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zu Benedikt XVI.






Heiliger Maximilian Maria Kolbe
Ordenspriester, Märtyrer
Gedenktag: 14. August


Leben für Leben
Pater Maximilian Kolbe, selbst ein Gefangener im Konzentrationslager, hat am Ort des Todes das Lebensrecht eines unschuldigen Menschen verteidigt, eines Menschen unter vier Millionen.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Zeichen der Liebe
Durch den Tod, den Christus am Kreuz erlitten hat, ist die Welt erlöst worden, denn dieser Tod hat den Wert der grössten Liebe. Durch den Tod, den P. Maximilian Kolbe auf sich genommen hat, ist ein helles Zeichen dieser Liebe in unserem Jahrhundert aufgeleuchtet, das in so hohem Masse und auf so Vielfältige Weise von Sünde und Tod bedroht ist.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Zwei Kronen
Für dieses endgültige Lebensopfer hat sich P. Maximilian Kolbe dadurch vorbereitet, dass er Christus seit den ersten Jahren seines Lebens in Polen nachgefolgt ist. Aus jenen Jahren stammt der geheimnisvolle Traum von den zwei Kronen, einer weissen und einer roten, von denen unser Heiliger nicht etwa eine auswählt, sondern beide annimmt. Von seinen Jugendjahren an durchdrang ihn tatsächlich eine starke Liebe zu Christus und die Sehnsucht nach dem Martyrium.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Die Unbefleckte
Bewegende Mitte seines ganzen Lebens war die Unbefleckt Empfangene, ihr vertraute er seine Christusliebe und seine Sehnsucht nach dem Martyrium an.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Aus Liebe
Es war in diesem Sterben, so schrecklich es menschlich gesehen war, die ganze unaufhebbare Grösse menschlicher Tat und Entscheidung: Von sich aus hat er sich in den Tod gegeben, aus Liebe.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Freiwillig
Hört man auf die Botschaft des Lebens und Sterbens des seligen Maximilian, so kann man nicht verkennen, was wohl der Hauptinhalt und Wesenskern des Zeichen ist das Gott der Kirche und der Welt durch diesen Tod gab. Ist dieser aus Liebe zum Menschen frei übernommene Tod nicht eine ganz besondere Erfüllung der Worte Christi? Verleiht er nicht unserem Heiligen eine besondere ähnlichkeit mit Christus, dem Urbild aller Märtyrer, der am Kreuz sein Leben hingibt für die Brüder.
Predigt zur Heiligsprechung, Rom, 10. Oktober 1982



Märtyrer der Nächstenliebe
Ein mutiger Zeuge dieser Treue war der hl. Maximilian Kolbe, dessen Festtag wir gestern gefeiert haben. Er inspirierte sich stets an Maria, die er gern die »liebreichste Mutter« nannte. Er war ein würdiger geistiger Sohn des hl. Franziskus und starb am 14. August 1941, am Vortag des Hochfests der Aufnahme Mariens in den Himmel, im berüchtigten Hungerbunker von Auschwitz.
Dieses Jahr begehen wir den 60. Jahrestag seines dramatischen und heldenhaften Martyriums. Nach unsäglichem Leiden wurde er schliesslich »durch Injektion einer giftigen Säure in den linken Arm« getötet – wie im Bericht über die Todesursache geschrieben steht. Sein Leichnam wurde am folgenden Tag in den Feueröfen verbrannt. Er hatte sich mutig anstelle eines Familienvaters angeboten, der schrie: »Meine Frau, meine Kinder! Ich werde sie nie mehr wiedersehen!« Seine so aussergewöhnlich grossherzige Geste kann symbolisch als »Geschenk an die Familie« angesehen werden, deren wesentliche Sendung in Kirche und Gesellschaft ihm klar bewusst war. Diesbezüglich schrieb er: »Die gegenseitige Liebe von Menschen, die sich zusammentun, um eine Familie zu bilden, ist ein wahrer Widerschein der göttlichen Liebe« (vgl. SK 1326).
Möge das Andenken an diesen Märtyrer der Nächstenliebe den Gläubigen dabei helfen, Christus und seinem Evangelium ohne Zögern und Kompromisse nachzufolgen. Als treuer Sohn der Muttergottes ermutige der hl. Maximilian insbesondere die Familien und die Jugendlichen, in der allerseligsten Jungfrau eine Stütze in schwierigen Zeiten und eine sichere Führerin zur Heiligkeit zu finden.
Angelus, 15. August 2001













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