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zu Benedikt XVI.






Heiliger Josemaria Escriva de Balaguer
Ordensgründer (Opus Dei)
Gedenktag: 26. Juni



Immer gegenwärtig
»Im Leben eines gläubigen Christen«, sagte Josemaría Escrivá gern, »ist Gott immer zugegen – und zwar in jedem Augenblick, wenn er arbeitet oder sich erholt, wenn er betet oder schläft (Betrachtungen, 3. März 1954). Diese übernatürliche Sicht des Lebens öffnet weite und reiche Horizonte des Heils. Denn Gott kommt uns nahe auch in den scheinbar einförmigen Umständen normaler irdischer Vorgänge, und wir können an seinem Heilsplan mitwirken.
Predigt zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 6. Oktober 2002



Von innen her verwandeln
Die Welt zu Gott erheben und sie von innen her verwandeln: Das ist das Ideal, das der heilige Gründer euch vorstellt, liebe Brüder und Schwestern, die ihr euch heute über seine Erhebung zur Ehre der Altäre freut. Er erinnert euch weiterhin daran, dass ihr euch nicht von einer materialistischen Kultur einschüchtern lassen dürft, die die innerste Identität der Jünger Christi aufzulösen droht. Er wiederholte gerne und kraftvoll, dass der christliche Glaube sich dem Konformismus und der inneren Trägheit widersetzt.
Predigt zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 6. Oktober 2002



Alle sind berufen
Folgt seinen Spuren und verbreitet in der Gesellschaft das Bewusstsein, dass wir alle zur Heiligkeit berufen sind, ohne dabei Unterschiede zu machen nach Hautfarbe, Gesellschaftsschicht, Kultur oder Alter. Bemüht euch selbst als erste darum, heilig zu sein, indem ihr einen evangelischen Stil der Demut und des Dienstes pflegt, des Vertrauens in die Vorsehung und des ständigen Hörens auf die Stimme des Geistes. Auf diese Weise werdet ihr das »Salz der Erde« (vgl. Mt 5, 13) sein, und es wird »euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen« (ebd., 5, 16).
Predigt zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 6. Oktober 2002



Einladung angenommen
Seit dem 7. August 1931, als während der Feier der heiligen Messe in seiner Seele die Worte Jesu »Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen« (Joh 12, 32) ertönten, verstand Josemaría Escrivá klarer, dass die Aufgabe der Getauften darin besteht, das Kreuz Christi an die Spitze jeder menschlichen Realität zu erheben, und nahm in seinem Inneren den mitreissenden Ruf wahr, alle Bereiche der Gesellschaft zu evangelisieren. Er nahm darauf hin ohne zu zögern die von Jesus an den Apostel Petrus ergangene Einladung an, die vorhin über diesen Platz hallte: Duc in altum! Er gab sie an seine ganze geistliche Familie weiter, damit sie der Kirche einen gültigen Beitrag der Gemeinschaft und des apostolischen Dienstes darbringe. Diese Einladung richtet sich heute an uns alle. »Fahrt hinaus auf den See«, sagt uns der göttliche Meister, »dort werft eure Netze zum Fang aus!« (Lk 5, 4).
Predigt zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 6. Oktober 2002



Lehrer der Praxis des Gebetes
Der hl. Josemaría war ein Lehrer in der Praxis des Gebets, das er für die wirksamste »Waffe« hielt, um die Welt zu erlösen. Er empfahl stets: »Zuerst Gebet, dann Busse, an dritter Stelle, weit an ›dritter Stelle‹, das Tun« (Der Weg, Nr. 82). Es ist kein Paradoxon, sondern eine ewige Wahrheit: Die Fruchtbarkeit des Apostolats besteht vor allem im Gebet und in einem intensiven und stetigen sakramentalen Leben. Das ist im Grunde der Schlüssel der Heiligkeit und des wahren Erfolgs der Heiligen.
Predigt zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 6. Oktober 2002



Liebe zum Willen Gottes
Beim Gründer des Opus Dei ragt die Liebe zum Willen Gottes hervor. Es gibt ein sicheres Anzeichen der Heiligkeit: die Treue in der Erfüllung des göttlichen Willens bis zu den letzten Konsequenzen. Mit uns allen hat Gott einen Plan, jedem vertraut er eine Sendung auf Erden an. Der Heilige kann sich selbst ausserhalb des göttlichen Planes gar nicht vorstellen: Er lebt nur, um ihn zu erfüllen.
Ansprache an die Pilger anl. der Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 7. Oktober 2002


Der Heilige des Alltäglichen
Der hl. Josemaría wurde von Gott dazu auserwählt, die allgemeine Berufung zur Heiligkeit zu verkünden und aufzuzeigen, dass das Alltagsleben, die gewöhnliche Beschäftigung, Weg der Heiligung ist. Man könnte sagen, dass er der Heilige des Alltäglichen war. In der Tat war er überzeugt, dass für den, der in einer Optik des Glaubens lebt, alles Gelegenheit zur Begegnung mit Gott ist und alles Anlass zum Gebet wird. So gesehen offenbart das Alltagsleben eine ungeahnte Grösse, und die Heiligkeit wird wirklich für alle erreichbar.
Ansprache an die Pilger anl. der Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 7. Oktober 2002



Erlösende Kraft des Glaubens
Der hl. Josemaría war tief davon überzeugt, dass das christliche Leben eine Sendung und ein Apostolat beinhaltet: Wir leben in der Welt, um sie mit Christus zu erlösen. Er liebte die Welt leidenschaftlich, mit einer »erlösenden Liebe« Exakt aus diesem Grund hat seine Lehre so vielen gewöhnlichen Gläubigen geholfen, die erlösende Kraft des Glaubens zu entdecken, seine Fähigkeit, die Erde umzugestalten. Diese Botschaft wirkt sich vielfältig und fruchtbar auf die Evangelisierungsaufgabe der Kirche aus. Sie fördert die Verchristlichung der Welt »von innen her« und zeigt, dass es keinen Gegensatz geben kann zwischen dem göttlichen Gesetz und den Anforderungen des echten menschlichen Fortschritts. Dieser heiligmässige Priester lehrte, dass Christus an die Spitze aller menschlichen Tätigkeiten gestellt werden muss (vgl. Joh 12, 32).
Ansprache an die Pilger anl. der Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 7. Oktober 2002



Aktive Präsenz der Laien
Seine Botschaft treibt den Christen an, dort tätig zu werden, wo die Zukunft der Gesellschaft gestaltet wird. Die aktive Präsenz der Laien in allen Berufen und an den vordersten Fronten der Entwicklung kann sich nur positiv auswirken auf die Stärkung jener Harmonie von Glaube und Kultur, die eine der dringendsten Notwendigkeiten unserer Zeit darstellt.
Ansprache an die Pilger anl. der Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer, 7. Oktober 2002









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