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zu Benedikt XVI.






Heiligkeit


Die Heiligen des neuen Jahrtausends
Jugendliche aller Kontinente, habt keine Angst, die Heiligen des neuen Jahrtausends zu sein! Seid kontemplativ und liebt das Gebet, lebt konsequent Euren Glauben und seid grossherzig im Dienst an den Brüdern, seid aktive Glieder der Kirche und Mitgestalter des Friedens. Um dieses anspruchsvolle Lebensprojekt in die Tat umzusetzen, hört beständig auf SEIN Wort und schöpft Kraft aus den Sakramenten, vor allem aus der Eucharistie und der Busse.
Botschaft zum 15. Weltjugendtag, Rom, 29. Juni 1999



Was ist Heiligkeit?
Was nämlich ist die Heiligkeit, wenn nicht die freudige Erfahrung der Liebe Gottes und der Begegnung mit ihm im Gebet? Heilig sein bedeutet, in tiefer Gemeinschaft mit dem Gott der Freude zu leben, ein Herz zu besitzen, das frei von Sünde und den Traurigkeiten der Welt ist, und eine Intelligenz zu haben, die sich ihm unterordnet. Liebe Freunde, Gott hat den Menschen für die Freude erschaffen, ich möchte sagen, er hat vor allem euch für die Freude geschaffen: Gott ist Freude, und in der Lebensfreude findet sich der Abglanz der ursprünglichen Freude, die Gott bei der Erschaffung des Menschen erfüllte: Verbreitet diese Freude!
Ansprache bei der Begegnung mit Jugendlichen der Diözese Rom, 6. April 1995



Mut!
Der Weg, den Jesus euch weist, ist nicht einfach; er gleicht viel eher einem steilen Pfad, der auf den Berg führt. Verliert nicht den Mut! Je steiler der Weg ist, desto schneller führt er zu immer grösseren Horizonten.
Botschaft zum XI. Weltjugendtag 1996



Unterscheiden
Während ihr euch mit den für die Heiligkeit notwendigen Tugenden "bekleidet", müsst ihr lernen, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden; und indem ihr einen starken Charakter entwickelt, müsst ihr bereit werden, Gottes Angelegenheiten vor die Reize der Welt zu stellen.
Ansprache bei dem Jugendtreffen in Blantyre (Malawi), 5. Mai 1989



Nicht nur für Genies
Das Konzil selbst hat erklärt, dass man dieses Ideal der Vollkommenheit nicht falsch verstehen darf, als sei es eine Art ausserordentlichen Lebens, das nur von einigen »Genies« der Heiligkeit geführt werden könnte. Die Wege der Heiligkeit sind vielfältig, und der Berufung eines jeden angepasst. Ich danke dem Herrn, dass er es mir geschenkt hat, in diesen Jahren so viele Christen selig- und heiligsprechen zu dürfen. Darunter waren auch viele Laien, die unter Bedingungen, wie sie das ganz gewöhnliche Leben vorgibt, heilig wurden. Es ist jetzt an der Zeit, allen mit überzeugungskraft diesen »hohen Massstab« des gewöhnlichen christlichen Lebens neu vor Augen zu stellen.
Apostolisches Schreiben NOVO MILLENNIO INEUNTE, zum Abschluss des grossen Jubiläums des Jahres 2000, 6. Januar 2001



Prüfungen
Mit Sicherheit werden wir auf Prüfungen stossen. Darin liegt nichts Aussergewöhnliches. Es gehört zum Glaubensleben. Manchmal sind die Prüfungen leicht, manchmal sehr schwer und sogar dramatisch. In der Prüfung können wir uns allein fühlen, jedoch die göttliche Gnade, die Gnade eines siegreichen Glaubens verlässt uns nie. Deshalb können wir damit rechnen, aus jeder Prüfung siegreich hervorzugehen, auch aus der schwierigsten.
Auf, lasst uns gehen! 2004



Die Kirche braucht Heilige
Liebe Jugendliche, die Kirche braucht wahre Zeugen für die Neuevangelisierung: Männer und Frauen, deren Leben durch die Begegnung mit Christus gewandelt worden ist; Männer und Frauen, die fähig sind, diese Erfahrung den anderen mitzuteilen. Die Kirche braucht Heilige. Wir alle sind zur Heiligkeit berufen, und nur die Heiligen können die Menschheit erneuern. Auf diesem Weg des evangeliumsgemässen Heroismus sind uns so viele vorausgegangen, und ich ermahne Euch, oft ihre Fürsprache anzurufen
Botschaft zum XX. Weltjugendtag 2005, 6. August 2004




Hoher Massstab
Im Apostolischen Schreiben Novo millennio ineunte habe ich dazu aufgerufen, "die seelsorgliche Planung unter das Zeichen der Heiligkeit" zu stellen. "Damit wird die überzeugung ausgedrückt, dass es widersinnig wäre, sich mit einem mittelmässigen Leben zufriedenzugeben, das im Zeichen einer minimalistischen Ethik und einer oberflächlichen Religiosität geführt wird, wenn die Taufe durch die Einverleibung in Christus und die Einwohnung des Heiligen Geistes ein wahrer Eintritt in die Heiligkeit Gottes ist. [...] Es ist jetzt an der Zeit, allen mit überzeugungskraft diesen "hohen Massstab" des gewöhnlichen christlichen Lebens neu vor Augen zu stellen. Das ganze Leben der kirchlichen Gemeinschaft und der christlichen Familien muss in diese Richtung führen" (Nr. 31).
Botschaft zum 39. Weltgebetstag für die geistlichen Berufe, 21. April 2002



Geschenk an jeden Getauften
Die Wiederentdeckung der Kirche als »Geheimnis« oder als »das von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk« musste auch zur Wiederentdeckung ihrer »Heiligkeit« führen. Heiligkeit ist hier im grundsätzlichen Sinn verstanden als Zugehörigkeit zu dem, der eigentlich der Heilige, ja »der dreimal Heilige« ist (vgl. Jes 6,3). Das Bekenntnis zur »heiligen« Kirche bedeutet auf ihr Antlitz als Braut Christi zu verweisen, für die er sich gerade deshalb hingegeben hat, um sie zu heiligen (vgl. Eph 5,25-26). Dieses Geschenk der Heiligkeit ist sozusagen »objektiv«. Es ist jedem Getauften angeboten.
Apostolisches Schreiben NOVO MILLENNIO INEUNTE, zum Abschluss des grossen Jubiläums des Jahres 2000, 6. Januar 2001



Tägliches Bemühen
Die Welt braucht dringend einen Frühling der Heiligkeit, der die Anstrengungen der Neuevangelisierung begleite. Ebenso möge er dem Menschen unserer Zeit, der oft von leeren Versprechen enttäuscht ist und zur Mutlosigkeit neigt, einen Sinnhinweis und einen Grund zu neuer Zuversicht bieten. Die Töchter und Söhne der Kirche sind gerufen, auf diese Herausforderung zu antworten durch ein ernsthaftes, tägliches Bemühen um Heiligkeit in ihrer Lebenslage, ihren Pflichten und Verhältnissen, indem sie die Liebe, mit der Gott die Welt geliebt hat, im zeitlichen Dienst selbst allen kundmachen.
Angelus, 1. November 1992




Alle sind berufen
»Das ist es, was Gott will: eure Heiligkeit« (1 Thess 4,3). Dieser Auftrag betrifft nicht nur einige Christen: Alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges sind zur Fülle des christlichen Lebens und zur vollkommenen Liebe berufen.
Apostolisches Schreiben NOVO MILLENNIO INEUNTE, zum Abschluss des grossen Jubiläums des Jahres 2000, 6. Januar 2001




Taufe und Heiligkeit
Einen Katechumenen fragen: »Möchtest du die Taufe empfangen?«, das schliesst gleichzeitig die Frage ein: »Möchtest du heilig werden?«. Es bedeutet, seinen Lebensweg vom Radikalismus der Bergpredigt leiten zu lassen: »Ihr sollt vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist« (Mt 5,48).
Apostolisches Schreiben NOVO MILLENNIO INEUNTE, zum Abschluss des grossen Jubiläums des Jahres 2000, 6. Januar 2001


Wie können wir?
Wie können wir Heilige werden angesichts all der Hindernisse auf unserem Weg? Wir können wir anständig sein, wenn um uns herum Bestechung und Korruption herrschen? Wie können wir heilig werden, wenn die sicherste Art, sein Leben zu verdienen, die ist, schlecht zu sein und andere auszubeuten? Wie können wir heilig werden, wenn wir in einer Welt leben, die wahre Liebe abwertet oder die Schönheit keuscher Liebe nicht erkennt? Natürlich ist der Weg zur Heiligkeit nicht einfach, aber das sollte uns nicht davon abhalten, mutig die Schwierigkeiten zu bekämpfen. Der Weg zur Heiligkeit ist eine Reise, manchmal eine schwere Reise, auf der wir einen inneren Kampf gegen Egoismus und Sünde führen. Wir müssen gut gerüstet sein für diese Reise. Der hl. Paulus nennt uns eine Liste von "Kleidern", Einstellungen, die wir für diese Reise brauchen; er sagt: "Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!" (Kol 3,12).
Ansprache bei dem Jugendtreffen in Blantyre (Malawi), 5. Mai 1989



Gelebte Liebe
Der Grad persönlicher Heiligkeit hängt nicht von der Stellung ab, die man in der Gesellschaft oder in der Kirche einnimmt, sondern einzig und allein von dem Mass der gelebten Liebe zum Nächsten.



Haus der Heiligkeit
Die Kirche ist das "Haus der Heiligkeit", und die Liebe Christi, ausgegossen durch den Heiligen Geist, ist die Seele darin. In diesem Zuhause helfen sich alle Christen gegenseitig, die eigene Berufung zu entdecken und zu verwirklichen: im Hören auf das Wort Gottes, im Gebet, im häufigen Empfang der Sakramente und in der beständigen Suche nach dem Antlitz Christi in jedem Mitmenschen. Auf diese Weise schreitet jeder je nach den eigenen Begabungen auf dem Weg des Glaubens voran, hält fest an der Hoffnung und ist tätig in der Liebe (vgl. Lumen gentium, 41), während die Kirche "den unendlichen Reichtum des Geheimnisses Jesu Christi" enthüllt und erlebt (Christifideles laici, 55) und sicherstellt, dass Gottes Heiligkeit jeden Lebensstand und jede Lebenslage durchdringt, damit alle Christen Arbeiter im Weinberg des Herrn werden und den Leib Christi aufbauen.
Botschaft zum 39. Weltgebetstag für die geistlichen Berufe, 21. April 2002



Notwendigkeit
Die Berufung zur Heiligkeit ist eine wesentliche Notwendigkeit. Sie erwächst aus der Taufe und ist so beschaffen, dass sie in jeder Lebenslage verwirklicht werden kann. In der Taufe, dem Sakrament der Wiedergeburt, empfängt der Jünger Christi die ontologische Heiligkeit und wird in seiner Eigenschaft als neues Geschöpf durch die heiligmachende Gnade konstituiert. Sie ist ein Keim, ein Samen, dazu bestimmt, sich zu einem grossen Baum zu entfalten durch persönliches Bemühen und mit der ständiger Hilfe, an der es Gott, wenn er darum gebeten wird, nicht fehlen lässt. Sie ist ein Geschenk, das auch errungen sein will. Die ontologische Heiligkeit wandelt sich so in moralische Heiligkeit, dank des Bemühens, so gesinnt zu sein, "wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht" (Phil 2,5). Im wesentlichen hält das Konzil jedem Laien ein hohes Ziel vor Augen: "Vor der Welt Zeuge der Auferstehung und des Lebens Jesu, unseres Herrn, zu sein" (Lumen gentium, Nr. 38).
Angelus am 29. März 1986













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