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zu Benedikt XVI.






Objekt?


Ausbeutung in den Medien
Die Medien sind dazu ausersehen, einen mächtigen Einfluss bei der Entscheidung auszuüben, ob eine Gesellschaft nicht nur die Rechte, sondern auch die besonderen Gaben der Frau voll anerkennt und zu schätzen weiss. Trotzdem sehen wir leider in den Medien häufig nicht die Hochachtung vor den Frauen, sondern ihre Ausbeutung. Wie oft werden sie nicht als Personen mit einer unverletzbaren Würde behandelt, sondern als Objekte, deren Zweck darin besteht, die Vergnügungslust und Machtgier anderer zu befriedigen? Wie oft wird die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter unterbewertet oder sogar dem Spott ausgesetzt? Wie oft wird die Rolle der Frau im Geschäfts- oder Berufsleben als eine Karikatur des Mannes gezeichnet, wobei die spezifischen Gaben weiblicher Einsicht, ihres Mitleids und Verständnisses, die so sehr zur "Zivilisation der Liebe" beitragen, geleugnet werden?
Botschaft zum 30. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 24. Januar1996




Angriffe auf die Würde
Unter den vielen Angriffen auf die Menschenwürde ist daher die verbreitete Verletzung der Würde der Frau entschieden zu verurteilen, die sich im Ausbeuten ihrer Person oder ihres Körpers äussert. Jedem Handeln, das die Frau in ihrer Freiheit und in ihrem Frausein verletzt, ist energisch entgegenzutreten: dem sogenannten Sextourismus, dem Handel mit jungen Mädchen, der Massensterilisierung und allgemein jeder Form von Gewalt gegen das andere Geschlecht.
Generalaudienz, 24. November 1999



Ende der Ausbeutung
Es ist an der Zeit, die Formen sexueller Gewalt, deren Objekt nicht selten die Frauen sind, nachdrücklich zu verurteilen und geeignete gesetzliche Mittel zur Verteidigung hervorzubringen. Im Namen der Achtung der menschlichen Person müssen wir ausserdem Anklage erheben gegen die verbreitete, von Genusssucht und Geschäftsgeist bestimmte Kultur, die die systematische Ausbeutung der Sexualität fördert, indem sie auch Mädchen im jungen Alter dazu anhält, in die Fänge der Korruption zu geraten und sich für die Vermarktung ihres Körpers herzugeben
Brief an die Frauen, 29. Juni 1995



Das Gesicht der Armen ist das Gesicht vieler Frauen
In verschiedenen Gegenden des amerikanischen Kontinents ist die Frau leider immer noch Objekt von Diskriminierung. Daher kann man sagen, dass das Gesicht der Armen in Amerika auch das Gesicht vieler Frauen ist. In diesem Sinne haben die Synodenväter von einem „weiblichen Aspekt der Armut“ gesprochen. Die Kirche fühlt sich verpflichtet, auf der Menschenwürde zu bestehen, die allen Menschen gemeinsam ist. Sie bezeichnet die Diskriminierung, den sexuellen Missbrauch und die männliche Vorherrschaft als im Widerspruch zum göttlichen Heilsplan stehend. Insbesondere beklagt sie die mitunter aufgrund von Programmen vorgenommene Sterilisation von Frauen, vor allem von armen und ausgestossenen Frauen, als verabscheuungswürdig. Diese wird oft auf trügerische Weise praktiziert, ohne dass die Betroffenen davon wissen. Das ist um so schlimmer, als man dafür auch noch um internationale wirtschaftliche Hilfe nachsucht.
Nachsynodales Apostolisches Schreiben „Ecclesia in America“, 22. Januar 1999



Jeder Mann muss sich besinnen
Die Würde der Frau und ihre Berufung - wie auch jene des Mannes - haben ihre ewige Quelle im Herzen Gottes und hängen unter den zeitlichen Bedingungen des menschlichen Daseins eng mit der »Einheit der zwei« zusammen. Daher muß sich jeder Mann darauf besinnen, ob diejenige, die ihm als Schwester im selben Menschsein, als Braut und Ehefrau anvertraut ist, nicht in seinem Herzen Objekt eines Ehebruchs, ob diejenige, die in unterschiedlicher Weise Mitträgerin seines Daseins in der Welt ist, nicht für ihn zum »Objekt« geworden ist: Objekt des Genusses, der Ausbeutung.
Apostolisches Schreiben „Mulieris Dignitatem“, über die Würde und Berufung der Frau, 15. August 1988



Utilitarismus
Der Utilitarismus ist eine »Zivilisation« der Produktion und des Genusses, eine Zivilisation der Dinge und nicht der »Personen«, eine Zivilisation, in der von »Personen« wie von »Dingen« Gebrauch gemacht wird. Im Zusammenhang mit der Zivilisation des Genusses kann die Frau für den Mann zu einem Objekt werden, die Kinder zu einem Hindernis für die Eltern, die Familie zu einer hemmenden Einrichtung für die Freiheit der Mitglieder, die sie bilden.
Brief an die Familien, 2. Februar 1994














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