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zu Benedikt XVI.






Heiliger Pio von Pietrelcina
Ordenspriester
Gedenktag: 23. September


Das Joch Christi
Das im Evangelium verwandte Bild vom »Joch« ruft die vielen Prüfungen in Erinnerung, die der demütige Kapuziner von San Giovanni Rotondo durchstehen musste. An ihm sehen wir heute, wie wenig das »Joch« Christi drückt, und wie leicht seine Last ist, wenn man sie mit treuer Liebe trägt. Leben und Sendung von Pater Pio bezeugen, dass Schwierigkeiten und Leid, wenn sie aus Liebe angenommen werden, sich in einen bevorzugten Weg der Heiligkeit verwandeln, der die Perspektive auf ein viel höheres Gut öffnet, das nur der Herr kennt.
Predigt zur Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 16. Juni 2002



Das Kreuz
»Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen« (Gal 6, 14). Zeichnete sich Pater Pio nicht hauptsächlich dadurch aus, dass er sich »des Kreuzes rühmte«? Die von dem einfachen Kapuziner aus Pietrelcina gelebte Spiritualität des Kreuzes ist überaus aktuell. Unsere Zeit muss diesen Wert wiederentdecken, damit sie das Herz auf die Hoffnung hin öffnet.
In seinem ganzen Leben hat er eine immer grössere ähnlichkeit mit dem Gekreuzigten angestrebt, wobei er sich seiner besonderen Berufung bewusst war, in einzigartiger Weise am Heilswerk mitzuwirken. Ohne diesen ständigen Bezug auf das Kreuz versteht man seine Heiligkeit nicht.
Im Plan Gottes ist das Kreuz das wahre Heilswerkzeug für die ganze Menschheit und der vom Herrn ausdrücklich angebotene Weg für alle, die ihm nachfolgen wollen (vgl. Mk 16, 24). Der heilige Bruder vom Gargano hatte dies vollkommen erkannt, als er am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel im Jahr 1914 schrieb: »Wenn wir zu unserer endgültigen Bestimmung gelangen wollen, müssen wir dem göttlichen Haupt folgen. Gott will die erwählte Seele auf keinen anderen als den von ihm beschrittenen Weg führen; ich meine, auf den Weg der Selbstverleugnung und des Kreuzes« (Epistolarium II , S. 155).
Predigt zur Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 16. Juni 2002



Das Busssakrament
Pater Pio war ein hochherziger Ausspender der göttlichen Gnade, indem er allen zur Verfügung stand durch die Aufnahmebereitschaft, die geistliche Führung und besonders durch die Spendung des Busssakraments. Auch mir wurde das Privileg zuteil, in meinen Jugendjahren in den Genuss seiner Verfügbarkeit gegenüber den Beichtenden zu kommen. Der Dienst im Beichtstuhl, der für sein Apostolat kennzeichnend war, hat grosse Scharen von Gläubigen zum Kloster von San Giovanni Rotondo hingezogen. Auch wenn dieser einzigartige Beichtvater die Pilger scheinbar mit Härte behandelte, kehrten sie, der schweren Sünde bewusst und wirklich reumütig, fast immer zur versöhnlichen Umarmung der sakramentalen Vergebung zurück. Sein Beispiel möge die Priester dazu anspornen, mit Freude und Seeleneifer diesen Dienst zu vollbringen, der auch heute sehr wichtig ist, wie ich im Schreiben an die Priester zum vergangenen Gründonnerstag betonen wollte.
Predigt zur Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 16. Juni 2002



Das Gebet
Der tiefste Grund des apostolischen Wirkens von Pater Pio, die eigentliche Wurzel seiner grossen geistlichen Fruchtbarkeit findet sich in der festen inneren Verbundenheit mit Gott, deren sprechendes Zeugnis die vielen im Gebet und im Beichtstuhl verbrachten Stunden waren. Er pflegte zu sagen: »Ich bin ein einfacher Bruder, der betet«, überzeugt davon, dass »das Gebet die beste Waffe ist, die wir haben, ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet.« Dieses grundlegende Merkmal seiner Spiritualität setzt sich fort in den von ihm gegründeten »Gebetsgruppen«, die durch ihr unablässiges und vertrauensvolles Gebet in grossartiger Weise zum Wohl der Kirche und der Gesellschaft beitragen. Mit dem Gebet hat Pater Pio eine intensive karitative Tätigkeit verbunden, deren schönster Ausdruck die »Casa Sollievo della Sofferenza« ist. Gebet und Nächstenliebe, das ist die konkrete Zusammenfassung der Lehre Pater Pios, die heute allen erneut angeboten wird.
Predigt zur Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 16. Juni 2002



Gebet an Pater Pio von Papst Johannes Paul
Wir bitten dich, lehre auch uns die Einfachheit des Herzens, damit wir zu den Kleinen des Evangeliums gezählt werden, denen der Vater die Geheimnisse seiner Reiches zu enthüllen verheissen hat.
Hilf uns zu beten, ohne zu ermüden, getragen von der Gewissheit, dass Gott weiss, was wir brauchen, bevor wir ihn darum bitten.
Erlange uns den Blick des Glaubens, der in den Armen und Leidenden das leidende Antlitz Jesu zu sehen vermag.
Hilf uns in der Stunde des Kampfes und der Prüfung, und, wenn wir fallen, lass uns die Freude des Sakraments der Vergebung spüren.
Vermittle uns deine zärtliche Verehrung für Maria, die Mutter Jesu und unsere Mutter.
Begleite uns auf dem Pilgerweg auf Erden in die selige Heimat, wohin auch wir – so hoffen wir – gelangen werden, um in Ewigkeit die Herrlichkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu schauen. Amen.
Predigt zur Heiligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 16. Juni 2002




Lebendiges Abbild
Wer sich nach San Giovanni Rotondo aufmachte, um an seiner Messe teilzunehmen, ihn um Rat zu bitten oder bei ihm zu beichten, erkannte in ihm ein lebendiges Abbild des leidenden und auferstandenen Christus. Im Gesicht von Pater Pio erstrahlte das Licht der Auferstehung. Sein von den Wundmalen gezeichneter Körper zeigte jene enge Verbindung zwischen Tod und Auferstehung, von der das Ostergeheimnis geprägt ist. Die Teilnahme an der Passion nahm für den Seligen aus Pietrelcina ganz besonders durchdringende Züge an: Die einzigartigen Gaben, die ihm zuteil wurden, und die innerlichen und mystischen Schmerzen, die diese Gaben beglei¬teten, liessen für ihn ein ergreifendes und ständiges Erleben der Leiden des Herrn in der un¬erschütterlichen Gewissheit zu, dass „der Kalvarienberg der Berg der Heiligen ist“.
Predigt zur Seligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 2. Mai 1999



Empfehlung
Denen, die zu ihm kamen, empfahl er die Heiligkeit und sagte ihnen wiederholt: „Es scheint, dass Jesus keine andere Sorge hat als die Heiligung eurer Seelen“ (vgl. Epist. II, S. 155).
Predigt zur Seligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 2. Mai 1999




Unter dem Kreuz lernt man lieben
Wenn die göttliche Vorsehung gewollt hat, dass er wirkte, ohne je sein Kloster zu verlassen, sozusagen zu Füssen des Kreuzes „verwurzelt“, dann hat dies sicher seine Bedeutung. Der göttliche Meister musste ihn eines Tages, als er unter besonders schweren Prüfungen litt, trösten und sagte zu ihm: „Unter dem Kreuz lernt man lieben“ (vgl. Epist. I, S. 339). Ja, das Kreuz Christi ist die höchste Schule der Liebe. Noch mehr: Es ist der „Quell“ der Liebe selbst. Vom Schmerz geläutert führte die Liebe dieses treuen Jüngers die Herzen der Menschen zu Christus und zu seinem fordernden Evangelium des Heils.
Predigt zur Seligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 2. Mai 1999




Vertrauen
„Sinkt voll Vertrauen auf das göttliche Herz Jesu, wie ein Kind in die Arme der Mutter.“ Möge diese Einladung als Quelle des Friedens, der Freude und Zufriedenheit auch in unser Herz dringen. Warum sollten wir Angst haben, wenn Christus für uns der Weg und die Wahrheit und das Leben ist? Warum sollten wir nicht auf Gott vertrauen, der Vater, unser Vater, ist?
Predigt zur Seligsprechung von Pater Pio von Pietrelcina, 2. Mai 1999












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