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zu Benedikt XVI.






Kinder



Grösstmögliches Geben
In ihrer tiefsten Wirklichkeit ist die Liebe wesenhaft Gabe, und wenn die eheliche Liebe die Gatten zum gegenseitigen „Erkennen“ führt und zu „einem Fleisch“ macht, erschöpft sie sich nicht in der Gemeinschaft der beiden, sondern befähigt sie zum grösstmöglichen Geben, zum Schenken des Lebens an eine neue menschliche Person, wodurch sie zu Mitarbeitern Gottes werden.
Apostolisches Schreiben „Familiaris Consortio“, 22. November 1981



Sorge für das Kind
Kein Land der Welt, kein politisches System kann anders an seine eigene Zukunft denken als mit dem Blick auf diese neuen Generationen, die von ihren Eltern das vielfältige Erbe an Werten, Verpflichtungen und Hoffnungen der Nation, der sie angehören, zusammen mit dem Erbe der gesamten Menschheitsfamilie übernehmen. An der Sorge für das Kind noch vor seiner Geburt, vom ersten Augenblick seiner Empfängnis an, und dann in den Jahren der Kindheit und der Jugendzeit erkennt man zuerst und grundlegend das Verhältnis des Menschen zum Menschen.
Ansprache an die Vollversammlung der Vereinten Nationen, 2. Oktober 1979



Gott will
Die Entstehung des Menschen folgt nicht nur den Gesetzen der Biologie, sondern unmittelbar dem Schöpferwillen Gottes. [...] Gott hat den Menschen schon am Anfang „gewollt“ – und Gott „will“ ihn bei jeder menschlichen Empfängnis und Geburt. Gott „will“ den Menschen als ein Ihm selbst ähnliches Wesen, als Person. Dieser Mensch, jeder Mensch wird von Gott „um seiner selbst willen“ geschaffen. Das gilt für alle, auch jene, die mit Krankheiten oder Gebrechen zur Welt kommen.
Brief an die Familien, 2. Februar 1994



Annahme
Nehmt die Kinder als Frucht und Siegel der Liebe an. Jedes Kind, das geboren wird mit einer unwiederholbaren Identität, ist ein Geschenk Gottes, dessen Bild es in sich trägt.
Predigt in Castellammare di Stabia, 19. März 1992



Wunsch, nicht Recht
Der legitime Wunsch nach einem Kind darf nicht als ein Recht auf das Kind verstanden werden, dem um jeden Preis Genüge geleistet werden kann. Das würde bedeuten, das Kind wie eine Sache zu behandeln! Was die Wissenschaft angeht, so hat sie die Pflicht, die natürlichen Zeugungsvorgänge zu unterstützen, nicht aber die Aufgabe, diese künstlich zu ersetzen.
Angelus, 31. Juli 1994




Beispiel der Unschuld und Heiligkeit
Die Liebe und die Achtung Jesu den Kindern gegenüber sind das Licht für die Kirche, die dem Beispiel ihres Gründers folgt. Sie kann die Kinder nur aufnehmen, wie er sie aufgenommen hat. [...] Die Präsenz der Kinder in der Kirche ist ein Geschenk auf für uns Erwachsene: Sie lässt uns besser verstehen, dass das christliche Leben vor allem eine freie Gabe Gottes ist. [...] Die Kinder liefern uns ein Beispiel der Unschuld, die uns die Einfachheit der Heiligkeit wiederentdecken lässt. Sie leben nämlich eine Heiligkeit, die ihrem Alter entspricht, und auf diese Weise nehmen sie am Aufbau der Kirche teil.
Generalaudienz, 17. August 1994



Verletzte Würde
In diesem Moment weitet sich der Blick auf alle unschuldigen Kinder, die überall in der Welt Opfer der Gewalt von Erwachsenen sind. Kinder, die gezwungen werden, Waffen zu gebrauchen, und die dazu erzogen werden, zu hassen und zu töten; Kinder, die zum Betteln auf den Strassen angeleitet und für einfache Gewinne ausgebeutet werden; Kinder, die durch die Rücksichtslosigkeit und die übergriffe von seiten der Erwachsenen misshandelt und gedemütigt werden; Kinder, die sich selbst überlassen und der Nestwärme in der Familie und jeder Zukunftsperspektive beraubt werden; Kinder, die an Hunger sterben; Kinder, die in den vielen Konflikten in verschiedenen Teilen der Welt getötet werden. Es ist ein lauter Schmerzensschrei der in ihrer Würde verletzten Kinder. Er kann und er darf niemanden gleichgültig lassen. Liebe Brüder und Schwestern, vor der Wiege der kleinen Maria erneuern wir das Bewusstsein unserer gemeinsamen Pflicht, diese schwachen Geschöpfe zu schützen und zu verteidigen und für sie eine Zukunft in Frieden aufzubauen. Beten wir gemeinsam darum, dass für sie die Bedingungen eines lücklichen und sicheren Daseins geschaffen werden.
Generalaudienz, 8. September 2004



Widerschein Gottes
Liebe Eltern, diese Kinder brauchen vor allem euch, liebe Taufpatinnen und Taufpaten, sie brauchen auch euch, um den wahren Gott, der barmherzige Liebe ist, kennenzulernen. Es liegt an euch, sie zu dieser Erkenntnis zu führen in erster Linie durch das Zeugnis eures Verhaltens in den Beziehungen mit ihnen und mit den anderen, Beziehungen, die geprägt sind von Aufmerksamkeit, Annahme und Vergebung. Die Kinder werden verstehen, dass Gott Treue bedeutet, wenn sie seinen, wenn auch begrenzten und fehlbaren Widerschein in eurer liebevollen Gegenwart erfahren können.
Predigt am Fest Taufe des Herrn, 13. Januar 2002




Geöffnetes Herz
Jesus liebte die Kinder und er bevorzugte sie wegen "ihrer Einfachheit und Lebensfreude, ihrer Natürlichkeit und ihres mit Staunen erfüllten Glaubens" (Angelus vom 18. 12. 1994). Er will, dass die Gemeinschaft ihnen die Arme und das Herz öffnet wie ihm selbst: "Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf" (Mt 18, 5).
Botschaft für die Fastenzeit 2004



Erzieher im Glauben
Nehmt, liebe Brüder und Schwestern, die Aufforderung an, die die Kirche an euch richtet: Seid für die Kinder »Erzieher im Glauben«, damit in ihnen der Keim des neuen Lebens sich entfalte und zu voller Reife komme. Helft ihnen mit euren Worten und vor allem mit eurem Beispiel. Von euch mögen sie recht bald lernen, Christus zu lieben, ohne Unterlass zu ihm zu beten, ihn nachzuahmen in beständiger Treue zu seinem Ruf. Ihr habt in ihrem Namen im Symbol der Kerze die Flamme des Glaubens empfangen: Habt acht, dass sie beständig genährt werde, damit jedes dieser neugetauften Kinder in der Kenntnis und Liebe Jesu stets der Weisheit des Evangeliums entsprechend handle. Auf diese Weise werden sie wahre Jünger des Herrn und frohe Apostel seines Evangeliums.
Predigt, 10. Januar 1999



Heilige Pflicht
Eine weitere Charakteristik unseres heutigen kulturellen Kontextes ist die Tendenz vieler Eltern, auf ihre Rolle zu verzichten und lediglich die Freunde ihrer Kinder zu sein, die sie weder ermahnen noch zurechtweisen, auch dann nicht, wenn – in aller Liebe und Zärtlichkeit – solche Massnahmen für die Erziehung in der Wahrheit notwendig wären. Demnach muss darauf hingewiesen werden, dass die Erziehung der Kinder eine heilige Pflicht, die gemeinsame Aufgabe der Eltern, von Vater und Mutter, ist, die Wärme, Nähe, Dialog und Beispielhaftigkeit erfordert. Eltern haben den Auftrag, im familiären Bereich den guten himmlischen Vater zu verkörpern, das einzige Vorbild, an dem wir uns inspirieren sollten.
Ansprache an die Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familie, 4. Juni 1999




Erste Schule
Ihr Väter und Mütter seid die erste Schule für Eure Kinder. Bemüht Euch um Eintracht im Hause, um den Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, um die regelmässige Teilnahme am kirchlichen Leben, um Gelassenheit und Stärke bei der Lösung der täglichen Schwierigkeiten. Bittet den Herrn, dass Eure Kinder einmal den Weg wählen, den Gott mit ihnen plant! Lasst ihnen auch die Freiheit, in die radikale Nachfolge Jesu Christi zu treten, wenn sie Gottes Ruf dafür verspüren. Kinder sind kein Besitz. Sie sind Euch von Gott für eine bestimmte Zeit anvertraut. Eure Sendung besteht darin, sie in die Freiheit hineinwachsen zu lassen, aus der heraus sie sich verantwortlich binden können.
Predigt, 20. Juni 1998



Gegenwart und Zukunft
Die Kinder sind die Gegenwart und die Zukunft der Kirche. Sie spielen eine aktive Rolle bei der Evangelisierung der Welt, und durch ihre Gebete tragen sie dazu bei, sie zu retten und zu verbessern.
Angelus, 6. Januar 2005




Treue und Einsatz der Kinder
Die "Pädagogik Gottes" ist erfinderisch. Wie in Lourdes, so hat er auch in Fatima Kinder dazu erwählt, zu Empfängern seiner Botschaft zu werden. Es sind nicht die Erscheinungen, von denen die Heiligkeit abhängt, sondern vielmehr die Treue und der Einsatz, mit denen die Kinder auf diese besondere Gnade geantwortet haben.
Generalaudienz, 17. Mai 2000




Besondere Gemeinschaft des Lebens
Die Mutterschaft enthält eine besondere Gemeinschaft mit dem Geheimnis des Lebens, das im Schoss der Frau heranreift: Die Mutter steht staunend vor diesem Geheimnis, und mit einzigartiger Intuition »erfasst« sie, was in ihr vor sich geht. Im Licht des »Anfangs« nimmt die Mutter das Kind, das sie im Schoss trägt, als Person an und liebt es. Diese einmalige Weise des Kontaktes mit dem neuen Menschen, der sich formt, schafft seinerseits eine derartige Einstellung zum Menschen - nicht nur zum eigenen Kind, sondern zum Menschen als solchem -, dass dadurch die ganze Persönlichkeit der Frau tief geprägt wird. Man ist allgemein überzeugt, dass die Frau mehr als der Mann fähig ist, auf die konkrete Person zu achten und dass die Mutterschaft diese Veranlagung noch stärker zur Entfaltung bringt. Der Mann befindet sich - trotz all seiner Teilhabe an der Elternschaft - immer »ausserhalb« des Prozesses der Schwangerschaft und der Geburt des Kindes und muss in vielem von der Mutter seine eigene »Vaterschaft« lernen. Das gehört, so kann man sagen, zum normalen menschlichen Ablauf der Elternschaft, auch in ihrer weiteren Entwicklung nach der Geburt des Kindes, vor allem in der ersten Zeit. Die Erziehung des Kindes sollte, umfassend verstanden, den doppelten Beitrag der Eltern enthalten: den mütterlichen und den väterlichen Beitrag. Doch jener der Mutter ist entscheidend für die Grundlagen einer neuen menschlichen Persönlichkeit.
Apostolisches Schreiben „Mulieris Dignitatem“, Über die Würde und Berufung der Frau, 15. August 1988












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