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zu Benedikt XVI.






Die glorreichen Geheimnisse


Der von den Toten auferstanden ist

Mein Herr und mein Gott!
Während Johannes, der Lieblingsjünger, als er das Grab leer vorfindet, an den auferstandenen Meister glaubt (vgl. Joh 20,8), äussert sich Thomas hingegen skeptisch und verlangt, den Finger in die Wunden Christi zu legen. Als er sich schliesslich von der offensichtlichen Tatsache überzeugt und ausruft: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28), sagt Jesus mit liebevollem Tadel zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du“; und erfügt hinzu: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh 20,29).
Die nicht sehen und aufgerufen sind, doch zu glauben, sind diejenigen, die nicht den Vorzug hatten, Jesus bei seinem Erscheinen als Auferstandenen zu sehen. Auch wir gehören zu ihnen. Deshalb sind wir aufgefordert, an die Auferstehung Christi zu glauben: Wir sind glücklich zu nennen, wenn wir endlich mit Thomas glaubend ausrufen können: „Mein Herr und mein Gott!“
Generalaudienz, 22. April 1992




Himmlisches Leben
Was hat sich am dritten Tag ereignet? Niemand hat gesehen, wie der Leib des Erlösers wieder lebendig wurde oder, besser, direkt vom Tod in ein höheres Leben, das himmlische Leben, überging. Er wurde mit dem Leben des Heiligen Geistes erfüllt. So wurde er ein verherrlichter Leib. Es war derselbe Leib, der ans Kreuz genagelt worden war, aber nun besass er höhere Eigenschaften als der menschliche Leib während des Lebens auf Erden. Jesus hat nach seiner Auferstehung die irdische Existenz nicht wiederaufgenommen: Er ist einfach denen, die zum Glauben bereit waren, erschienen. Wenn er erschien, konnte er sich bewegen, wie er wollte, und auch in einen Raum mit verschlossenen Türen eintreten (vgl. Joh 20,19). Damit zeigte er, dass sein wahres Leben der himmlischen Ordnung angehörte.
Generalaudienz, 22. April 1992



In diesem Namen
Nach seinem Tod wurde Er bei Sonnenuntergang rasch ins Grab gelegt. Welch ein Sonnenuntergang! In jener Stunde, da die Finsternis hereinbrach, endete der "erste Akt" des Schöpfungswerkes, das die Sünde verwirrt hatte. Der Tod hatte scheinbar gesiegt, das Böse triumphiert. Aber gerade in der Stunde der abgrundtiefen Grabesstille begann die Vollendung des Heilsplans; die "neue Schöpfung" nahm ihren Anfang. Denn Gott hat Jesus Christus, der aus Liebe gehorsam war bis zum Tod, "erhöht und ihm den Namen verliehen, der grösser ist als alle Namen" (Phil 2,9). In diesem Namen gibt es wieder Hoffnung für jede menschliche Existenz. In diesem Namen ist der Mensch der Macht der Sünde und des Todes entrissen und dem Leben und der Liebe wiedergeschenkt.
Botschaft vor dem Segen „Urbi et Orbi“, 15. April 2001



Das leere Grab
Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome erreichen das Grab.[...] Zunächst sehen sie, dass jener grosse Stein, der den Hauptgegenstand ihrer Sorgen und ängste bildete, bereits weggewälzt ist und den Zugang nicht mehr behindert. Dann gehen sie hinein und finden Jesu Leichnam nicht, sondern begegnen im Grab einem weissgekleideten Engel. Statt ihre Fragen abzuwarten, spricht der Engel als erster. Er sagt: „Fürchtet euch nicht! Ich weiss, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat“ (Mt 28,5-6).[...] Wenn Jesus von Nazaret auferstanden ist, heisst das, dass er lebt. Das ist schwer zu begreifen, aber das Grab ist tatsächlich leer.
Predigt in der Osternachtsmesse, 21. April 1984



Freut euch!
Wir wenden uns an dich, Maria von Magdala, die du, unter dem Kreuz kniend, die Füsse des sterbenden Christus geküsst hast. Unter dem Antrieb der Liebe bist du zum Grab gelaufen und hast es leer gefunden; Als erste hast du den Auferstandenen gesehen und mit ihm gesprochen. Reuige Sünderin, Christus hat dich in gewisser Weise den Aposteln gleichgestellt, indem er dir die Nachricht von der Auferstehung in den Mund legte. Freu dich, Maria von Magdala! Freut euch, Petrus und Johannes! Freut euch, Apostel alle! Freue dich, Kirche, denn das Grab ist leer. Christus ist erstanden! Dort, wo man ihn hingelegt hatte, lagen nur die Leinenbinden, lag nur das Schweisstuch, in das man ihn am Karfreitag gewickelt hatte. Verkündet zusammen mit uns und mit der ganzen Menschheit: "Surrexit Christus spes mea - Surrexit Christus spes nostra!"
Botschaft vor dem Segen „Urbi et Orbi“, 30. März 1997



Der in den Himmel aufgefahren ist

Ewige Heimat
Die Himmelfahrt ist der Schlusspunkt des Pascha-Mysteriums Christi, das der Evangelist Johannes daher auch als übergang »aus dieser Welt zum Vater« bezeichnet (Joh 13,1).
Die ganze Menschheit möchte Er zum einen, himmlischen Vater hinführen. »Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe« – sagte er beim Letzten Abendmahl zu den Jüngern –, »komme ich wieder […], damit auch ihr dort seid, wo ich bin« (Joh 14,3). Das heutige Fest möge in unseren Herzen die Sehnsucht nach dem Himmel, unserer ewigen Heimat, entflammen.
Regina Caeli, Hochfest Christi Himmelfahrt, 1. Juni 2003




Weg zum Himmel
Christi Himmelfahrt lässt uns den Augenblick neu erleben, als der auferstandene Christus Abschied nahm von den Seinen, um endgültig in die göttliche Herrlichkeit einzugehen. Scheinbar handelt es sich um eine Trennung. In Wirklichkeit beginnt eine neue Gegenwart. Zur Rechten des Vaters sitzend, wird Christus in noch innigerer Weise Weggefährte des Menschen. Wenn durch die Menschwerdung der Himmel auf die Erde herabgekommen ist, dann ist durch die Himmelfahrt die Erde gleichsam zum Himmel aufgestiegen!
Regina caeli in Rom, 28. Mai1995



Geht hinaus…
Bevor er zum Himmel auffährt, vertraut der auferstandene Herr den Jüngern folgenden missionarischen Auftrag an: “Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!” (Mk 16,15) „Geht hinaus und verkündet“, werdet zu Botschaftern meiner Wahrheit, seid Zeugen meiner Liebe, unterbreitet allen meine Lehre! Er ruft jeden Gläubigen auf, mitzuarbeiten und Seine eigene Sendung fortzuführen. Von ihm geht die Sendung aus: daher lässt uns Christus nicht allein.
Predigt am 9. Mai 1991



Mittler zwischen Himmel und Erde
Vierzig Tage nach seiner Auferstehung führte Jesus seine Jünger auf den ölberg »in die Nähe von Betanien […] Und während er sie segnete, verliess er sie und wurde zum Himmel emporgehoben« (Lk 24,50 – 51). Natürlich schauten sie weiter unverwandt nach oben, sie wurden aber sogleich von zwei Engeln ermahnt: »Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus […] wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen« (Apg 1,11). [...] Christus hat in sich selbst die Brücke zwischen Himmel und Erde geschaffen: Er ist der Mittler zwischen Gott und Mensch, zwischen Himmelreich und Weltgeschichte.
Regina Caeli, 27. Mai 2001



Betrachtung und Zeugnis
Den Himmel betrachten bedeutet gewiss nicht, die Erde zu vergessen. Sollte diese Versuchung auftauchen, genügt es, die »zwei Männer in weissen Gewändern« aus dem heutigen Evangelium zu hören: »Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?« [...] Der »Himmel«, in den Jesus aufgenommen wurde, bedeutet nicht eine Ferne, sondern er verhüllt und bewahrt eine Anwesenheit, die uns nie verlässt, bis Er wiederkommt in Herrlichkeit. In der Zwischenzeit befinden wir uns in der anspruchsvollen Stunde des Zeugnisses, damit im Namen Christi »allen Völkern die Umkehr und die Vergebung der Sünden gepredigt wird« (vgl. Lk 24,47).
Predigt am Fest Christi Himmelfahrt, 27. Mai 2001



Der uns den Heiligen Geist gesandt hat

Sendung
Der Herr Jesus sagte zu den Aposteln: „Empfangt den Heiligen Geist!“ (Joh 20,22), und im Gehorsam gegenüber dem Sendungsauftrag nahm die Mission am Pfingsttag ihren Anfang, als der Heilige Geist auf die Apostel herabkam und diese einfachen Männer mit göttlicher Kraft ausstattete, die sie befähigte, mutig, ja sogar bis zum Blutvergiessen das Evangelium zu verkünden.
Predigt, X. Weltjugendtag Manila, 13. Januar 1995




Maria
Das Kommen des Heiligen Geistes in die Welt ist mit der Anwesenheit Marias unter uns eng verknüpft. Der Heilige Geist schenkt uns Maria, und Maria führt uns zum Heiligen Geist. Der Heilige Geist und die Gottesmutter stehen am Beginn der Kirche. Maria hat der Kirche ihren Gründer geschenkt: unseren Herrn Jesus Christus. Der Geist schenkt der Kirche Leben und Kraft, zu wachsen und sich bis an die Grenzen der Erde auszubreiten.
Regina caeli in Rom, 22. Mai1988



Erneuere das Antlitz der Erde
Die Apostel hielten sich an die Weisung ihres Meisters und Herrn und verharrten mit Maria, der Mutter Jesu, im Gebet. Der Gebetsort war der Abendmahlssaal, derselbe Raum, in dem die Eucharistie eingesetzt wurde und wo der auferstandene Christus den Aposteln begegnete und ihnen die Macht gab, Sünden zu vergeben. [...] „Sende dienen Geist herab, Herr, und erneuere die Erde“: die ganze Erde. [...] Wir beten um die Gaben des Heiligen Geistes, der die Herzen der Menschen verwandelt. Denn das Antlitz der Erde wird nur dann erneuert, wenn die Herzen der lebendigen Menschen durch den Heiligen Geist verwandelt werden.
Generalaudienz, 18. Mai 1983



Geburt der Kirche
Am Pfingsttag wird die Kirche geboren. Sie wird geboren unter dem mächtigen Anhauch des Heiligen Geistes, der den Aposteln befiehlt, den Abendmahlsaal zu verlassen und ihre Sendung aufzunehmen. Am Abend der Auferstehung hatte Christus zu ihnen gesagt: „Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch.“ Am Pfingstmorgen bewirkt der Heilige Geist, dass sie mit dieser Sendung beginnen. So gehen sie unter die Leute und machen sich auf, durch die Welt zu ziehen. [...] Alle, die das Wort des Evangeliums empfangen, alle, die sich vom Leib und Blut Christi in der Eucharistie ernähren, bekennen unter dem Anhauch des Heiligen Geistes: „Jesus ist der Herr!“ (1Kor 12,3).
Predigt am Pfingstsonntag, 22. Mai 1983



Der mystische Leib Christi
Fünfzig Tage nach Ostern verwirklichte sich, was Christus den Jüngern verheissen hatte: dass sie mit dem Heiligen Geist getauft (vgl. Apg 1,5) und mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werden sollten (vgl. Lk 24,49), um befähigt zu werden, allen Völkern das Evangelium zu verkünden. Vom Feuer des Geistes beseelt, gingen die Apostel aus dem Abendmahlssaal hinaus und begannen, zu den von überallher in Jerusalem zusammengekommenen Gläubigen vom gestorbenen und auferstandenen Christus zu sprechen, und jeder hörte sie in seiner Muttersprache reden. Mit dem Pfingstereignis erfüllt sich der Plan Gottes zur Schaffung eines neuen Volkes, wie er schon Abraham offenbart worden war. Es entsteht die Kirche, der mystische, auf der ganzen Welt gegenwärtige Leib Christi. Sie besteht aus Männern und Frauen jeder Rasse und Kultur, versammelt im Glauben und in der Liebe zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit, um Zeichen und Werkzeug der Einheit des ganzen Menschengeschlechts zu sein (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Lumen gentium, 1).
Regina Caeli, 30. Mai 2004



Der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat

Sie weist uns den Weg
Maria, als neue Eva, aus der der neue Adam geboren wurde, zeigt uns den Weg unseres Wirkens auf Erden; da sie zugleich mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen wurde, fordert sie uns auch auf, unserer wahren Heimat entgegenzustreben, wo uns die Fülle des Lebens in der Liebe des dreifaltigen Gottes erwartet.
Regina Caeli, 27. Mai 2001




Die Erste
Sie hat als erste von allen Menschen an der Herrlichkeit des auferstandenen Sohnes teil. Sie – so glauben und bekennen wir – ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden, um die Einheit in der Herrlichkeit zu erfahren, um sich an der Seite ihres Sohnes über die Früchte der göttlichen Barmherzigkeit zu freuen und sie für jene zu erwirken, die bei ihr Zuflucht suchen.
Predigt in der Basilika von Kalwaria Zedrzydowska, Polen, 19. August 2002



Die neue Schöpfung
Maria, du zeigst dich an diesem Tag als die „neue Schöpfung“. Am Fuss des Kreuzes, als der Tod zu triumphieren schien, hast du „geglaubt, dass sich erfüllt, was der Herr dir sagen liess“ (vgl. Lk 1,45), und hast die Verheissung der Auferstehung geerntet.
Wir spüren deine Nähe, Mutter der Erlösten, die du alle Unruhe überwinden lehrst. Du stärkst das Volk Gottes in seinem täglichen Kampf gegen den „Herrscher dieser Welt“ (Joh 12,31), der darauf aus ist, Dankbarkeit und Achtung für den Ursprung und für das ausserordentliche Geschenk Gottes, das Leben des Menschen, aus den Herzen zu reissen.
Du gehst uns voran, himmlische Jungfrau, auf unserem Pilgerweg des Glaubens. Stärke, Maria, unsere Hoffnung. Ermutige die Kirche, weiterzugehen auf dem Weg der Treue zu ihrem Herrn, einzig auf die erlösende Macht des heiligen Kreuzes vertrauend.
Angelus in Castel Gandolfo, 15. August 1994



Leuchtender Stern und Wegbegleiterin
Auf Grund eines besonderen Privilegs wurde Maria von ihrer Zeugung an mit der Gnade Gottes überreich erfüllt, und Christus, zur Rechten des Vaters aufgefahren, öffnete ihr als Erste unter den Geschöpfen die Tore zu seinem Reich. Im Himmel wurde die Mutter Gottes und der Kirche zur Königin der Engel und Heiligen gekrönt; von dort ist sie dem Christenvolk nahe, vor dem sie erstrahlt als »die neue, makellose Frau, die die Schuld der ersten Frau wiedergutmachte« (vgl. Sacramentarium Gregorianum, Praefatio in Assumpt., 1688).
Wenden wir uns vertrauensvoll an diejenige, die »unter den Heiligen strahlt wie die Sonne unter den Sternen«. Uns Pilgern auf Erden, zur himmlischen Herrlichkeit unterwegs, zeigt Maria als leuchtender Stern die Heimat, nach der wir uns sehnen. Sie versichert uns, dass wir dieses Ziel erreichen, wenn wir nicht müde werden, mit lebendigem Glauben, fester Hoffnung und eifriger Liebe unablässig nach den »letzten Dingen« zu suchen. Nicht nur zeigt sie uns den Weg: Sie selbst begleitet uns und ist die »glückselige Pforte des Himmels«.
Angelus, 15. August 1999



Wohnung auf ewig
Die von Maria bei der Verkündigung vernommenen Worte haben sich in der Geburt Jesu in Betlehem und bis zum Kreuz auf Golgota wunderbar erfüllt, dann weiter durch den Ostermorgen und bis zum Pfingstfest. Auf all diesen Abschnitten des irdischen Pilgerweges lernte Maria immer tiefer kennen, „welch grosse Dinge der Mächtige an ihr getan hat“ (vgl. Lk 1,49). Und alle diese grossen Dinge, die „magnalia Dei“, werden durch ihre leibliche Aufnahme in den Himmel gleichsam gekrönt. Maria tritt als Braut des Heiligen Geistes in das Haus der höchsten Bestimmung des Menschen ein. Dort, wo die heiligste Dreifaltigkeit wohnt, ist auch ihre Wohnung auf ewig.
Predigt am Fest Mariä Himmelfahrt, Tschenstochau, 15. August 1991



Der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat

Helferin für den Frieden
Das Geschöpf, das mehr als jedes andere in Verbindung steht mit dem Königtum Christi, ist Maria, die Er selbst zur Königin des Himmels und der Erde gekrönt hat. Auf sie haben die Heiligen [...] als ihr ständiges Vorbild geschaut. Auf sie richten auch wir unseren Blick, damit sie uns helfe, mit Christus zu »herrschen«, um eine Welt aufzubauen, in der Friede »herrscht«.
Angelus, 25. November 2001




Die herrschende Dienerin
Mit dieser Erhöhung der »erhabenen Tochter Zion« durch ihre Aufnahme in den Himmel ist das Geheimnis ihrer ewigen Herrlichkeit verbunden. Die Mutter Christi ist nämlich als »Königin des Alls« verherrlicht worden. Diejenige, die sich bei der Verkündigung als »Magd des Herrn« bezeichnet hat, ist bis zum Ende dem treu geblieben[...]. Dadurch hat sie bekräftigt, dass sie eine wahre »Jüngerin« Christi ist [...]. So ist auch Maria die erste unter denen geworden, die »Christus auch in den anderen dienen und ihre Brüder in Demut und Geduld zu dem König hinführen, dem zu dienen herrschen ist«, und hat jenen »Zustand königlicher Freiheit«, der den Jüngern Christi eigen ist, vollkommen besessen: Dienen bedeutet herrschen!
Enzyklika Redemptoris Mater, 25. März 1987



Königin der Heiligen
Heute rufen wir sie als Königin aller Heiligen an und betrachten sie inmitten der himmlischen Versammlung der seligen Geister. [...]Für das Volk Gottes ist sie Zeichen des Trostes und sicherer Hoffnung. In ihr erkennen wir das lebendige Bild des Wortes Christi: »Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen« (Mt 5,8). Ihre Fürsprache erlange uns, diese Seligpreisung des Evangeliums uns zu eigen zu machen.
Angelus, 1. November 1999









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