steht in vollem Einklang mit der Inspiration des II. Vatikanischen Konzils und steht auf der gleichen Linie wie die Weisung, die ich im Apostolischen Schreiben Novo millennio ineunte gegeben habe: Es ist notwendig, dass die Kirche »hinausfährt« in das neue Jahrtausend, ausgehend von der Betrachtung des Angesichts Christi.
Angelus, 29. September 2002



Aus dem Abendmahlssaal
Die mütterliche Gegenwart Marias war für die Apostel eine Erinnerung an Christus: In ihren Augen war das Antlitz des Erlösers eingeprägt; Ihr unbeflecktes Herz bewahrte seine Geheimnisse, von der Verkündigung bis zur Auferstehung und Himmelfahrt über sein öffentliches Wirken, sein Leiden und seinen Tod.
In diesem Sinne kann man sagen, dass das Rosenkranzgebet im Abendmahlssaal entstanden ist, denn dort haben die ersten Christen begonnen, mit Maria das Antlitz Christi zu betrachten, indem sie an die verschiedenen Begebenheiten seines irdischen Lebens zurückdachten.
Möge der Rosenkranz immer stärker als christologisches und kontemplatives Gebet entdeckt und aufgewertet werden!
Regina Caeli, 25. Mai 2003



Leben und Werk Christi
Gibt es für die anspruchsvolle, aber ausserordentlich wertvolle Aufgabe, das Antlitz Christi mit Maria zu betrachten, vielleicht ein besseres Mittel als das Rosenkranzgebet? Wir müssen die tiefe Mystik wiederentdecken, die in der Einfachheit dieses in der Volksfrömmigkeit so beliebten Gebets enthalten ist. Dieses Mariengebet ist in der Tat seiner Struktur nach vor allem eine Betrachtung der Geheimnisse des Lebens und des Werkes Christi. Indem wir das »Gegrüsset seist du Maria« wiederholen, können wir die wesentlichen Ereignisse der Sendung des Gottessohnes auf Erden, die uns vom Evangelium und von der Tradition überliefert wurden, eingehend betrachten.
Generalaudienz 16. Oktober 2002




Gebet des Friedens
Es ist notwendiger denn je, dass das Gebet für den Frieden, ausgehend von der ganzen Welt, zu Ihm aufsteigt. Gerade in dieser Hinsicht erweist sich das Rosenkranzgebet als besonders angebracht. Es baut den Frieden auch deshalb auf, weil es die Gnade Gottes herabruft und zugleich in dem Beter den Samen des Guten einpflanzt, von dem die Früchte der Gerechtigkeit und Solidarität im persönlichen und gemeinschaftlichen Leben zu erhoffen sind.
Angelus, 29. September 2002



Wesentlich
Die zeitgenössische Spiritualität verspürt das tiefe Bedürfnis, gewissermassen zum Wesentlichen vorzudringen. Daher stellt man gegenwärtig eine vielversprechende Neuentdeckung der wahren Natur des Rosenkranzes als Gebet fest, das uns dabei hilft, Christus nahezusein, um ihn besser kennenzulernen, seine Lehren zu verinnerlichen und sein Geheimnis zu leben. Wer könnte uns besser als Maria auf diesem Weg des Verstandes und des Herzens begleiten? Hierin liegt der Sinn der Wiederholung des »Gegrüsset seist du, Maria«, das »der tragende Grund ist, auf dem sich die Betrachtung der Geheimnisse entfaltet« (Apostolisches Schreiben Marialis cultus, 46).
Angelus, 14. Oktober 2001




Süsse Kette, die uns an Gott bindet
»Süsse Kette, die uns an Gott bindet.« Tragt sie immer bei euch! Der Rosenkranz, mit kluger Frömmigkeit gebetet, wird euch helfen, das Geheimnis Christi in euch aufzunehmen, um von Ihm das Geheimnis des Friedens zu lernen und daraus einen Lebensentwurf zu machen.
Weit davon entfernt, eine Flucht vor den Problemen dieser Welt zu sein, hilft euch der Rosenkranz, diese mit den Augen der Verantwortung und des Grossmutes zu betrachten. Er wird euch helfen, die Kraft zu finden, euch den Problemen in der Gewissheit göttlicher Hilfe und mit dem festen Vorsatz zuzuwenden, unter allen Umständen die Liebe zu bezeugen, die »das Band ist, das alles vollkommen macht« (Kol 3,14)
Ansprache an die Jugendlichen Roms und der Diözesen Latiums, 10. April 2003




Kompendium des Evangeliums
Denn was ist eigentlich der Rosenkranz? Er ist ein Kompendium des Evangeliums, das uns ständig zu den wichtigsten Ereignissen im Leben Christi zurückführt, um uns sein Geheimnis gleichsam »einatmen« zu lassen. Der Rosenkranz ist ein bevorzugter Weg der Kontemplation. Er ist sozusagen der Weg Marias. Denn wer kennt und liebt Christus mehr als sie?
Ansprache beim Beten des Rosenkranzes in Pompeji, 7. Oktober 2003



Christliche Antwort auf das Problem des Leids
Wenn wir das verehrte Bild der Muttergottes von Lourdes betrachten, richtet sich unser Blick auf den Rosenkranz, den sie in ihren gefalteten Händen hält. Die betende Jungfrau scheint ihre Einladung an die kleine Bernadette, den Rosenkranz vertrauensvoll zu beten, auch uns gegenüber wiederholen zu wollen. [...]Liebe Kranke, der Rosenkranz enthält die christliche Antwort auf das Problem des Leids, denn er leitet es aus dem Ostergeheimnis Christi ab. Wer den Rosenkranz betet, legt mit Maria den gesamten Weg des Lebens und des Glaubens zurück, einen Weg, bei dem das menschliche Leiden ein wesentlicher Bestandteil ist: In Christus wird es zum göttlich-menschlichen Leiden, zur heilbringenden Passion.
Ansprache an die Kranken, 11. Februar 2003



Schämt euch nicht
Den Rosenkranz beten bedeutet nämlich lernen, auf Jesus zu schauen mit den Augen seiner Mutter und Jesus zu lieben mit dem Herzen seiner Mutter. Heute übergebe ich geistigerweise auch euch, liebe Jugendliche, den Rosenkranz. Durch das Gebet und die Betrachtung der Geheimnisse, führt euch Maria ganz sicher zu ihrem Sohn! Schämt euch nicht, den Rosenkranz zu beten - wenn ihr allein seid, auf dem Schulweg, in der Universität, auf der Arbeit, auf der Strasse und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Gewöhnt euch daran, ihn gemeinsam zu beten, in euren Gruppen, Bewegungen und Verbänden; zögert nicht, dieses Gebet zu Hause euren Eltern und Geschwistern vorzuschlagen, denn es belebt und festigt die Beziehungen in der Familie. Dieses Gebet wird euch helfen, stark im Glauben zu sein, beständig in der Liebe und ausdauernd in der Hoffnung.
Botschaft um XVIII. Weltjugendtag, 8. März 2003



Täglich beten
Ich möchte euch persönlich das Rosenkranzgebet empfehlen, das eine Quelle tiefen christlichen Lebens ist. Versucht ihn täglich zu beten, allein oder in der Familie, indem ihr mit grossem Glauben die fundamentalen Gebete des Christen, das Vaterunser, das Ave Maria und das Gloria Patri wiederholt. Meditiert diese Szenen des Lebens Jesu und Mariens, die uns die Geheimnisse der Freude, des Schmerzes und der Herrlichkeit in Erinnerung rufen. So werdet ihr bei den freudenreichen Geheimnissen lernen, an Jesus zu denken, der sich arm und klein gemacht hat, - ein Kind! – für uns, um uns zu dienen; und ihr werdet euch angetrieben fühlen, dem Nächsten in seinen Bedürfnissen zu dienen. Bei den schmerzensreichen Geheimnissen wird es euch klar werden, dass das bereitwillige und liebende Annehmen der Leiden dieses Lebens – wie es Jesus in seiner Passion tat – zur Glückseligkeit und Freude führt, was in den glorreichen Geheimnissen Christi und Mariens zum Ausdruck kommt in der Erwartung des ewigen Lebens.
Ansprache in La Serena, Chile, 5. April 1987













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