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zu Benedikt XVI.






Sakrament



In Jesus Christus
Die Ehe ist in der Sicht unseres Glaubens ein Sakrament Jesu Christi. Eheliche Liebe und Treue sind umgriffen und getragen von Gottes Liebe und Treue in Jesus Christus. Die Kraft seines Kreuzes und seiner Auferstehung trägt und heiligt die christlichen Eheleute.
Predigt, Köln 15. November 1980



Berufung und Gebot
Das Geschenk des Sakraments ist für die christlichen Ehegatten zugleich Berufung und Gebot, einander über alle Prüfungen und Schwierigkeiten hinweg für immer treu zu bleiben, in hochherzigem Gehorsam gegen den heiligen Willen des Herrn: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“ (Mt 19,6).
Apostolisches Schreiben „Familiaris Consortio“, 22. November 1981



Durch die Gnade
Die durch das Ehesakrament vermittelte Gnade Christi befähigt die Familien, die Einheit zu verwirklichen, zu der sie berufen sind.
Angelus, 31. Dezember 1989



Liebe Gottes nachvollziehen
Wie alle Sakramente [...] ist die christliche Eheschliessung in sich selbst ein liturgischer Akt der Gottesverherrlichung in Jesus Christus und in der Kirche. Durch die Feier der Trauung bekennen die christlichen Gatten ihre Dankbarkeit gegen Gott für das ihnen zuteil gewordene hohe Geschenk, dass sie in ihrem Ehe- und Familienleben die Liebe Gottes selbst nachvollziehen dürfen.
Apostolisches Schreiben „Familiaris Consortio“, 22. November 1981



Eingreifen Jesu Christi
Das erste, von Jesus gewirkte Wunder hat sich in Kana bei einem Hochzeitsmahl ereignet. [...] Er schenkt einen neuen Wein, das Symbol der neuen Liebe. Die Begebenheit von Kana gibt uns zu verstehen, dass die Ehe gefährdet ist, wenn die Liebe zu schwinden droht. Durch das Sakrament offenbart Jesus Christus wirksam sein eigenes Eingreifen, um durch das Geschenk der göttlichen Liebe die gegenseitige Liebe der Eheleute zu stärken und ihnen die Kraft zur Treue zu verleihen.
Generalaudienz, 6. Mai 1992



Unwiderruflich
Durch das Ehesakrament werden Mann und Frau zu einer unwiderruflichen personalen Gemeinschaft verbunden. Dadurch wird die Ehe zum sichtbaren Zeichen des Liebesbundes zwischen Christus und der Kirche. Hierin gründet die grosse Würde und der hohe sittliche Anspruch der christlichen Ehe.
Generalaudienz, 5. Januar 1983



Erlöst
Ehe, Elternschaft, Mutterschaft, Vaterschaft, Familie: Das alles gehört zur Ordnung der Natur, seitdem Gott Mann und Frau erschaffen hat; und all das wird durch das Wirken Christi auf eine übernatürliche Ordnung erhoben. Das Sakrament der Ehe wird zur Art und Weise, am Leben Gottes teilzuhaben. Der Mann und die Frau, die an Christus glauben und sich im Ehebund vereinen, können ihrerseits bekennen: Unsere Leiber sind erlöst - die eheliche Verbindung ist erlöst. Die Elternschaft, die Mutter- und Vaterschaft und alles, was das Zeichen der Heiligkeit trägt, wird erlöst.
Ansprache am Welttreffen der Familien, Rio de Janeiro, 4. September 1997




Endgültigkeit der ehelichen Liebe
Die »Frohbotschaft von der Endgültigkeit der ehelichen Liebe« ist keine vage Abstraktion oder schöne Formulierung, die den gemeinsamen Wunsch derer, die sich zur Ehe entschliessen, widerspiegelt. Diese Botschaft gründet vielmehr auf der Neuheit des Christentums, das die Ehe zu ei-nem Sakrament macht. Die christlichen Ehegatten, die »das Geschenk des Sakraments« empfangen haben, sind berufen, mit Gottes Gnade Zeugnis zu geben für »den heiligen Willen des Herrn: ›Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen‹ (Mt 19,6)«, und somit für »den unschätzbaren Wert der Unauflöslichkeit« der Ehe (FC, 20).
Ansprache an die Römische Rota, 21. Januar 2000



Bereits in der Schöpfungsordnung
Das Sakrament der Ehe hat vor den anderen diese Besonderheit: Es umfasst als Sakrament eine Wirklichkeit, die bereits in der Schöpfungsordnung vorliegt; es ist derselbe Ehebund, den der Schöpfer ›im Anfang‹ begründet hat.
Apostolisches Schreiben „Familiaris Consortio“, 22. November 1981



Zeichen der Gnade und des Heils
Auch jene Eigenschaften der ehelichen Gemeinschaft, die heute häufig verkannt und abgelehnt werden, wie ihre Einheit, ihre Unauflöslichkeit und ihre Offenheit für das Leben, sind für einen echten ehelichen Liebesbund durchaus erforderlich. Und so wird das Band, das Mann und Frau vereint, zum Abbild und Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk, das in Jesus Christus seine endgültige Erfüllung findet. Für die Getauften ist die Ehe somit Sakrament, wirksames Zeichen der Gnade und des Heils.
Ansprache an den Klerus der Diözese Rom, 26. Februar 2004



Christliche Lehre über die Ehe
Gegenstand unserer heutigen überlegungen ist wiederum die christliche Lehre über die Ehe. Als Sakrament ist die Ehe wirksames Zeichen und Ausdruck der erlösenden Macht Gottes. Sie ist zugleich eine Aufforderung wie auch Anleitung zur Beherrschung der sinnlichen Leidenschaft. Hieraus ergibt sich als Frucht die Einheit und die Unauflöslichkeit der ehelichen Gemeinschaft sowie die gegenseitige hohe Wertschätzung der Würde von Mann und Frau. Nach der Lehre des hl. Paulus entspricht auch der Berufung zur Ehe ein besonderes Gnadengeschenk Gottes. Darin gründet der hohe sittliche Anspruch, der die Eheleute nicht nur zur Erfüllung ihrer ehelichen Pflichten, sondern auch zu einem gemeinsamen Leben ”nach dem Geist“ auffordert. Aus der Kraft der Erlösung, an der auch ihr Leib teilhat, vermögen sie die Unordnung der dreifachen Begierde zu überwinden und ihre eheliche Gemeinschaft nach Gottes Willen in freier personaler Hingabe zu leben.
Generalaudienz, 1. Dezember 1982



Geheiligte Liebe
Die Kirche lehrt, dass die im Ehesakrament geheiligte Liebe zwischen Mann und Frau Abbild der immerwährenden, schöpferischen Liebe Gottes ist (vgl. Präfation in der Brautmesse, III). Auf ähnliche Weise dient die Liebesgemeinschaft des familiären Lebens als Vorbild jener Beziehungen, die in der Familie Christi, der Kirche, bestehen müssen.
Ad-limina-Besuch der amerikanischen Bischöfe, 22. Mai 2004





Gnade und Auftrag
Die christliche Familie stellt als »Hauskirche« eine naturgegebene, grundlegende Schule der Glaubenserziehung dar: Vater und Mutter erhalten im Ehesakrament Gnade und Auftrag, sich der christlichen Erziehung ihrer Kinder zu widmen, denen sie die christlichen und menschlichen Werte bezeugen und weitergeben. Wenn sie lernen, die ersten Worte zu sprechen, lernen die Kinder auch, Gott zu loben, dessen Nähe als liebenden, vorsorgenden Vater sie spüren. Wenn sie die ersten Gesten der Liebe lernen, lernen sie, sich anderen gegenüber zu öffnen und den Sinn des menschlichen Lebens in der Hingabe ihrer selbst zu finden.
Apostolisches Schreiben "Christifideles Laici", 30. Dezember 1988











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