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zu Benedikt XVI.






Wort Gottes


Der bessere Teil
"Maria Magdalena hat das bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden" (Lk 10,38-42). Der Sinn dieser Antwort ist einleuchtend: Der "bessere Teil" besteht darin, dass man Christus zuhört und bei ihm bleibt, um sich ihm im Geist und im Herzen anzuschliessen. Der Meister gibt Marta in seiner Antwort ausserdem zu verstehen, dass die Verbindung mit seiner Person, seinem Wort und der Wahrheit, die er von seiten Gottes offenbart und schenkt, das "einzige wirklich Notwendige" ist. Das heisst, dass Gott und selbst sein menschgewordener Sohn vor dem Arbeitsaufwand die Zuwendung des Herzens wünscht und dass der Sinn der von Jesus in die Welt gebrachten Religion ist, den Vater "im Geist und in der Wahrheit" anzubeten. (Joh 4,24)
Ansprache bei der Generalaudienz, 4. Januar 1995



Hört auf ihn!
Wendet euch Gott zu, alle Länder der Erde! Wendet euch ihm zu, der in Christus Jesus sein Erbarmen und seine Treue voll kundgetan hat. Ohne Gott und noch weniger gegen ihn gibt es kein Heil und keine Gerechtigkeit. Er hat nicht im Verborgenen gesprochen, sondern allen das Wort der Wahrheit offenbart: Das Wort, das in Jesus Fleisch geworden ist. Wer Christus sieht und hört, sieht und hört den Vater. Darum haltet inne, und richtet euer Denken auf den Herrn! Lasst euch durch seine Güte besänftigen, durch seine Milde überzeugen und durch seine Armut reich machen. (vgl. 2 Kor 8,9).
Angelus, 6. Januar 1995



Menschlich
Das Herz Jesu war also vom Augenblick seiner Menschwerdung an mit der Person des göttlichen Wortes vereinigt und wird es immer bleiben. Im Hinblick auf die Vereinigung des Herzens Jesu mit der Person des Wortes Gottes können wir sagen: In Jesus liebt Gott menschlich, leidet er menschlich, freut er sich menschlich. Und umgekehrt: In Jesus gewinnen menschliche Liebe, menschliches Leiden und menschliche Glückseligkeit göttliche Intensität und Kraft.
Angelus, 9. Juli 1989



Wahrer Gott und wahrer Mensch
Jesus ist das menschgewordene Wort Gottes: In ihm gibt es nur eine Person, nämlich die des ewigen Wortes, und sie hat in zwei Naturen Bestand, in der göttlichen und der menschlichen. Jesus ist Einer in der unteilbaren Wirklichkeit seines Wesens, er ist zu gleicher Zeit vollkommen in seiner Gottheit und vollkommen in unserer Menschheit. Er ist, was die göttliche Natur angeht, dem Vater gleich, und was die menschliche Natur betrifft, uns gleich; wahrer Gottessohn und wahrer Menschensohn.
Angelus, 9. Juli 1989



Gemeinsam hören
Sorg in euren Gruppen für mehr Gelegenheiten, das Wort des Herrn zu hören und euch damit zu beschäftigen. Ihr werdet darin die Geheimnisse des Herzens Gottes entdecken und Frucht daraus zeihen zur rechten Unterscheidung in den jeweiligen Situationen und zur Umgestaltung der Wirklichkeit.
Von der Heiligen Schrift geleitet, werdet ihr die Gegenwart des Herrn in eurem Alltag erkennen, und dann wird auch die "Wüste" zu einem "Garten" werden können, wo das Geschöpf vertraut mit seinem Schöpfer sprechen kann: "Wenn ich die Heilige Schrift lese, geht Gott hier und heute durchs irdische Paradies" (vgl. hl. Ambrosius, Epistola 49,3).
Botschaft zum XII. Weltjugendtag 1997



Lesen und betrachten
Vertieft das Wort des lebendigen Gottes, indem ihr die Heilige Schrift lest und betrachtet.
Apostolisches Schreiben zum Internationalen Jahr der Jugend 1985



Jesus kennenlernen
Lernt also Jesus Christus kennen! Lernt ihr ihn als erste kennen. Durch beharrliche Lektüre und Meditation, durch das Gebet, das eine fortwährende Gegenüberstellung zwischen eurem Leben und dem Wort Jesu ist. Sehen heisst bereits: sich in Tätigkeit setzen. Ich sage euch also: Lernt das Evangelium kennen! Ihr als erste. Lernt das Evangelium kennen, indem ihr euch von erfahrenen Führern und von Zeugen Christi helfen lasst. Lasst euch helfen, die Liebe Christi, die das Herz des Evangeliums ist, kennenzulernen und zu leben. Von wem? Von euren Eltern, von den Grosseltern, von Lehrern und Lehrerinnen, von Priestern, Katecheten und von den Leitern der Gruppen und der Bewegungen, denen ihr angehört. Sie alle sind bereit, euch zu helfen, das Evangelium besser und nachhaltiger kennenzulernen. Wenn ihr das Evangelium kennt, stellt euch Christus gegenüber und habt keine Angst vor dem, was er wohl von euch verlangen wird.
Ansprache, Rom 1997



Unwissenheit ist der schlimmste Feind unseres Glaubens
Die Identität des Christen fordert ein beständiges Mühen um eine immer bessere Ausbildung, weil die Unwissenheit der schlimmste Feind unseres Glaubens ist. Wer kann behaupten, Christus wahrhaft zu lieben, wenn er sich nicht bemüht, ihn besser kennenzulernen? Geliebte Brüder, hört nicht auf, die Heilige Schrift immerfort zu lesen, vertieft euch unaufhörlich in die Wahrheiten unseres Glaubens, greift hoffnungsvoll auf die Katechese zurück, die unerlässlich für die Jugend für die Erwachsenen nicht weniger notwendig ist. Wie könnt ihr das Wort Gottes weitergeben, wenn ihr selbst es nicht auf tiefe und lebendige Weise kennt? Bildung und Spiritualität: Das sind zwei unzertrennliche Begriffe für den, der danach strebt, ein christliches, wahrhaft am Aufbau einer gerechteren und brüderlichen Gesellschaft beteiligtes Leben zu führen.
Ansprache in Viedma (Argentinien), 7. April 1987



Paradoxon
Das Evangelium enthält ein grundlegendes Paradoxon. Um das Leben zu finden, muss man das Leben verlieren. Um geboren zu werden, muss man sterben, um sich zu retten, muss man das Kreuz auf sich nehmen. Dies ist die wesentliche Wahrheit des Evangeliums, die immer und überall auf den Protest des Menschen stossen wird.
Vittorio Messori, Die Schwelle der Hoffnung überschreiten, Interview mit Papst Johannes Paul II., 1994











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