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zu Benedikt XVI.






Mit Christus



Kreuz und Auferstehung
Der Herr lädt uns alle ein, ihm auf diesem Kreuzweg, auf dem Weg letzter und voller Treue, nachzufolgen. Wir tragen dabei die Lasten von heute, unsere eigenen und solche unserer Mitmenschen: in der Verwandtschaft, unter Freunden, im eigenen Volk, in aller Welt. Lasten wie unheilbare Krankheiten, Angst vor der Zukunft, überdruss am Leben: All das dürfen wir mit dem Kreuz Jesu verbinden, auf dass es auch mit ihm zum hellen Morgen der Auferstehung gelangen darf.
Ansprache bei der Generalaudienz, 30. März 1988



Heilbringender Sinn des Leidens
Während der Mensch sein Kreuz auf sich nimmt und sich dabei geistig mit dem Kreuz Christi vereint, enthüllt sich vor ihm mehr und mehr der heilbringende Sinn seines Leidens. Der Mensch findet diesen Sinn nicht auf seiner menschlichen Ebene, sondern auf der Ebene des Leidens Christi. Zugleich aber steigt der heilbringende Sinn des Leidens von der Ebene Christi auf die Ebene des Menschen herab und wird gleichsam zu seiner persönlichen Antwort. Nun findet der Mensch in seinem Leiden inneren Frieden und sogar geistliche Freude.
Apostolisches Schreiben ‚Salvifici doloris‘ über den christlichen Sinn des menschlichen Leidens, 11. Februar 1984



Gottes Güte ist überall
Gottes Liebe zu den Menschen lässt sogar den menschgewordenen Sohn durch Sterben und Tod gehen, um wirklich alle Bereiche des Menschenlebens mit dieser Liebe zu erhellen und zu durchglühen. So lernen wir: An keinem Ort unseres Daseins, auch dort nicht, wo geweint und gelitten wird, fehlt die Güte Gottes; auch dort dürfen wir uns ihm anvertrauen und seiner allmächtigen Führung vertrauen.
Ansprache bei der Generalaudienz, 30. März 1988



Keine Strafe
Eure hochherzige Vereinigung mit den Leiden Christi stellt den Höhepunkt eures Glaubens dar. Diejenigen, die dazu berufen sind, mit Christus zu leiden, erleiden damit keine Strafe, sondern haben teil an einer schwierigen und fruchtbaren Aufgabe. Ihr Leiden wird in der Tat, wenn es mit Liebe angenommen und aufgeopfert wird, zur Quelle der Gnade, des Friedens und der Freude.
Ansprache an die Kranken beim Heiligtum der "Madonna della Civita" 25. Juni 1989



Lernen zu leiden
Der Sohn Gottes, der das menschliche Leiden angenommen hat, ist deshalb ein Vorbild für alle, die leiden, besonders die Christen, die die Bedeutung und den Wert des Kreuzes im Glauben erkennen und annehmen. Das menschgewordene Wort hat nach dem Plan des Vaters auch deshalb gelitten, damit wir "seinen Spuren folgen können", wie der hl. Petrus empfiehlt (1 Petr 2,21). Er hat gelitten und hat uns gelehrt zu leiden.
Ansprache bei der Generalaudienz, 19. Oktober 1988



Leiden für die Erlösung
Jeder Mensch hat auf seine Weise teil an der Erlösung. Jeder ist auch zur Teilhabe an jenem Leiden aufgerufen, durch das die Erlösung vollzogen wurde. Er ist zur Teilhabe an jenem Leiden gerufen, durch das zugleich jedes menschliche Leiden erlöst worden ist. Indem er die Erlösung durch das Leiden bewirkte, hat Christus gleichzeitig das menschliche Leiden auf die Ebene der Erlösung gehoben. Darum kann auch jeder Mensch durch sein Leiden am erlösenden Leiden Christi teilhaben.
Apostolisches Schreiben ‚Salvifici doloris‘ über den christlichen Sinn des menschlichen Leidens, 11. Februar 1984



Umwandlung des Herzens
Der Glaubende weiss, dass er durch seine Vereinigung mit dem Leiden Christi ein echter Erbauer des Friedens wird. Das ist ein unergründliches Geheimnis, dessen Früchte sich aber deutlich in der Geschichte der Kirche und zumal im Leben der Heiligen zeigen. Wenn es ein Leiden gibt, das zum Tode führt, so gibt es nach dem Plan Gottes auch ein Leid, das zur Bekehrung und Umwandlung des menschlichen Herzens führt (bgl. 2 Kor 7,10).
Botschaft zum Welttag des Kranken am 11. Februar 1995 vom 21. November 1994



Auch in der Prüfung
Selig sind wir, wenn wir die Güte Gottes auch in dem Augenblick zu erkennen wissen, in dem er uns eine Prüfung schickt. Was lehrt uns Jesus? Eben dies: immer auf den Vater zu vertrauen, auch im Augenblick des Kreuzes. Wenn der Vater das Kreuz schickt, gibt es ein Warum. Und weil der Vater gut ist, kann es nur unserem Heil dienen. Das sagt uns der Glaube.
Ansprache bei der Generalaudienz, 30. März 1988




Erlösende Kraft des Opfers
Am Kreuz Christi teilhaben heisst, an die erlösende Kraft des Opfers glauben, das jeder Glaubende zusammen mit dem Erlöser darbringen kann. Dann wird das Leiden vom Schatten der Sinnlosigkeit befreit, der es zu umhüllen scheint, und des erhält eine tiefe Dimension, es offenbart seine Bedeutung und seinen schöpferischen Wert. Dann, könnte man sagen, wandelt sich die Bühne des Lebens, von der sich die zerstörerische Macht des übels und Bösen immer weiter entfernt, eben weil das Leiden reiche Frucht trägt.
Ansprache bei der Generalaudienz, 9. November 1988



Leiden und Auferstehung
Das Kreuz ist jedoch kein Selbstzweck: auf den Freitag des Leidens folgt der Sonntag der Auferstehung. Das Leiden Christi erhellt sich im Hinblick auf das Ostern Christi. Im Mitten der Finsternis, der Demütigung, der Zweifel, der Niedergeschlagenheit, die die Krankheit mit sich bringt, findet der Gläubige Trost in dem Licht, das im Antlitz des Auferstanden Herrn leuchtet.
Ansprache an die Kranken beim Heiligtum der "Madonna della Civita" 25.6.1989



Warum? Dein Wille geschehe!
Der Mensch ist zur Freude und zum glückseligen Leben berufen, doch er erfährt täglich vielerlei Formen von Leiden, wobei die Krankheit der häufigste und üblichste Ausdruck des menschlichen Leidens ist. Angesichts dieser Tatsache kommt einem die spontane Frage: Warum leiden wir? Wozu leiden wir – liegt ein Sinn darin, dass die Menschen leiden? Kann die Erfahrung physischen und seelischen Schmerzes positiv sein? [...] Für einen Christen sind dies keine Fragen ohne Antwort. Das Leiden ist ein Mysterium, welches der Vernunft oft unzugänglich bleibt. Es gehört zum Mysterium der menschlichen Person, welches allein in Jesus Christus Klärung erfährt[...]: Folge mir !"Komm! Nimm mit deinem Leiden teil an dem Werk der Erlösung der Welt, die durch mein Leiden vollbracht wird! Durch mein Kreuz!" Daher können wir Christen angesichts des Rätsels des Leidens entschieden sagen: »Herr, dein Wille geschehe«, und können mit Jesus wiederholen: »Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst« (Mt 26,39).
Botschaft an die Kranken in Mexiko, Adolfo López Mateos Hospital, 24. Januar 1999



Für und mit uns
Vom Paradoxon des Kreuzes leitet sich die Antwort auf unsere bedrängendsten Fragen ab. Christus leidet für uns: Er nimmt das Leid aller auf sich und befreit uns von ihm. Christus leidet mit uns, wodurch er uns ermöglicht, mit ihm unsere Schmerzen zu teilen. In Verbindung mit dem Leiden Christi wird das menschliche Leiden zum Heilswerk. Eben deshalb kann sich der Gläubige den Worten des hl. Paulus anschliessen: »Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt« (Kol 1,24). Der im Glauben angenommene Schmerz wird zur Pforte, um in das Geheimnis des erlösenden Leidens des Herrn einzutreten. Es ist ein Leiden, das uns nicht mehr des inneren Friedens und des Glücks beraubt, denn es ist erleuchtet vom Glanz der Auferstehung.
Botschaft zum Welttag der Kranken 2004, 1. Dezember 2003



Erlösung durch die Passion
Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, wollte uns von Sünde, Schmerz und Tod befreien. Dafür erlitt er die blutige Passion, die ihren Höhepunkt in der Hingabe seines Lebens am Kreuz hatte und auf die die glorreiche Auferstehung folgte. So hat er die Erlösung des Menschengeschlechtes bewirkt. [...] In dieser Erlösung habt ihr eine besondere Rolle – denn wie der hl. Paulus sagt – ihr ergänzt in eurem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt (Kol 1,24). Die Erlösung, die uns Christus ein für allemal gewann, wird im Lauf der Zeit durch die Kirche auf die Menschheit übertragen, die sich in besonderer Weise auf Schmerz und Leid der Christen stützt, weil sie "der andere Christus" sind.
Ansprache an die Kranken in Cordoba (Argentinien), 8. April 1987









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