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zu Benedikt XVI.






Berufung



Liebe lernen
Den Weg der Berufung zur Ehe beschreiten bedeutet, die bräutliche Liebe Tag für Tag und Jahr für Jahr zu lernen. Nur eine Liebe, die ihre Wurzel in der Selbstbeherrschung hat, kann mit dem Unbekannten eines ganzen Lebens fertig werden. Verschwendet diese kostbaren Jahre nicht durch nachgeben gegenüber den Verlockungen des Konsumismus.
Ansprache bei der Begegnung mit den Jugendlichen am Welttag der Jugend, 18. März 1989



Ehe - Wagnis und Aufgabe
Christus ruft alle; er ruft auch diejenigen, die von der Liebe getragen auf dem Weg zur Ehe sind.
Vigil, Santiago de Compostela 1989



Tag für Tag lernen
Den Weg der ehelichen Berufung einschlagen bedeutet, die bräutliche Liebe lernen, Tag für Tag, Jahr für Jahr; jene Liebe, die Seele und Leib umfasst; die Liebe, die "langmütig, gütig ist, die nicht ihren Vorteil sucht... und das Böse nicht nachträgt"; die Liebe, die "sich an der Wahrheit freut", die Liebe, die "alles erträgt". Zu dieser Liebe müsst ihr finden, wenn eure künftige Ehe die Probe eines ganzen Lebens bestehen soll. Gerade diese Probe gehört zum Wesen der Berufung, die ihr mit der Ehe in eurem Lebensplan aufnehmen gedenkt.
Apostolisches Schreiben zum Internationalen Jahr der Jugend 1985



Berufung zur Heiligkeit
Als er den Mann und die Frau schuf, hat Gott sie mit einer besonderen Berufung zur Gemeinschaft und Einheit in die Welt hineingestellt. [...] Für den Christen besteht die ehe nicht nur in einem von Menschen geschaffenen Mittel zur Ordnung und Regelung der häuslichen Verhältnisse innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft: Sie ist vielmehr eine echte Berufung, ein Aufruf zur Heiligkeit an die christlichen Ehegatten und Eltern.
Predigt in Sao Tome, Afrika, 6. Juni 1992



In der göttlichen Liebe
Grundlegend für die eheliche Beziehung ist die besondere Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, die die Ehegatten einander schenken. [...]Gaudium et spes versichert uns, dass echte eheliche Liebe in die göttliche Liebe aufgenommen und durch die erlösende Kraft Christi und die Heilsvermittlung der Kirche beeinflusst wird. Die Folge ist, dass die Ehegatten zu Gott hingeführt und in ihrer hohen Aufgabe als Vater und Mutter unterstützt und gefestigt werden.
Ansprache an die amerikanischen Bischöfe beim Ad-limina-Besuch, 24. September 1983



Wirklichkeit der Berufung
Ihr christlichen Eheleute, seid bereit, Rechenschaft über die tiefe Wirklichkeit eurer Berufung zur Ehe abzulegen: die Eintracht im Hause, der Geist des Glaubens und des Gebets, die praktische übung der christlichen Tugenden, die Offenheit gegenüber den anderen, besonders den Armen, die Teilnahme am kirchlichen Leben, die Gelassenheit und Stärke in der Bewältigung der tagtäglichen Schwierigkeiten, all dies bildet einen günstigen Nährboden für das Reifen der Kinder in ihrer Berufung. Die Familie, verstanden als "Hauskirche" und getragen von der Gnade des Ehesakraments, ist die fortwährende Schule der Zivilisation der Liebe, wo es möglich ist zu lernen, dass nur aus der freien und aufrichtigen Gabe seiner selbst die Fülle des Lebens hervorquellen kann.
Botschaft zum 35. Weltgebetstag um geistliche Berufe, 3. Mai 1998



Glaube an das, was du bist!
Die Tatsache, dass Gott die Familie zum Fundament des menschlichen Zusammenlebens und zum Musterbeispiel des kirchlichen Lebens machte, verlangt von allen eine entschiedene und überzeugte Antwort. In meinem Apostolischen Schreiben Familiaris consortio, schrieb ich: »Familie, werde, was du bist!« (vgl. 17). Heute füge ich hinzu: »Familie, glaube an das, was du bist!«. Glaube an deine Berufung, ein leuchtendes Zeichen der Liebe Gottes zu sein.
Gebetsvigil mit den italienischen Familien, 20. Oktober 2001




Besondere Berufung im Reich Gottes
Macht euch vor allem zur "frohen Botschaft für das dritte Jahrtausend", indem ihr ernsthaft eure Berufung lebt. Der Ehebund, den ihr vor kurzer oder längerer Zeit geschlossen habt, ist für euch die spezielle Art und Weise, Jünger Jesu zu sein, zum Aufbau des Reiches Gottes beizutragen und den Weg der Heiligkeit zu beschreiten, zu der jeder Christ berufen ist. Die christlichen Eheleute gelangen mehr und mehr zu ihrer eigenen Vervollkommnung und zur gegenseitigen Heiligung, wenn sie ihre ehelichen und familiären Pflichten erfüllen. Nehmt die Liebe vorbehaltlos und vollständig an, die Gott als erster euch im Ehesakrament schenkt und durch die er euch zur Liebe fähig macht (vgl. 1 Joh 4,19). Bleibt immer fest verankert in dieser Sicherheit, der einzigen, die eurem Leben Sinn, Kraft und Freude verleihen kann: Die Liebe Christi wird euch nie verlassen, und sein Bund des Friedens mit euch wird nicht wanken (vgl. Jes 54,10). Die von Gott gewährte Gnade und Berufung sind unwiderruflich (vgl. Röm 11,29). Er hat euren Namen eingezeichnet in seine Hände (vgl. Jes 49,16).
Ansprache am IV. Welttreffen der Familien, Manila, 25. Januar 2003



Wie in der Heiligen Familie
Im Licht von Weihnachten verspürt die Familie ihre Berufung, eine Gemeinschaft der Pläne, der Solidarität, der Vergebung, des Glaubens zu sein, worin kein Individuum seine Identität verliert, sondern durch den Beitrag seiner besonderen Gaben zum Wachstum aller beiträgt. So ist es in der Heiligen Familie geschehen, die der Glaube als Anfang und Vorbild der von Christus erleuchteten Familien vorstellt.
Generalaudienz, 29. Dezember 1999



Spezielle Sendung
Jeder von euch hat in seinem Leben eine spezielle Sendung, und jeder von euch ist berufen, Jünger Christi zu sein. Viele von euch werden Gott in der Berufung des christlichen Ehelebens dienen; manche als engagierte »Singles«; wieder andere als Priester und Ordensleute. Ihr alle aber müsst das Licht der Welt sein.
Ansprache an die Jugendlichen, St. Louis, 26. Januar 1999



Persönliche Erfahrung von Papst Johannes Paul II.
Als Seelsorger habe ich viele jungen Menschen auf die Ehe vorbereitet. Mein Priestertum hat niemals trennend zwischen uns gestanden, im Gegenteil. Es brachte mich ihnen näher und hat mir geholfen, sie besser zu verstehen. Sie lernten sich kennen, sie entschieden sich füreinander, sie gründeten Familien: Ich segnete ihre Ehen, ich nahm an ihren jungen Elternfreuden teil, ich taufte die Kinder, dir zur Welt kamen. Sie hatten Vertrauen zu mir, und wir sprachen offen über all ihre Probleme.
Dass mein Leben anders als das ihre ist heisst nicht, dass ich ihnen deshalb entfremdet werde, im Gegenteil. Ich habe einmal bei Max Scheler gelesen, dass Jungfräulichkeit und Ehelosigkeit für das Verständnis von Ehe, Familienleben, Mutterschaft und Vaterschaft eine besonders wichtige Rolle spielen. Ich finde diese Ansicht ausserordentlich richtig und zutreffend.
"Fürchtet euch nicht!" von André Frossard im Gespräch mit Johannes Paul II., 1982



Die entsprechenden Werte suchen
Wenn jemand sich für die Ehe entscheidet, muss er sich so für sie entscheiden, wie sie vom Schöpfer "im Anfang" eingesetzt wurde, er muss in ihr jene Werte suchen, die dem Plan Gottes entsprechen. Wenn hingegen jemand beschliesst, den Weg der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen zu gehen, muss er die Werte suchen, die dieser Berufung eigen sind. Mit anderen Worten: Er muss entsprechend der gewählten Berufung handeln.
Generalaudienz, 21. April 1982



Gebet der Brautleute
Lasst mich nun den schönen Abschnitt des Gebets wiederholen, das das jungvermählte Paar Tobias und Sara an ihrem Hochzeitstag an den Herrn richtete: "Gott unserer Väter ...Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm helfe und ihn ergänze...Darum Herr, nehme ich diese meine Schwester auch nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe..." (Tob 8,5-8), um eine Familie zu gründen, in der dein Name gepriesen sein soll auf ewig. Das ist das wahre Gebet der Brautleute: ein von der göttlichen Gegenwart durchdrungenes Gebet, das die Aufgabe hat, auf die Berufung von Mann und Frau zur Ehe hinzuweisen und das Familienleben aufzubauen. Ein ähnliches Gebet sollte euer ganzes Leben begleiten, denn wie es in dem Antwortpsalm heisst: "Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut" (Ps 127,1).
Predigt bei der Messe für die Familien in Valparaiso, Chile, 2. April 1987










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