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zu Benedikt XVI.






Genius der Frau



Liebe empfangen und Liebe geben
Ich habe herausgestellt, dass die Würde der Frau eng verbunden ist mit der Liebe, die sie gerade in ihrer Fraulichkeit empfängt, und ebenso mit der Liebe, die sie ihrerseits schenkt. Es ist wichtig, dass den Frauen diese ihre grundlegende Berufung lebendig im Bewusstsein bleibt: Sie verwirklichen sich selbst nur, wenn sie Liebe schenken, mit jenem einzigartigen »Genius«, der die Sensibilität für den Menschen, eben weil er Mensch ist, unter allen Umständen gewährleistet.
Ansprache an die Mitglieder der italienischen Frauenbewegung, 16. Januar 2004



Dienst an den anderen
Man möge wirklich den „Genius der Frau“ gebührend hervorheben, indem nicht nur die grossen und berühmten Frauen der Vergangenheit oder unserer Zeit berücksichtigt werden, sondern auch jene einfachen Frauen, die ihr Talent als Frau in der Normalität des Alltages im Dienst an den anderen zum Ausdruck bringen. Denn besonders in ihrer Hingabe an die anderen im tagtäglichen Leben begreift die Frau die tiefe Berufung ihres Lebens, sie, die vielleicht noch mehr als der Mann den Menschen sieht, weil sie ihn mit dem Herzen sieht.
Brief an die Frauen, 29. Juni 1995



Gott als Quelle der Würde der Frau
Das Bild der Frau, das die Medien vermitteln, sollte die Anerkennung einschliessen, dass jede weibliche Gabe die Grösse des Herrn verkündet, des Herrn, der Leben und Liebe, Güte und Gnade mitgeteilt hat, des Herrn, der die Quelle der Würde und Gleichheit der Frau und ihres besonderen "Genius" ist.
Botschaft zum 30. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 24. Januar 1996



Liebesdienst
Die Kirche sieht in Maria den erhabensten Ausdruck des »Genius der Frau« und findet in ihr eine Quelle nicht versiegender Inspiration. Maria hat sich als »Magd des Herrn« bezeichnet (Lk 1, 38). Aus Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes hat sie ihre bevorzugte, aber alles andere als leichte Berufung einer Braut und Mutter der Familie von Nazaret angenommen. Dadurch, dass sie sich in den Dienst Gottes stellte, stellte sie sich auch in den Dienst der Menschen: ein Liebesdienst. Dieser Dienst hat es ihr ermöglicht, in ihrem Leben die Erfahrung einer geheimnisvollen, aber echten »Herrschaft« zu verwirklichen. Nicht zufällig wird sie als »Königin des Himmels und der Erde« angerufen. So ruft sie die ganze Gemeinschaft der Gläubigen an , viele Nationen und Völker rufen sie als »Königin« an. Ihre »Herrschaft« ist Dienst! Ihr Dienst ist »Herrschaft«!
Brief an die Frauen, 29. Juni 1995




Die tüchtige Frau
Die Frau ist stark im Bewusstsein der ihr anvertrauten Aufgabe, stark, weil Gott »ihr den Menschen anvertraut«, immer und überall, selbst unter den Bedingungen gesellschaftlicher Diskriminierung, unter der sie vielleicht leben muss. Dieses Bewusstsein und diese grundlegende Berufung erinnern die Frau an die Würde, die sie von Gott selber empfängt, und das macht sie »stark« und festigt ihre Berufung. So wird die »tüchtige Frau« (vgl. Spr 31, 10) zu einer unersetzlichen Stütze und einer Quelle geistiger Kraft für die anderen, die der grossen Kräfte ihres Geistes gewahr werden. Diesen »tüchtigen Frauen« haben ihre Familien und oft ganze Nationen viel zu verdanken. In unserer Zeit ermöglichen die Erfolge von Wissenschaft und Technik einen materiellen Wohlstand in bisher ungeahntem Ausmass, der einige begünstigt, andere aber an den Rand abdrängt. So kann dieser einseitige Fortschritt auch zu einem schrittweisen Verlust der Sensibilität für den Menschen, für das eigentlich Menschliche, führen. In diesem Sinne erwartet vor allem unsere Zeit, dass jener »Genius« der Frau zutage trete, der die Sensibilität für den Menschen, eben weil er Mensch ist, unter allen Umständen sicherstellt und so bezeugt: »Die Liebe ist am grössten« (vgl. 1 Kor 13, 13).
Apostolisches Schreiben „Mulieris Dignitatem“, über die Würde und Berufung der Frau, 15. August 1988



Liebe
Die Würde der Frau ist eng verbunden mit der Liebe, die sie gerade in ihrer Fraulichkeit empfängt, und ebenso mit der Liebe, die sie ihrerseits schenkt. Die Frau kann sich nicht selbst finden, wenn sie nicht den anderen ihre Liebe schenkt.
Ansprache an die Teilnehmer des Nationalkongresses zum Thema „Frau, Neuevangelisierung und Humanisierung des Lebens“. 4. Dezember 1993



Christus und die Frauen
Christus spricht mit den Frauen über Gott, und sie verstehen ihn: ein echter Widerhall des Geistes und Herzens, eine Antwort des Glaubens. Und Jesus zollt dieser unverkennbar »fraulichen« Antwort Anerkennung und Bewunderung, wie im Fall der kanaanäischen Frau (vgl. Mt 15, 28). Bisweilen stellt er diesen lebendigen, von Liebe durchdrungenen Glauben als Beispiel hin: Er nimmt also diese Antwort, die aus dem Geist und Herzen einer Frau stammt, zum Ausgangspunkt für seine Unterweisung.
Apostolisches Schreiben „Mulieris Dignitatem“, über die Würde und Berufung der Frau, 15. August 1988



Sensibilität für den Menschen sicherstellen
Ich denke an dich, Frau, denn du bereicherst das Verständnis der Welt und trägst zur vollen Wahrheit der menschlichen Beziehungen bei . Gott hat dir in besonderer Weise die Menschen anvertraut, und so bist du berufen, eine wichtige Stütze für das Dasein jeder Person, besonders innerhalb der Familie, zu sein. Die frenetische Hektik des modernen Lebens kann zur Verdunklung und sogar zum Verlust dessen führen, was menschlich ist. Unsere Zeit braucht vielleicht mehr als andere Geschichtsepochen jenen Genius der Frau, der die Sensibilität für den Menschen unter allen Umständen sicherstellt.
Predigt in Dubrovnik, 6. Juni 2003



Spezifischer Beitrag
Die Berufung der Frau verdient besondere Beachtung. Bereits bei anderer Gelegenheit war es mir ein Anliegen, meine Wertschätzung für den spezifischen Beitrag der Frau zum Fortschritt der Menschheit und meine Anerkennung ihrer berechtigten Bestrebungen, voll und ganz am kirchlichen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Leben teilzunehmen, zum Ausdruck zu bringen. Ohne diesen Beitrag würde ein Reichtum verloren gehen, den nur "der Genius der Frau" zum kirchlichen Leben und zur Gesellschaft selbst beitragen kann. Dies nicht anzuerkennen wäre eine historische Ungerechtigkeit.
Apostolisches Schreiben "Ecclesia in America", 22. Januar 1999











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